04.12.2012 18:10
Bewerten
(0)

Börse Frankfurt Schluss: Im Minus, Deutsche Post fallen zurück

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendierten am Dienstag im Minus. Im Blickfeld der Investoren stand weiterhin der US-Haushaltsstreit. Der DAX notierte zuletzt unverändert bei 7.435,12 Punkten. Der MDAX fiel um 0,09 Prozent zurück auf 11.615,71 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,13 Prozent nach unten auf 5.105,19 Zähler, während der TecDAX 1,12 Prozent auf 833,21 Punkte abgab. Der Bund Future gewann zuletzt 0,12 Prozent auf 142,75 Zähler, während der Euro um 0,14 Prozent auf 1,3079 Dollar nach oben kletterte.

Die US-Börsen notieren zur Stunde mit bis zu 0,29 Prozent im Minus. In den USA stehen am Mittwoch konjunkturseitig die MBA-Hypothekenanträge, der Challenger Report, der ADP-Arbeitsmarktbericht, die Arbeitsproduktivität, die Industrieaufträge sowie der Dienstleistungsindex auf der Agenda.

Die deutschen Exporte sind im dritten Quartal gestiegen, während die Einfuhren leicht zurückgingen. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) heute bekannt. Demnach stiegen die deutschen Ausfuhren im dritten Quartal 2012 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um insgesamt 3,6 Prozent auf 275,4 Mrd. Euro. Der Wert der Einfuhren verminderte sich im dritten Quartal 2012 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent und belief sich auf 225,3 Mrd. Euro.

Deutsche Post (Deutsche Post) gaben heute um 1,4 Prozent nach. Der Brief- und Logistikkonzern nutzt das aktuell für bonitätsstarke Unternehmen günstige Kapitalmarktumfeld zur langfristigen Ausfinanzierung eines weiteren Teils seiner Pensionsverpflichtungen. So plant der Konzern zu diesem Zweck über verschiedene Finanzierungsinstrumente die Aufnahme von Fremdmitteln im Volumen von bis zu 2,0 Mrd. Euro. Unterdessen teilte der Energieversorger E.ON (EON SE) mit, dass er und die Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund) die abschließenden Verträge über einen weitreichenden Tausch von Beteiligungen unterzeichnet haben. So übernimmt E.ON damit die bisher von Verbund gehaltene Beteiligung an EnerjiSA und damit Stromerzeugungskapazitäten und -projekte sowie Stromverteilung in der Türkei. Im Gegenzug gibt E.ON Anteile an bayerischen Wasserkraftwerken an Verbund ab. Die Transaktion steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU-Kommission, der deutschen und türkischen Wettbewerbsbehörden sowie der türkischen Regulierungsbehörde EMRA. E.ON verteuerten sich um 0,4 Prozent. Des Weiteren baut BASF seine Marktposition in der Region Asien/Pazifik weiter aus und verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Metallspritzguss (Metal Injection Molding; MIM) mit zwei neuen Einrichtungen für Catamold, dem verarbeitungsfertigen Granulat für den Metallspritzguss. Die Anteilsscheine des Chemiekonzerns verschlechterten sich daraufhin um 0,8 Prozent.

Im Blickfeld stehen im Dax nach bereits gestern gemeldeten US-Absatzzahlen Automobiltitel. Daimler hat im November einen neuen Allzeit-Absatzrekord aufgestellt. So kletterte der US-Absatz um 15,6 Prozent auf 32.649 Fahrzeuge. Der Titel fuhr um 0,4 Prozent vor. Für BMW ging es daneben um 0,3 Prozent nach unten. Im November wurden 36.461 Fahrzeuge verkauft, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 26.271 Einheiten einen Anstieg um 38,8 Prozent darstellt. Auch Volkswagen (Volkswagen vz) konnte im November eine deutliche Steigerung beim US-Absatz vorweisen. So wurden im Berichtsmonat 36.728 Modelle in den USA abgesetzt, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Plus von 29,3 Prozent entspricht. Das Papier tendiert unverändert. Die Gewinnerliste im DAX wurde heute von der Deutschen Lufthansa mit Aufschlägen von 3,5 Prozent angeführt, während die rote Laterne von Infineon mit einem Minus von 3,8 Prozent getragen wurde.

