10.12.2012 18:42
Bewerten
 (0)

Börse Frankfurt Schluss: DAX knapp im Plus, Merck gesucht

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes erwischten einen schwächeren Start in die neue Handelswoche und schlossen kaum verändert. Die Stimmung der Investoren wurde dabei auch durch die italienische Regierungskrise getrübt. Der DAX gewann zuletzt 0,17 Prozent auf 7.530,92 Punkte. Der MDAX kletterte um 0,02 Prozent nach oben auf 11.898,61 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,32 Prozent nach unten auf 5.125,29 Zähler, während der TecDAX um 0,49 Prozent auf 831,71 Punkte abgab. Der Bund Future verlor zuletzt 0,09 Prozent auf 145,60 Zähler, während der Euro um 0,19 Prozent auf 1,2930 Dollar zulegte.

Die US-Börsen notieren zur Stunde mit bis zu 0,43 Prozent im Plus. Am Dienstag stehen in den USA konjunkturseitig die Zahlen zum Großhandel sowie die Handelsbilanz auf der Agenda. Ferner findet die Ratssitzung der Federal Reserve Bank statt.

Der deutsche Außenhandelsüberschuss hat sich im Oktober vergrößert. Nach vorläufigen Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamtes wies die Außenhandelsbilanz einen Überschuss von 15,8 Mrd. Euro aus, nachdem im Vorjahresmonat ein Aktivsaldo von 11,0 Mrd. Euro verzeichnet worden war. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,2 Mrd. Euro. Nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank schloss die Leistungsbilanz mit einem Plus von 13,6 Mrd. Euro, nach 9,9 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Deutschland exportierte Waren im Wert von 98,5 Mrd. Euro und importierte Waren für 82,7 Mrd. Euro. Damit erhöhten sich die Ausfuhren um 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Einfuhren um 6,0 Prozent zulegten.

Das Verarbeitende Gewerbe musste derweil im Oktober nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts einen Umsatzrückgang ausweisen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank der Umsatz arbeitstäglich um 3,3 Prozent, nach einem Umsatzminus von 2,6 Prozent im September. Im Vergleich zum Vormonat fiel der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,8 Prozent, gegenüber einer Abnahme um 3,0 Prozent im September 2012. Das deutsche Handwerk musste schließlich im dritten Quartal nach vorläufigen Ergebnissen einen Umsatzrückgang ausweisen. So fielen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,7 Prozent. Gleichzeitig waren in diesen Gewerben 0,7 Prozent weniger Personen tätig als Ende September 2011.

Volkswagen (Volkswagen vz) fuhren heute um 0,7 Prozent vor. Die zum Autobauer gehörende AUDI (Audi) konnte im November den weltweiten Absatz prozentual zweistellig steigern. Auch BMW verbuche im November einen deutlichen Absatzanstieg. So erhöhte sich der Absatz im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahreswert um 23 Prozent. Die Aktie stieg um 0,4 Prozent.

Daneben legten Fresenius Medical Care um 0,5 Prozent zu. Der Dialysespezialist erweitert seinen Vorstand um das Ressort Forschung und Entwicklung. Dr. Olaf Schermeier wird zum 1. März 2013 die globale Verantwortung für diesen Bereich übernehmen und als neues Mitglied in den Vorstand einziehen. Unterdessen tendierten ThyssenKrupp mit 0,2 Prozent im Plus. Der Stahl- und Industriekonzern will einem Medienbericht zufolge seine deutschen Stahlwerke auf den Prüfstand stellen. Wie es unter Berufung auf Arbeitsmarktkreise heißt, wird ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger nach der Trennung von drei Vorständen bis Mitte nächsten Jahres ein Konzept für die Zukunft des deutschen Stahlgeschäfts erarbeiten lassen, das "alle Möglichkeiten" prüfen soll. Ebenso prüft der Vorstand Unternehmenskreisen zufolge den Verkauf der Autozulieferer-Töchter Bilstein (Stoßdämpfer) und Presta (Lenksäulen). Auch darüber soll 2013 entschieden werden. Verkaufsgespräche über den Baggerzulieferer Berco laufen den Kreisen zufolge bereits. Commerzbank gaben auf dem Platz um 1,6 Prozent nach, während vorne Merck um 1,5 Prozent vorrücken konnten.

