04.04.2012 13:17
Bewerten
(0)

Börse Frankfurt am Mittag: Indizes notieren weiter tief im Minus

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach den Verlusten vom Vortag zeigen sich die wichtigsten deutschen Aktienindizes im Mittwochhandel auch zur Mittagszeit in schwacher Form. Die Laune der Investoren wird dabei durch schwindende Hoffnungen auf weitere geldpolitische Hilfen durch die US-Notenbank Fed belastet. Zudem drückt kurz vor der Zinsentscheidung der EZB auch eine schwach verlaufene Anleihe-Emission von Spanien auf die Stimmung. Der DAX verliert aktuell 1,63 Prozent auf 6.868,29 Punkte, während der MDAX um 2,02 Prozent auf 10.633,25 Stellen fällt. Für den SDAX geht es derweil um 1,54 Prozent auf 5.142,63 Zähler nach unten. Der TecDAX verschlechtert sich um 1,66 Prozent auf 784,42 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,18 Prozent auf 138,54 Punkte, während sich der Euro um 0,51 Prozent auf 1,3156 US-Dollar verbilligt.

Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) heute mitteilte, hat sich der Auftragseingang in der Industrie im Februar erhöht. Nach vorläufigen Angaben stiegen die Auftragseingänge preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent. Im Vormonat waren sie hingegen um 1,8 Prozent gesunken. Der Umfang an Großaufträgen war im Februar erneut deutlich unterdurchschnittlich. Die deutsche Wirtschaft wird unterdessen in diesem Jahr um 1,0 Prozent und im nächsten Jahr um 2,4 Prozent wachsen und steht damit vor einem kräftigen Aufschwung. Dies prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in seinen "Frühjahrsgrundlinien 2012". Der Aufschwung wird dabei vor allem von der Binnenwirtschaft getragen.

Die Wall Street dürfte heute mit Abschlägen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,77 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,74 Prozent nach, während der S&P-Future 0,99 Prozent an Wert verliert. Aus den USA werden heute der ADP-Arbeitsmarktbericht, der ISM Dienstleistungsindex und der Ölmarktbericht gemeldet.

Daimler fahren mit einem Abschlag von 2,1 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern ist eigenen Angaben zufolge hervorragend in das Jahr 2012 gestartet. So verkaufte der Konzern in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 erneut mehr Fahrzeuge als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg von Januar bis Ende März um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf über 340.000 Fahrzeuge. Das Geschäftsfeld erzielte damit das beste erste Quartal und im März den stärksten Verkaufsmonat aller Zeiten. Das Geschäftsfeld geht davon aus, den Rekordabsatz von 2011 in diesem Jahr übertreffen zu können. Daneben war auch das Geschäftsfeld Daimler Trucks mit seinem starken Produktportfolio von Januar bis Ende März gut unterwegs und verkaufte nach vorläufigen Zahlen weltweit rund 107.000 Fahrzeuge (+20 Prozent). Aufgrund der Entwicklungen der Geschäftsfelder bestätigte der Vorstandsvorsitzende Zetsche die Prognosen für 2012. Daneben geht es für Volkswagen (Volkswagen vz) um 2,3 Prozent nach unten. Die Tochter AUDI (Audi) konnte im ersten Quartal den Fahrzeugabsatz in China weiter verbessern.

RWE fallen um 1 Prozent. Der Versorger meldete, dass RWE Innogy die Genehmigung zum Bau des Offshore-Windparks Innogy Nordsee 1 erhält. Das Baufeld des Windkraftwerks liegt rund 40 Kilometer nördlich von Juist und umfasst 34 Quadratkilometer. Gemeinsam mit den Windparks Innogy Nordsee 2 und Innogy Nordsee 3 sollen dort in den kommenden Jahren auf rund 100 Quadratkilometern insgesamt rund 160 Windturbinen mit einer Leistung von ca. 1.000 Megawatt (MW) errichtet werden. Siemens verlieren daneben 1,6 Prozent an Wert. Der Technologiekonzern verlautbarte, dass die Stadtwerke München (SWM) mit Siemens Infrastructure & Cities ein virtuelles Kraftwerk realisiert haben, bei dem mehrere kleinere dezentrale Stromerzeugungsanlagen gebündelt wie ein einziges Kraftwerk betrieben werden. Bayer verschlechtern sich um 1,3 Prozent. Der Pharmakonzern will einem Medienbericht zufolge einen wichtigen Teil seiner Forschung und Entwicklung ausgliedern. Wie es heißt, plant man, die frühen Arzneimitteltests am Menschen an einen externen Anbieter abzugeben. Des Weiteren geben Deutsche Post um 1,9 Prozent nach. Der Brief- und Logistikkonzern will offenbar auf größere Zukäufe verzichten. Deutsche Lufthansa fliegen schließlich als zweitschwächster Wert mit einem Abschlag von 4,1 Prozent hinterher, nachdem das Bundesverwaltungsgericht die vom Land Hessen ursprünglich genehmigte Regelung der Nachtflüge am Flughafen Frankfurt gekippt hat. Schlusslicht im Dax sind Infineon mit einem Minus von 4,6 Prozent, während mit Merck weiter nur ein Wert knapp in der Gewinnzone notiert.

