20.12.2012 13:10
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Börse Frankfurt am Mittag: Indizes bewegen sich kaum von der Stelle

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendieren im Donnerstaghandel zur Mittagszeit kaum verändert. Dabei nehmen die Sorgen im Zusammenhang mit dem US-Haushaltsstreit wieder zu. Der DAX verbessert sich aktuell um 0,05 Prozent auf 7.671,96 Punkte, während der MDAX um 0,05 Prozent auf 12.079,91 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,01 Prozent auf 5.284,95 Zähler nach oben. Der TecDAX fällt um 0,07 Prozent auf 838,71 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,09 Prozent auf 144,28 Punkte, während sich der Euro um 0,33 Prozent auf 1,3256 US-Dollar verteuert.

Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im November nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit abgebremstem Tempo angewachsen. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterte der Index um 1,4 Prozent. Im Oktober hatte die Jahresveränderungsrate bei 1,5 Prozent und im November 2011 sogar bei 5,2 Prozent gestanden. Binnen Monatsfrist fiel der Preisindex um 0,1 Prozent. Davor waren die Erzeugerpreise im Oktober unverändert geblieben und im November 2011 um 0,1 Prozent gestiegen. Unterdessen haben sich die deutschen Außenhandelspreise im November mit abgebremstem Tempo erhöht. Gegenüber dem Vorjahresmonat verteuerten sich die Importe um 1,1 Prozent, nach Steigerungen von 1,5 Prozent im Vormonat und 6,0 Prozent im November 2011. Auf Monatssicht blieben die Einfuhrpreise unverändert. Davor waren die Preise im Oktober um 0,6 Prozent gesunken und im November 2011 um 0,4 Prozent gestiegen. Die Exportpreise legten im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent zu, während sie im Oktober um 1,7 Prozent und im November 2011 um 2,9 Prozent geklettert waren. Im Vormonatsvergleich blieben die Ausfuhrpreise unverändert. Im Oktober 2012 waren die Exportpreise um 0,2 Prozent gefallen und im November 2011 um 0,2 Prozent gestiegen.

An den US-Börsen zeichnet sich heute eine positive Handelseröffnung ab. So steigt der Dow Jones Future derzeit um 0,25 Prozent. Der NASDAQ-Future rückt um 0,33 Prozent vor, während es für den S&P-Future um 0,35 Prozent nach oben geht. Aus den USA werden heute das BIP, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Frühindikatoren, die Verkäufe bestehender Häuser sowie der Philly Fed Index gemeldet.

Fresenius (Fresenius SECo) tendieren nahezu unverändert. Der Gesundheitskonzern teilte mit, dass er die Refinanzierung der revolvierenden Kreditlinien und der Darlehenstranchen A der syndizierten Kreditvereinbarung aus dem Jahr 2008 über ein sogenanntes Delayed Draw Syndicated Credit Agreement vorzeitig gesichert hat. Dabei wurde die Finanzierungsmaßnahme im Bankenmarkt sehr gut aufgenommen. Infolge einer deutlichen Überzeichnung konnte Fresenius das ursprünglich geplante Volumen erheblich steigern. Die Kreditkonditionen konnten verbessert werden. Die neue Kreditvereinbarung mit einer Endfälligkeit nach fünf Jahren hat ein Gesamtvolumen von 2,25 Mrd. Euro. Im Dax verteuern sich ferner RWE um 0,3 Prozent. Der Versorger verlautbarte schon gestern, dass er einen wichtigen Schritt bei der Konsolidierung ihrer Geschäftstätigkeiten in der Tschechischen Republik unternommen hat. So wird der Konzern dort zwei separate Geschäftseinheiten für den Vertrieb und die Gasverteilung schaffen. Dies ist das zentrale Element der Reorganisation der RWE-Tochtergesellschaften auf dem tschechischen Markt. Die neue Struktur sieht eigenständige Einheiten für Vertrieb, Netz und Erzeugung sowie für das Speichergeschäft im Eigentum und unter der Führung von RWE Ceská Republika vor. Wie RWE gestern zudem verlautbarte, hat er den Verkauf seines 20-Prozent-Anteils an der norwegischen Öl- und Gasförderlizenz "Edvard Grieg" an die OMV (Norge) AS, eine Tochter des österreichischen Mineralölkonzerns OMV , abgeschlossen. Die Transaktion tritt rückwirkend zum 1. Januar 2012 in Kraft. RWE erhält einen Kaufpreis in Höhe von ca. 255 Mio. Euro sowie eine Prämienzahlung von bis zu 35 Mio. Euro, die von dem Erreichen bestimmter Projektziele abhängt. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren finden sich derweil ThyssenKrupp mit einem Abschlag von 1,2 Prozent wieder, während die Gewinnerliste zur Mittagszeit von LANXESS mit einem Wertzuwachs von 1,1 Prozent angeführt wird.

MAN verlieren 0,3 Prozent an Wert. MAN Diesel & Turbo hat zwei Aufträge über die Lieferung von insgesamt sieben Generator-Sets mit Motoren des hocheffizienten und emissionsarmen Modells 18V48/60TS für Kraftwerke in Suriname und Indonesien erhalten. Der Wert der beiden Aufträge liegt bei insgesamt 43 Mio. Euro. Symrise legen daneben um 0,5 Prozent zu. Der Aromenhersteller hat mit dem schwedischen Biotechnologie-Unternehmen Probi AB eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet. Dabei zielt die Vereinbarung darauf ab, Kompetenzen auf dem Gebiet der funktionalen Inhaltsstoffe zu bündeln, um in diesem dynamischen Marktsegment gemeinsam beschleunigt zu wachsen. Spitzenreiter im MDAX sind TUI mit einem Aufschlag von 2,3 Prozent, während die rote Laterne von Rheinmetall mit einem Minus von 2,5 Prozent getragen wird.

Aus dem SDAX wird derweil heute ein Zukauf gemeldet. PATRIZIA Immobilien (Patrizia Immobilien) übernimmt das britische Immobilieninvestment- und Asset-Management-Unternehmen Tamar Capital Group. Die Tamar Capital Group ist neben dem britischen auch auf dem deutschen, französischen, irischen, skandinavischen und belgischen Markt tätig und konzentriert sich ausschließlich auf den Bereich Gewerbeimmobilien mit Schwerpunkt auf Industrie-, Handels- und Büroimmobilien. In Summe betreut das Unternehmen ein Immobilienvermögen von umgerechnet rund 700 Mio. Euro. Das Papier steigt um 0,8 Prozent.

DAX: 7.671,96 (+0,05 Prozent) MDAX: 12.079,91 (-0,05 Prozent) SDAX: 5.284,95 (+0,01 Prozent) TecDAX: 838,71 (-0,07 Prozent) (20.12.2012/ac/n/m)

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Der DAX ging auf Erholungskurs und hat mittlerweile die Hälfte seiner Brexit-bedingten Verluste wieder aufgehalt. Auf Wochensicht verbuchte er mit 9.776,12 Zählern ein Plus von 2,3 Prozent.
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01.07.2016RWE ReduceKepler Cheuvreux
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