15.01.2013 13:07
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Börse Frankfurt am Mittag: Indizes tendieren weiterhin uneinheitlich

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes zeigen nach der uneinheitlichen Entwicklung vom Vortag und mehrheitlich negativen Vorgaben von den US-Börsen im Dienstaghandel auch zur Mittagszeit keine einheitliche Tendenz. Im Vorfeld der bald anlaufenden Berichtssaison halten sich die Anleger mit größeren Neuengagements zurück. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,19 Prozent auf 7.714,97 Punkte, während der MDAX um 0,25 Prozent auf 12.343,78 Stellen zulegt. Für den SDAX geht es derweil um 0,01 Prozent auf 5.560,60 Zähler nach oben. Der TecDAX fällt um 0,37 Prozent auf 865,41 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,15 Prozent auf 142,98 Punkte, während sich der Euro um 0,25 Prozent auf 1,3344 US-Dollar verbilligt.

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2012 um 0,7 Prozent gewachsen. Damit hat sich das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr, als noch ein Anstieg um 3 Prozent verzeichnet wurde, deutlich verlangsamt. Die Erwartungen der Analysten wurden damit knapp verfehlt.

An den US-Börsen zeichnet sich heute eine negative Handelseröffnung ab. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,08 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,15 Prozent nach, während der S&P-Future 0,14 Prozent an Wert verliert. Aus den USA werden heute der Erzeugerpreisindex, der Einzelhandelsumsatz, die Lagerbestände sowie der NY Empire State Index gemeldet.

Bereits gestern gab es Zahlen aus den DAX. Der Automobilzulieferer Continental hat nach vorläufigen Eckdaten zum Geschäftsjahr 2012 die eigenen Ziele übertreffen können. So steigerte man den Umsatz trotz der Schwäche der europäischen Automobilmärkte um mehr als 7 Prozent auf rund 32,7 Mrd. Euro. Die bereinigte operative EBIT-Marge lag mit rund 10,7 Prozent deutlich über dem sehr guten Vorjahreswert von 10,1 Prozent. Die Aktie verbessert sich um 0,7 Prozent. Besser läuft es im Dax zur Stunde nur noch für adidas, Fresenius Medical Care, Daimler und Infineon, während die rote Laterne von Deutsche RWE mit einem Abschlag von 2,5 Prozent getragen wird. Der Titel leidet unter einem negativen Analystenkommentar.

Verkehrszahlen meldete heute der Flughafenbetreiber Fraport . So konnte man 2012 am Heimatstandort Frankfurt rund 57,5 Mio. Fluggäste begrüßen. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Wachstum von 1,9 Prozent. Im Dezember war die Fluggastzahl allerdings rückläufig. Im Cargo-Geschäft musste man aber im abgelaufenen Jahr einen deutlichen Rückgang ausweisen. Der Titel fliegt mit einem Abschlag von 1,6 Prozent hinterher. Unterdessen hält der Rückversicherer Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) seine Gewinnprognose trotz des Hurrikan "Sandy" unverändert aufrecht. So erwartet man auf Basis einer detaillierten Analyse des Schaden-Rückversicherungs-Portefeuilles eine Nettobelastung aus dem Hurrikan von 261 Mio. Euro. Durch schadenverlaufsabhängige Vertragskonditionen fallen zusätzliche Prämien in Höhe von 23,5 Mio. Euro netto an, sodass sich die Belastung auf 237,5 Mio. Euro reduziert. Damit liegt der Konzern eigenen Angaben zufolge mit seiner Schadenbelastung komfortabel innerhalb seines Großschadenbudgets für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das Papier fällt um 0,5 Prozent. Spitzenreiter im MDAX sind auch zur Mittagszeit die Aktien von HOCHTIEF mit einem Zugewinn von 5,3 Prozent. Der Titel profitiert von einem positiven Analystenkommentar. Auf dem letzten Platz geht es indes für Wacker Chemie um 3 Prozent nach unten.

DAX: 7.714,97 (-0,19 Prozent) MDAX: 12.343,78 (+0,25 Prozent) SDAX: 5.560,60 (+0,01 Prozent) TecDAX: 865,41 (-0,37 Prozent) (15.01.2013/ac/n/m)

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