Alles hängt an China – fast alles

Alles (besser: vieles) hängt an China, was die Entwicklung der Weltwirtschaft (und der Börsen) angeht. Was also, wenn China bremst, bremsen muss, was ja durchaus im Bereich des Möglichen ist. Wir kennen ja auch die Überhitzungsdebatte und deren mögliche Konsequenzen (wer die Geschichte vom Montag noch einmal nachlesen möchte, klicke bitte hier).
Ein wichtiger Aspekt in der China-Debatte ist auf jeden Fall die Inflationsentwicklung in der Volksrepublik und die Furcht davor, sie könne entgleisen. Jedenfalls zieht die Geldentwertungsrate zuletzt kräftig an. Und zwar so kräftig, dass sie höher liegt als der aktuelle Zins für einjährige Guthaben (siehe Chart). Wir haben in China derzeit also real negative Zinsen. Das kann auf Dauer so nicht bleiben, die Notenbank wird die Zinsen anheben müssen.

Die Furcht davor, lähmt den chinesischen Aktienmarkt schon seit Monaten – im Gegensatz zu Dax, Dow und Co, die ja bekanntlich an ihren zwischenzeitlichen Höchstmarken kratzen ...
Der Shanghai Composite ist weit davon entfernt, von den wichtigen Indizes ist er gar der einzige, der unter der 200-Tageslinie notiert (oder ist er heute knapp drüber gerutscht?)
Doch so einfach ist es nicht ... Lesen Sie bitte "hier weiter"

