26.01.2013 10:00
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DAX-Bilanz: Höchster Stand seit fünf Jahren

DAX-Bilanz: Höchster Stand seit fünf Jahren
Blue Chips
Dem DAX gelang zum Wochenschluss ein neues Fünfjahreshoch. Summa summarum verbuchte der Leitindex mit 7.857,97 Zählern ein Wochenplus in Höhe von 2,0 Prozent.
von Jörg Bernhard

Die gute Laune der Börsianer war vor allem auf positive Konjunkturdaten zurückzuführen. Während in den USA gute Arbeitsmarktdaten den S&P-500–Index auf ein neues Fünfjahreshoch hievten, sorgte hier zu Lande ein besser als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex für neue Schubkraft. Selbst Hiobsbotschaften von Apple oder Solarworld konnten daran nichts ändern. Ein Index fiel hingegen auf den tiefsten Stand seit über fünf Jahren zurück: der Volatilitätsindex VDAX-NEW. Der auch als Angstbarometer oder Fieberthermometer der Börse bezeichnete Index reagierte wie gewohnt, wenn es mit den Kursen nach oben geht – er tendierte bergab. In der Vergangenheit folgten aber auf solche Phasen immer wieder Gegenbewegungen nach oben. Zur Erinnerung: Das 52-Wochenhoch des VDAX-NEW übertrifft mit 35 Prozent den aktuellen Indexstand in Höhe von 13,3 Prozent um mehr als das Doppelte.

In der abgelaufenen Börsenwoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Dienstag) und Wochenhoch (Freitag) in einer Spanne von 224 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel im DAX mit 21 zu 9 relativ positiv aus. Den höchsten Wochengewinn verbuchte die Aktie von Lufthansa (+6,3 Prozent), während die beiden Versorger Eon (-3,8 Prozent) und RWE (-2,1 Prozent) die Liste der Wochenverlierer anführten.

Rückenwind für Lufthansa

Eine große Überraschung stellte das Wochenplus der Deutschen Lufthansa-Aktie dar. Trotz zahlreicher wetterbedingter Flugausfälle kauften Börsianer den DAX-Wert, nachdem gleich drei Großbanken ihre Lufthansa-Kursziele nach oben revidiert hatten. Vor dem Wochenende beflügelte dann noch die Ankündigung eines Sparprogramms bei Lufthansa Technik. Diesem sollen 650 Stellen zum Opfer fallen. Diverse Negativmeldungen haben die Titel von Eon und RWE belastet. Probleme haben beide mit dem geplanten Ausstieg aus der Atomenergie und im Bereich Erneuerbare Energie. Eon klagt in diesem Zusammenhang über eine „dramatische Lage bei den Gaskraftwerken“. Außerdem steht bei dem Unternehmen am Montag noch eine Urabstimmung über einen unbefristeten Streik an – alles in allem ein Mix der starke Kursverluste nachvollziehbar macht.

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum

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03.09.2015RWE UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
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