Aus dem MDAX wird heute ein Zukauf gemeldet. So baut Axel Springer seine Marktposition bei Online-Stellenangeboten mit einer Übernahme in Großbritannien weiter aus. Die Konzerntochter StepStone hat eine Vereinbarung zur Übernahme der britischen Totaljobs-Gruppe geschlossen, die in Großbritannien unter anderem das marktführende Stellenportal Totaljobs.com betreibt. Der Kaufpreis wurde auf umgerechnet rund 132 Mio. Euro beziffert. Der Titel verliert 1,6 Prozent an Wert. Aareal Bank geben daneben um 3,8 Prozent nach. Der Immobilienfinanzierer verlautbarte, dass sein Aufsichtsrat beschlossen hat, die Bestellung von Dr. Wolf Schumacher zum Vorstandsvorsitzenden sowie Thomas Ortmanns zum Vorstandsmitglied vor Ablauf ihrer Amtsperiode mit Wirkung zum 1. April 2013 für fünf Jahre bis zum 31. März 2018 zu verlängern.

Im SDAX geht es für C.A.T. oil (CAT Oil) um 2,3 Prozent nach oben. Der Ölfeld-Servicedienstleister erzielte bei der Vermarktung des neu aufgebauten High Class Conventional-Drilling-Geschäfts weitere Erfolge. So platzierte der langjährige Kunde Gazprom Neft zusätzliche Conventional-Drilling-Aufträge in Höhe von 17 Mio. Euro.

DAX: 6.868,29 (-1,63 Prozent) MDAX: 10.633,25 (-2,02 Prozent) SDAX: 5.142,63 (-1,54 Prozent) TecDAX: 784,42 (-1,66 Prozent) (04.04.2012/ac/n/m)

Anzeige

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant
  • Alle
    2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Daimler AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
26.05.2017Daimler OutperformBernstein Research
24.05.2017Daimler Equal weightBarclays Capital
24.05.2017Daimler NeutralGoldman Sachs Group Inc.
24.05.2017Daimler OutperformBernstein Research
23.05.2017Daimler buyDeutsche Bank AG
26.05.2017Daimler OutperformBernstein Research
24.05.2017Daimler OutperformBernstein Research
23.05.2017Daimler buyDeutsche Bank AG
08.05.2017Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
02.05.2017Daimler buyDeutsche Bank AG
24.05.2017Daimler Equal weightBarclays Capital
24.05.2017Daimler NeutralGoldman Sachs Group Inc.
22.05.2017Daimler HoldHSBC
08.05.2017Daimler HoldKepler Cheuvreux
27.04.2017Daimler Equal weightBarclays Capital
27.04.2017Daimler UnderperformJefferies & Company Inc.
27.04.2017Daimler SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
18.04.2017Daimler UnderperformJefferies & Company Inc.
07.04.2017Daimler SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.04.2017Daimler SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Daimler AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht leichter ins Wochenende -- US-Börsen schließen kaum verändert -- Trump kritisiert scharf deutschen Handelsbilanzüberschuss -- AIXTRON, GM, Manz, OPEC im Fokus

Chinesen genehmigen E-Auto-Projekt von VW. US-Wirtschaft startet besser ins Jahr als bisher gedacht. Bosch gerät wegen Daimler-Ermittlungen ins Visier der Justiz. Anleger greifen bei XING auf Rekordniveau weiter zu. Teslas Model 3 beschleunigt langsamer als BMW 300i.

Top-Rankings

KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett aktuell im Depot
Die Top-Positionen von Warren Buffett (März 2017)
Bestbezahlte Praktikantenstellen
Welches Unternehmen bietet am meisten?
Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Das verdienen die Chefs der Notenbanken
Wie hoch sind ihre Gehälter?
Aktion Frühjahrsputz: Die unsinnigsten Subventionen der Bundesregierung
So werden Steuergelder verschwendet
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Bitcoin bleibt auf Rekordkurs und stieg erstmals über 2.000 US-Dollar. Haben Sie auch schon mal Geschäfte mit der Digitalwährung gemacht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
BMW AG519000
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
adidas AGA1EWWW
Coca-Cola Co.850663
CommerzbankCBK100
Amazon.com Inc.906866
Siemens AG723610