Im MDAX verloren MAN 0,7 Prozent an Wert. Der Nutzfahrzeugkonzern führt einem Medienbericht zufolge angesichts der Absatzkrise in Europa ab Januar 2013 Kurzarbeit ein. Dies sei gleich nach der Weihnachtspause ab 14. Januar geplant, kündigte der Chef des europäischen Lkw-Geschäfts, Anders Nielsen, in einem Pressegespräch an. Im Werk München seien 3.500 Mitarbeiter betroffen und in Salzgitter 1.800. Daneben ging es für KUKA um 1,3 Prozent nach unten. Der Maschinenbaukonzern hat eine strategische Kooperation mit dem Autobauer Daimler geschlossen. Dabei ist die Mensch-Roboter-Kooperation Schwerpunkt dieser neuen Partnerschaft. So führen Mensch und Leichtbauroboter gemeinsam feinste Montagearbeiten aus, wobei Optimierungen sowohl für Beschäftigte in der Produktion als auch bei Fertigungsprozessen erzielt werden sollen. Die direkte Mensch-Roboter-Interaktion ermöglicht zukunftsweisende Produktionskonzepte mit dem Leichtbauroboter als "dritte Hand" des Mitarbeiters, hieß es. In Betriebsversuchen erforschen Mitarbeiter beider Unternehmen gemeinsam unter anderem Montagevorgänge in der Produktion und Schraubprozesse im Fahrzeug. Außerdem entwickeln sie Anlagenkonzepte für die sichere Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

Der Solartechnikkonzern SMA Solar (SMA Solar Technology) hat seine internationale Präsenz mit neuen Vertriebs- und Servicegesellschaften in Südafrika und Chile erweitert. Die Aktie gab daraufhin um 3,9 Prozent nach.

DAX: 7.435,12 (-0,00 Prozent) MDAX: 11.615,71 (-0,09 Prozent) SDAX: 5.105,19 (-0,13 Prozent) TecDAX: 833,21 (-1,12 Prozent) (04.12.2012/ac/n/m)

Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Post AG

  • Relevant
    5
  • Alle
    7
  • vom Unternehmen
    1
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Post AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.06.2017Deutsche Post kaufenDZ BANK
15.06.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
31.05.2017Deutsche Post overweightBarclays Capital
24.05.2017Deutsche Post NeutralJP Morgan Chase & Co.
17.05.2017Deutsche Post buyWarburg Research
20.06.2017Deutsche Post kaufenDZ BANK
15.06.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
31.05.2017Deutsche Post overweightBarclays Capital
17.05.2017Deutsche Post buyWarburg Research
12.05.2017Deutsche Post kaufenDZ BANK
24.05.2017Deutsche Post NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.05.2017Deutsche Post NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.05.2017Deutsche Post HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
11.05.2017Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
11.05.2017Deutsche Post NeutralUBS AG
11.05.2017Deutsche Post ReduceKepler Cheuvreux
09.05.2017Deutsche Post ReduceKepler Cheuvreux
09.03.2017Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
09.11.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
30.09.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Post AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Stabile Dividendenaktien gehören in jedes Depot!

Die Investition in ausgewählte Blue-Chip-Dividendenaktien gehört zu den sichersten Strategien, um an den Aktienmärkten langfristig ein Vermögen aufzubauen. Dividendenaktien von hochkapitalisierten Unternehmen werfen langfristig höhere Renditen als der Gesamtmarkt ab und bieten einen guten Schutz in unsicheren Börsenzeiten. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin drei Aktien mit stabilen und attraktiven Dividendenrenditen vor.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen leicht im Plus -- Commerzbank erwartet Verlust im 2. Quartal -- Toshiba fliegt aus Japans Leitindex Nikkei 225 -- Allianz, AIB, Volkswagen im Fokus

Tesla plant erstes Werk in China. RWE schüttet Sonderdividende an Aktionäre aus. Wechsel in der Infineon-Geschäftsführung. Verschärfte Golf-Krise bringt Katars Landeswährung zum Absturz. ZUMTOBEL mit Gewinnsprung und Umsatzrückgang. Warren Buffetts neuestes Investment: Ein ehemaliger Pleitekandidat. Eurozone: Unternehmensstimmung sinkt stärker als erwartet.

Top-Rankings

Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
KW 25: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 25: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Daimler AG710000
Nordex AGA0D655
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
E.ON SEENAG99
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
EVOTEC AG566480
BMW AG519000
AMD (Advanced Micro Devices) Inc.863186
Allianz840400
Amazon.com Inc.906866
AURELIUSA0JK2A
Deutsche Telekom AG555750