Im MDAX ging es für Douglas (DOUGLAS) um 0,1 Prozent nach unten. Die Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) gab bereits am Freitag bekannt, dass sie über außerplanmäßige Veränderungen im MDAX entschieden hat. Demnach weist die Aktie von Douglas aufgrund der Übernahme durch die Beauty Holding Three AG einen Streubesitzanteil von unter 10 Prozent auf und erfüllt somit nicht mehr die erforderlichen Mindest-Freefloat-Kriterien für einen Verbleib im Index. Für die Douglas-Aktie wird die Aktie von Talanx in den MDAX aufgenommen. Die Änderungen finden mit Wirkung zum 12. Dezember 2012 statt. Daneben verbilligten sich TAG Immobilien um 0,6 Prozent. Der Immobilienkonzern hat heute weitere Einzelheiten zur geplanten Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme der TLG Wohnen GmbH bekannt gegeben. So hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats das endgültige Volumen der Kapitalerhöhung festgelegt und beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um 30 Mio. Euro durch Ausgabe von 30 Millionen neuer Stückaktien zu erhöhen. 64 Prozent der neuen Aktien wurden den Angaben zufolge bei den bisherigen Aktionären aufgrund der Ausübung von Bezugsrechten platziert. Damit wird dem Konzern ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 270 Mio. Euro zufließen.

DAX: 7.530,92 (+0,17 Prozent) MDAX: 11.898,61 (+0,02 Prozent) SDAX: 5.125,29 (-0,32 Prozent) TecDAX: 831,71 (-0,49 Prozent) (10.12.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Relevant3
  • Alle8
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Nach kräftigem GewinnplusVolkswagen-Aktie trotzt schwachem DAXVerkehrte Welt bei Volkswagen: Europas größter Autokonzern hat ausgerechnet dank des noch im ersten Halbjahr enttäuschenden Massengeschäfts mit erstaunlich guten Zahlen für das dritte Quartal überrascht.
14:58 Uhr
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

RSS Feed

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
15:56 UhrVolkswagen vz buyKepler Cheuvreux
15:06 UhrVolkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
15:01 UhrVolkswagen vz buyCommerzbank AG
14:11 UhrVolkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
12:56 UhrVolkswagen vz OutperformCredit Suisse Group
15:56 UhrVolkswagen vz buyKepler Cheuvreux
15:01 UhrVolkswagen vz buyCommerzbank AG
14:11 UhrVolkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
12:56 UhrVolkswagen vz OutperformCredit Suisse Group
12:51 UhrVolkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
15:06 UhrVolkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
22.10.2014Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
15.10.2014Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
13.10.2014Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
01.10.2014Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
08.08.2014Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
04.04.2014Volkswagen vz SellUBS AG
10.03.2014Volkswagen vz VerkaufenBankhaus Lampe KG
25.02.2014Volkswagen vz verkaufenUBS AG
24.02.2014Volkswagen vz verkaufenUBS AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX auf Höhenflug -- Dow auf Rekordkurs -- Goldpreis fällt auf Vierjahrestief -- Airbag-Defekt bei Audi -- BoJ lockert Geldpolitik -- Citigroup, Lanxess, Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

E.ON und RWE müssen Klagen gegen Atommüll-Lagerung zurücknehmen. Großbritannien zahlt Weltkriegsanleihe zurück. Chevron trotzt Ölpreisrückgang. Exxon macht mehr Gewinn. Panasonic hebt Prognose an. Russische Notenbank stemmt sich mit Zinserhöhung gegen Rubel-Verfall. Daimler beteiligt sich an Motorradbauer MV Augusta.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?