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22.02.2012 13:12

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Börse Frankfurt am Mittag: Im Minus, Dialog Semiconductor brechen ein

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendieren nach den Kursverlusten vom Vortag im Mittwochhandel zur Mittagszeit wieder deutlicher im Minus. Dabei belasten nach wie vor Gewinnmitnahmen. Der DAX verliert aktuell 1,02 Prozent auf 6.837,37 Punkte, während der MDAX um 0,86 Prozent auf 10.378,53 Stellen fällt. Für den SDAX geht es derweil um 1,08 Prozent auf 5.058,80 Zähler nach unten. Der TecDAX verschlechtert sich um 1,24 Prozent auf 775,64 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,28 Prozent auf 138,35 Punkte, während sich der Euro um 0,22 Prozent auf 1,3216 US-Dollar verbilligt.

Der Auftragseingang in Betrieben des deutschen Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten verzeichnete im Dezember 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Anstieg. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Eingänge preisbereinigt um 14,1 Prozent, wobei die Nachfrage im Hochbau um 16,0 Prozent und im Tiefbau um 11,8 Prozent zulegte.

Die US-Börsen dürften heute mit Abschlägen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,12 Prozent. Der NASDAQ-Future verliert 0,15 Prozent an Wert, während der S&P-Future um 0,29 Prozent fällt. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge und die Verkäufe bestehender Häuser gemeldet.

Siemens verschlechtern sich um 0,2 Prozent. Der Technologiekonzern hat einen weiteren Auftrag erhalten. So Siemens Energy aus Großbritannien einen Auftrag über die Lieferung eines Dampfturbosatzes gewonnen, der in einer Müllverbrennungsanlage mit kombinierter Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden soll. Auftraggeber ist die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG mit Sitz in Planegg bei München, ein führender Anbieter für technische Gebäudeausrüstung. Als Generalunternehmer wird Imtech die Anlage für den Mannheimer Energieversorger MVV Umwelt in Plymouth errichten. BASF geben daneben um 1,7 Prozent nach. Der Chemiekonzern erhöht mit sofortiger Wirkung in Europa seine Verkaufspreise für Ethanolamine (EOA). So werden die Preise für MEOA um 70 Euro und für DEOA sowie TEOA um 90 Euro pro Tonne bzw. um die entsprechenden Beträge in Landeswährung angehoben. Zur Mittagszeit notiert im Dax mit Fresenius lediglich ein Titel in der Gewinnzone, während am Indexende nach wie vor Deutsche Lufthansa mit einem Abschlag von 3,6 Prozent hinterherfliegen.

Rheinmetall verteuern sich um 0,9 Prozent, nachdem der Rüstungskonzern bekannt gab, dass man im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen Zahlen beim Umsatz und beim Ergebnis deutlich zugelegt hat. Der Umsatz erhöhte sich um rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 3,99 Mrd. Euro. Das Ergebnis ist überproportional gestiegen: So kletterte das EBIT im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 354 Mio. Euro. Damit erhöht sich die EBIT-Rendite im Konzern von 7,4 Prozent (2010) auf 7,9 Prozent im Geschäftsjahr 2011. Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erreicht Rheinmetall im Konzern mit 295 Mio. Euro ebenfalls einen neuen Bestwert. Gegenüber dem Vorjahr ist das EBT 29 Prozent gestiegen.

Im TecDax rauschen Dialog Semiconductor als schwächster Wert um 9,3 Prozent nach unten. Der Anbieter von hochintegrierten, innovativen Halbleiterlösungen für Powermanagement, Audio und energieeffizienter drahtloser Kommunikation im Nahbereich hat sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr 2011 einen Gewinnsprung erzielt. So wuchs der Umsatz im vierten Quartal 2011 um 96,5 Prozent auf 172,1 Mio. US-Dollar. Der Konzerngewinn nach IFRS lag bei 19,1 Mio. US-Dollar. Im Gesamtjahr betrug der Umsatz 527,3 Mio. US-Dollar, was einer Zunahme von 77,8 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 entspricht. Das Betriebsergebnis nach IFRS erreichte 61,6 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 45,3 Mio. US-Dollar) bzw. 79,8 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 56,2 Mio. US-Dollar) auf bereinigter Basis.

Grammer (Grammer) fahren um 0,7 Prozent vor. Der Automobilzulieferer konnte nach vorläufigen Zahlen das Geschäftsjahr 2011 mit einem Rekordergebnis abschließen. So wuchs der Umsatz im Vorjahresvergleich um 18 Prozent auf 1,09 Mrd. Euro. Das vorläufige Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 32,9 Mio. auf 49,0 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erreicht voraussichtlich 4,5 Prozent, nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Daneben geht es für alstria office REIT (alstria office REIT-AG) um 4,9 Prozent nach unten. Der intern gemanagte Real Estate Investment Trust (REIT) hat heute im Zuge eines beschleunigten Platzierungsverfahrens 7.170.362 neue Aktien bei institutionellen Investoren platziert. Der Platzierungspreis beträgt 8,50 Euro je Aktie. Aus der Kapitalerhöhung fließt der Gesellschaft ein Bruttoemissionserlös in Höhe von rund 60,9 Mio. Euro zu. Der Emissionserlös - nach Abzug von Emissionsgebühren und -kosten - dient der Finanzierung des Eigenkapitalanteils der gestern angekündigten Akquisition eines Immobilien-Portfolios.

DAX: 6.837,37 (-1,02 Prozent) MDAX: 10.378,53 (-0,86 Prozent) SDAX: 5.058,80 (-1,08 Prozent) TecDAX: 775,64 (-1,24 Prozent) (22.02.2012/ac/n/m)

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