19.03.2012 18:21
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Börse Frankfurt Schluss: Uneinheitlich, Deutsche Bank und ThyssenKrupp gesucht

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendierten im Montaghandel in einem nachrichtenarmen Umfeld unter relativ dünnen Umsätzen uneinheitlich. Die Investoren nahmen nach den Zugewinnen der vergangenen Wochen teilweise Gewinne mit. Der DAX verlor zuletzt 0,05 Prozent auf 7.154,22 Punkte. Der MDAX gab um 0,34 Prozent nach auf 10.712,71 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,36 Prozent nach oben auf 5.210,68 Zähler, während der TecDAX um 0,73 Prozent auf 796,58 Punkte anzog. Der Bund Future gewann zuletzt 0,03 Prozent auf 136,51 Zähler, während der Euro um 0,51 Prozent auf 1,3244 Dollar anzog.

In den USA bewegen sich die wichtigsten Indizes zur Stunde mit bis zu 0,79 Prozent im Plus. Morgen stehen in Deutschland konjunkturseitig die Erzeugerpreise für Februar auf der Agenda. Aus den USA werden die Wohnbaubeginne und Wohnbaugenehmigungen für Februar gemeldet.

Im Dax standen heute adidas mit einem Zukauf im Blick. Das Geschäftssegment TaylorMade-adidas Golf hat eine feste Vereinbarung hinsichtlich des Erwerbs aller ausstehenden Aktien von Adams Golf für 10,80 US-Dollar pro Aktie in bar unterzeichnet. Der Transaktionswert beträgt rund 70 Mio. US-Dollar. Dies entspricht einem Aufschlag von ca. 71 Prozent auf den Aktienkurs vor der Ankündigung von Adams Golf am 4. Januar 2012, dass das Unternehmen strategische Alternativen prüfe. Mit der Akquisition von Adams Golf festigt TaylorMade-adidas Golf seine Position als weltweit führendes Golfunternehmen. Die adidas-Aktie verbilligte sich um 0,1 Prozent. Fresenius (Fresenius SECo) verloren indes 0,6 Prozent an Wert. Der Gesundheitskonzern beabsichtigt, eine vorrangige, unbesicherte Anleihe im Volumen von 500 Mio. Euro zu begeben.

ThyssenKrupp (ThyssenKrupp) legten daneben um 1,3 Prozent zu. Der Konzern erhält einem Medienbericht vom Freitag zufolge einen neuen Konzernbetriebsratschef. Wie es heißt, wird vermutlich Wilhelm Segerath der Nachfolger von Thomas Schlenz im Amt des Konzernbetriebsratschef. Die Wahl um die Führung des Konzernbetriebsrats findet heute statt. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren fanden sich im DAX die Papiere der Deutschen Bank mit einem Zugewinn von 2,2 Prozent wieder. Unterdessen hatten Automobiltitel einen schweren Stand. So fuhren auf den letzten beiden Plätzen Volkswagen und BMW mit Wertverlusten von 1,5 bzw. 1,6 Prozent hinterher.

Im MDAX klettern Aurubis um 0,3 Prozent nach oben. Der Kupferkonzern fürchtet für seine norddeutschen Werke wegen der Abschaltung der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümel und fehlender Grundlastkraftwerke um die sichere Stromversorgung. Unterdessen notierten ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) 0,7 Prozent schwächer, nachdem der Medienkonzern verlautbarte, dass man die Mehrheit an der britischen Film- und Fernsehfirma Endor der bekannten Produzentin Hilary Bevan Jones übernimmt.

Der Verlagskonzern Burda hat sich einem Medienbericht zufolge weitere Anteile an XING gesichert. Wie es heißt, habe sich Burda Zugriff auf weitere 9,58 Prozent der XING-Anteilsscheine gesichert. Dazu habe Burda einen Risikobeteiligungsvertrag mit Put-Option abgeschlossen. Ein Erwerb der knapp 520.000 Aktien ist laut Vertragsbedingungen "jederzeit" möglich. Burda hält derzeit über seine Tochter Burda Digital 29,7 Prozent an dem Karrierenetzwerkbetreiber. Die XING-Aktie schoss als Spitzenreiter im TecDax um 15 Prozent nach oben. freenet will derweil nach einer Konsolidierungsphase in den Jahren 2012 und 2013 wieder wachsen und auch das Ergebnis steigern. Der Titel verteuerte sich daraufhin um 1,7 Prozent.

TAG Immobilien (TAG Immobilien) rückten um 2,4 Prozent vor. Der Immobilienkonzern hat im Zeitraum vom 2. bis 16. März 2012 ihren Aktionären im Rahmen eines Bezugsangebots sowie bis zum 19. März 2012 privaten und institutionellen Investoren im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland und institutionellen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung in ausgewählten anderen Ländern Europas rund 20,6 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von 6,15 Euro je Aktie aus einer Barkapitalerhöhung angeboten, die vollständig platziert werden konnten.

DAX: 7.154,22 (-0,05 Prozent) MDAX: 10.712,71 (-0,34 Prozent) SDAX: 5.210,68 (+0,36 Prozent) TecDAX: 796,58 (+0,73 Prozent) (19.03.2012/ac/n/m)

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20.10.2014ThyssenKrupp NeutralGoldman Sachs Group Inc.
17.10.2014ThyssenKrupp overweightJP Morgan Chase & Co.
15.10.2014ThyssenKrupp buyMerrill Lynch & Co., Inc.
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17.10.2014ThyssenKrupp overweightJP Morgan Chase & Co.
15.10.2014ThyssenKrupp buyMerrill Lynch & Co., Inc.
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