12.11.2012 18:14
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Börse Frankfurt Schluss: Kaum verändert, BayWa und Deutsche Wohnen fester

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte notierten am Montag kaum verändert. Belastend wirkten unter anderem schwache Vorgaben aus den USA. Der DAX gewann zuletzt 0,07 Prozent auf 7.168,76 Punkte. Der MDAX gab um 0,20 Prozent nach auf 11.317,97 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,48 Prozent nach oben auf 5.004,06 Zähler, während der TecDAX um 0,47 Prozent auf 806,89 Punkte anstieg. Der Bund Future verlor zuletzt 0,11 Prozent auf 143,14 Zähler, während der Euro um 0,06 Prozent auf 1,2712 Dollar nachgab.

An der Wall Street notieren die wichtigsten Indizes zur Stunde mit bis zu 0,20 Prozent im Minus. Am Dienstag stehen in den USA konjunkturseitig der Staatshaushalt und der ICSC-UBS-Index der wöchentlichen Kaufhausumsätze auf der Agenda. In Deutschland wird die ZEW-Konjunkturerwartung für November gemeldet.

Die deutschen Großhandelsverkaufspreise sind im Oktober 2012 mit beschleunigtem Tempo angestiegen. Dies gab das Statistische Bundesamt bekannt. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Preise um 4,6 Prozent, nach Zuwächsen von 4,2 Prozent im September 2012 und 5,0 Prozent im Oktober 2011. Ferner gingen die Großhandelspreise binnen Monatsfrist um 0,7 Prozent zurück, während sie im September 2012 um 1,3 Prozent gestiegen und im Oktober 2011 um 1,0 Prozent gefallen waren.

Im Dax richtet sich das Interesse unter anderem auf den Energieversorger E.ON (EON). Einem Medienbericht zufolge ist der Streit zwischen dem Management und der Belegschaft über das radikale Sparprogramm beigelegt. Zuletzt präsentierte sich E.ON mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent. Die Aktie des Wettbewerbers RWE verteuert sich daneben um 0,8 Prozent. Die zu dem Energieversorger gehörende RWE Dea hat in Ägypten eine neue Offshore-Konzession erhalten. An der Spitze waren K+S mit Zugewinnen von 2,0 Prozent zu finden. Dahinter folgten Commerzbank mit einem Plus von 1,2 Prozent. Am unteren Ende des DAX befanden sich Anteilsscheine von Infineon mit einem Minus von 1,7 Prozent.

Im MDAX machte der Flughafenbetreiber Fraport mit einem Anstieg der Passagierzahlen auf sich aufmerksam. So wurden im Berichtsmonat am Flughafen Frankfurt 5,214 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Das Cargo-Aufkommen schwächte sich im Vorjahresvergleich allerdings ab. Die Fraport-Konzernflughäfen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 50 Prozent entwickelten sich im Oktober insgesamt erfreulich und beförderten in Summe 9,126 Millionen Fluggäste (+2,7 Prozent). Der Titel fiel um 1 Prozent.

Außerdem wurden einige Quartalsberichte veröffentlicht. Überzeugen konnte dabei der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen . So wartete man in den ersten neun Monaten mit einem deutlichen Gewinnanstieg auf. Im Anschluss wurde außerdem die Jahresprognose nach oben revidiert. Anleger honorierten das Zahlenwerk mit einem Aufschlag von 1,3 Prozent. Der Agrarhändler BayWa hat ebenfalls sein Zahlenwerk für die ersten neun Monate des laufenden Fiskaljahres vorgelegt. Dabei wurde trotz höherer Umsatzerlöse unter dem Strich ein Gewinnrückgang ausgewiesen. Im Anschluss bestätigte der Konzern die Ziele für das laufende Fiskaljahr und will demnach die Umsatz- und Ergebniskennzahlen gegenüber dem Vorjahr verbessern. Die Aktie von BayWa legte um 2 Prozent zu. EADS flogen indes mit einem Abschlag von 0,9 Prozent hinterher. Gegen den Luft- und Raumfahrtkonzern ermitteln Presseangaben zufolge Staatsanwaltschaften in ganz Europa wegen Geschäften mit Österreich. Der Vorwurf lautet auf Bestechung und Untreue, Geldwäsche und Betrug. Unterdessen baut TAG Immobilien baut sein Wohn-Portfolio weiter aus und erwirbt in der thüringischen Hauptstadt Erfurt in zentraler Lage über 360 Wohneinheiten. Dabei beläuft sich der Kaufpreis auf rund 29 Mio. Euro und beinhaltet die Übernahme der Verbindlichkeiten. Das Papier stieg um 0,9 Prozent. Vorne rückten Wincor Nixdorf um 3 Prozent vor.

Der Biotechnologiekonzern MorphoSys verlautbarte, dass sich sein monoklonaler HuCAL-Antikörper MOR103 in einer Studie zur subkutanen Verabreichung als sicher und gut verträglich erwiesen hat und ein vorteilhaftes und wettbewerbsfähiges pharmakokinetisches Profil aufweist. Zuletzt präsentiert sich der Wert mit einem Plus von 1,2 Prozent. An der Indexspitze legten Stratec um 4,4 Prozent zu, während sich ADVA mit einem Minus von 2,5 Prozent am Indexende wiederfanden.

Zahlen wurden heute auch aus dem SDAX gemeldet. Der Tierbedarfshändler zooplus konnte in den ersten neun Monaten 2012 seinen EBITDA-Verlust zurückfahren. Gleichzeitig erhöhte sich die Gesamtleistung deutlich. Das Papier verbesserte sich um 3,3 Prozent. Daneben ging es für GESCO um 0,8 Prozent nach unten. Die Führungsgesellschaft einer mittelständischen Industriegruppe verlautbarte, dass sich ihr Geschäft im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt hat und auch das dritte Quartal von einer robusten Nachfrage zeugt. Der Umsatz erhöhte sich leicht. Der Konzernüberschuss legte ebenfalls moderat zu.

DAX: 7.168,76 (+0,07 Prozent) MDAX: 11.317,97 (-0,20 Prozent) SDAX: 5.004,06 (+0,48 Prozent) TecDAX: 806,89 (+0,47 Prozent) (12.11.2012/ac/n/m)

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27.06.2016Deutsche Wohnen buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.06.2016Deutsche Wohnen buyKepler Cheuvreux
27.05.2016Deutsche Wohnen buySociété Générale Group S.A. (SG)
27.05.2016Deutsche Wohnen buyUBS AG
26.05.2016Deutsche Wohnen NeutralJP Morgan Chase & Co.
27.06.2016Deutsche Wohnen buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.06.2016Deutsche Wohnen buyKepler Cheuvreux
27.05.2016Deutsche Wohnen buySociété Générale Group S.A. (SG)
27.05.2016Deutsche Wohnen buyUBS AG
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26.05.2016Deutsche Wohnen NeutralJP Morgan Chase & Co.
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20.05.2016Deutsche Wohnen NeutralJP Morgan Chase & Co.
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17.05.2016Deutsche Wohnen NeutralOddo Seydler Bank AG
19.01.2016Deutsche Wohnen UnderperformBNP PARIBAS
08.01.2016Deutsche Wohnen verkaufenBNP PARIBAS
14.08.2015Deutsche Wohnen SellGoldman Sachs Group Inc.
10.08.2015Deutsche Wohnen SellGoldman Sachs Group Inc.
01.07.2015Deutsche Wohnen UnderperformBNP PARIBAS
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