02.06.2012 10:00
Bewerten
 (0)

DAX-Bilanz: Deutsche Bank und ThyssenKrupp stürzen ab

DAX: Den Blick nach unten gerichtet
Blue Chips
Die Angst vor einem weltweiten Konjunktureinbruch ließ den DAX auf Wochensicht um 4,6 Prozent auf 6.050,29 Zähler abstürzen.
von Jörg Bernhard

Internationale Investoren sorgen sich mehr und mehr um die Zukunft Spaniens und auch Italien muss immer höhere Zinsen für seine Schulden bezahlen. Allein 19 Milliarden Euro benötigen die Spanier für ihre vor dem Abgrund stehende Bankia. Selbst das „Ja“ der irischen Bevölkerung zum Fiskalpakt konnte an der miserablen Laune der Börsianer nichts ändern. Die Tatsache, dass der DAX unter seine 200-Tage-Linie rutschte, machte die Sache nicht leichter. Beim letzten Verkaufssignal dieser Art (Sommer 2011) reagierte der Index mit einem Kurssturz von in der Spitze 27 Prozent. Einziger Trost: Von Mitte 2009 bis Mitte 2011 unterschritt der DAX sechsmal die 200-Tage-Linie, und stets erwies sich das Verkaufssignal als „Bärenfalle“. In der abgelaufenen Börsenwoche schwankte der Leitindex zwischen Wochentief (Freitag) und Wochenhoch (Dienstag) in einer Spanne von 433 Zählern. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 2 zu 28 extrem negativ aus. Am stärksten geriet die konjunktursensitive ThyssenKrupp-Aktie (-9,2 Prozent) unter die Räder, gefolgt von der Deutschen Bank (-7,6 Prozent). Lediglich die Aktien von MAN (+2,0 Prozent) und Metro (+1,4 Prozent) verbuchten Wochengewinne.

Deutsche Bank leidet unter Eurokrise

Dem Stahlunternehmen ThyssenKrupp macht nicht nur die drohende Konjunkturschwäche, sondern auch die hausgemachten Probleme mit seinen Aktivitäten in Brasilien bzw. Nordamerika zu schaffen. Wie schlecht es um die Aktie bestellt ist, zeigt vor allem der Chart. Seit Anfang Februar hat sich nahezu die Hälfte des Unternehmenswerts in Luft aufgelöst. Der Abwärtstrend hat sich zuletzt sogar verstärkt und von der bei 19 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie ist der DAX-Wert (aktuell: 12,825 Euro) meilenweit entfernt.
Bei der Deutschen Bank war ein Teil der Kursverluste auf die am Freitag erfolgte Dividendenzahlung in Höhe von 0,75 Euro pro Aktie zurückzuführen. Bereinigt um diesen Wert entspräche das „echte“ Minus einem Wochenverlust von 5,1 Prozent. Die Lage in Spanien und Italien hat den Börsianer die Lust auf den deutschen Branchenprimus dennoch gründlich verdorben.

Bildquellen: Julian Mezger

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant4
  • Alle+
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
29.07.2016Deutsche Bank Neutralequinet AG
29.07.2016Deutsche Bank UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
28.07.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
28.07.2016Deutsche Bank neutralBarclays Capital
28.07.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
28.07.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
25.07.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
20.07.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
20.06.2016Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
14.06.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.07.2016Deutsche Bank Neutralequinet AG
28.07.2016Deutsche Bank neutralBarclays Capital
28.07.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
28.07.2016Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
28.07.2016Deutsche Bank Sector PerformRobert W. Baird & Co. Incorporated
29.07.2016Deutsche Bank UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
28.07.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
28.07.2016Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
27.07.2016Deutsche Bank VerkaufenIndependent Research GmbH
27.07.2016Deutsche Bank SellS&P Capital IQ
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX geht im Plus ins Wochenende -- Dow knapp im Minus -- HeidelbergCement verdient kräftig -- Amazon mit Rekordgewinn -- Alphabet mit Umsatzwachstum -- SolarWorld, VW im Fokus

Gerücht über Investoren-Interesse an HPE lässt Aktie steigen. Rettungsplan für Krisenbank Monte dei Paschi rückt näher. VW hadert weiter mit US-Klagen - Hunderte neue Mitarbeiter nötig. Sinkflug der Ölpreise durch schwache US-Daten etwas ausgebremst. AB InBev nimmt letzte Wettbewerbshürde vor SABMiller-Fusion. US-Notenbanker Williams: Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst nur halb so stark wie erhofft.
Diesen Berufsgruppen trauen die Deutschen
Diese Firmen sind innovativ
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Wo hat man am meisten Urlaub?
Rohstoff-Performer im ersten Halbjahr 2016
DAX-Performer im ersten Halbjahr 2016
Welche deutsche Stadt ist bereit für die Zukunft?
TecDAX-Performer im ersten Halbjahr 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?