14.07.2012 10:03
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DAX-Bilanz: ThyssenKrupp hui, Deutsche Bank pfui

Deutsche Bank erleidet höchten Wochenverlust
Blue Chips

Nach negativem Wochenstart schöpften die Börsianer vor dem Wochenende wieder Mut. So erzielte der DAX ein Wochenplus von 2,29 Prozent und schloss auf 6.557,10 Punkten.

von Jörg Bernhard

Am Aktienmarkt scheinen die Akteure gegenüber negativen Nachrichten immun zu werden. Zwei Beispiele: Vor dem Wochenende vermochte weder das niedrigste chinesische BIP-Wachstum seit drei Jahren noch die Herabstufung der italienischen Bonität durch die Ratingagentur Moody`s die Stimmung der Börsianer trüben. Eine Auktion italienischer Staatsanleihen ging dennoch problemlos über die Bühne. Besonders erfreulich: Die Emission war 1,7-fach überzeichnet und von vergleichsweise günstigen Zinsen begleitet worden. Aus charttechnischer Sicht konnte der Leitindex die 200-Tage-Linie deutlich übertreffen.

In der abgelaufenen Börsenwoche pendelte der DAX zwischen Wochentief (Dienstag) und Wochenhoch (Freitag) in einer Spanne von 207 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 23 zu 7 relativ positiv aus. Am stärksten ging es für die Aktie der Deutschen Bank (-6,5 Prozent) bergab, während die ThyssenKrupp-Aktie einen Wochengewinn von 10,6 Prozent erzielte.

Massive Verkäufe bei der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank konnte von positiven Zahlen des US-Branchenvertreters JPMorgan nicht profitieren. Börsianer merkten bereits vor den JPMorgan-Zahlen an, dass die Anleger mit Blick auf den deutschen Branchenprimus vorsichtig seien. Diese befürchten eine Ausweitung des Skandals um den Interbanken-Zinssatz Libor. Analystenschätzungen zufolge drohen vielen Banken möglicherweise milliardenschwere Strafen und Schadenersatz-Forderungen. In diesem Zusammenhang wird auch die Deutsche Bank genannt.
Bei ThyssenKrupp scheinen die Anleger wieder optimistischer zu werden. Die Strategie, sich auf die rentablen Geschäftsbereiche zu konzentrieren, wird offensichtlich an der Börse honoriert. Mittlerweile übertrifft der DAX-Wert sein vor vier Wochen markiertes Jahrestief um fast 27 Prozent.

Bildquellen: Julian Mezger

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