18.12.2012 13:11
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Börse Frankfurt am Mittag: Indizes zeigen sich weiter von ihrer freundlichen Seite

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes verzeichnen im Dienstaghandel auch zur Mittagszeit Zugewinne. Dabei stützen Anzeichen auf Fortschritte im Zusammenhang mit dem US-Haushaltsstreit. Der DAX verbessert sich aktuell um 0,39 Prozent auf 7.634,31 Punkte, während der MDAX um 0,43 Prozent auf 11.999,02 Stellen zulegt. Für den SDAX geht es derweil um 0,25 Prozent auf 5.238,74 Zähler nach oben. Der TecDAX steigt um 0,56 Prozent auf 831,61 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,07 Prozent auf 144,76 Punkte, während sich der Euro um 0,14 Prozent auf 1,3181 US-Dollar verteuert.

An den US-Börsen zeichnet sich heute eine uneinheitliche Handelseröffnung ab. So gewinnt der Dow Jones Future derzeit 0,03 Prozent. Der NASDAQ-Future verbessert sich momentan um 0,02 Prozent, während der S&P-Future um 0,02 Prozent fällt. Aus den USA wird heute die Leistungsbilanz gemeldet.

E.ON (EON SE) steigen um 0,1 Prozent. Der Versorger teilte mit, dass E.ON Energy Projects und der Erdgasversorger WINGAS auf Energieeffizienz setzen und zusammen eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Anlage an der Anlandestation der Ostsee-Pipeline Nord Stream in Lubmin bei Greifswald bauen. Siemens verbessern sich daneben um 0,6 Prozent, nachdem der Technologiekonzern schon gestern meldete, dass Siemens Energy von Florida Power & Light (FPL) einen Auftrag für weitere drei Gasturbinen des Typs SGT6-8000H inklusive der zugehörenden Generatoren erhalten hat. Im Dax stehen weiterhin Banktitel hoch im Kurs. So können sich Commerzbank mit einem Aufschlag von 2,8 Prozent an die Indexspitze setzen, während Deutsche Bank auf Platz vier um 1 Prozent zulegen. Gleichzeitig laufen adidas am Indexende mit einem Abschlag von 1,1 Prozent hinterher.

Dürr (Duerr) baut im Zuge der hohen Nachfrage aus der Automobilindustrie sein Geschäft mit Software für die Produktion aus. Die Aktie des Maschinen- und Anlagenbauers steigt daraufhin um 3,4 Prozent. Besser läuft es im MDAX nur noch für Wacker Chemie mit einem Wertzuwachs von 4 Prozent, während auf dem letzten Platz Bilfinger 2,3 Prozent an Wert verlieren.

Zahlen wurden derweil heute aus dem SDAX gemeldet. Der Energieversorger MVV Energie verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz eines soliden Umsatzwachstums einen Ergebnisrückgang. Die Entwicklung der Gruppe wird im abgelaufenen Geschäftsjahr wie in den kommenden Jahren in starkem Maße beeinflusst durch die hohen Zukunftsinvestitionen, die erst nach Inbetriebnahme der Anlagen positive Ergebnisbeiträge liefern können, hieß es. Für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 geht man bei normalem Witterungsverlauf davon aus, beim Umsatz das Rekordniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres weiter steigern zu können. Hauptgründe dafür sind neben dem Ausbau des Wind-, Biomasse- und Biomethangeschäfts Mengensteigerungen durch den Ausbau der Fernwärme an den deutschen und tschechischen Standorten sowie durch den bundesweiten Strom- und Gasvertrieb und durch das Strom- und Gasportfoliomanagement. Bei der Ergebnisentwicklung strebt MVV Energie bei anhaltend niedrigen Erzeugungsmargen und vor dem Hintergrund des Wegfalls der bisher kostenlosen Zuteilung von CO2-Emissionszertifikaten aus operativer Sicht ein konstantes Adjusted EBIT in einer Größenordnung um 220 Mio. Euro an. Das Papier verschlechtert sich als Schlusslicht im SDAX um 2,5 Prozent.

Air Berlin (Air Berlin) fliegen daneben als bester Wert um 4,5 Prozent vor. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass sie aufgrund der Ausgliederung ihres Vielfliegerprogramms "topbonus" und des Erwerbs einer Mehrheitsbeteiligung hieran durch die Etihad Airport Services L.L.C. insgesamt 184,4 Mio. Euro erlösen wird. Derweil fallen Jungheinrich (Jungheinrich vz) um 0,3 Prozent. Der Spezialist in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik baut seine Position als Anbieter von Logistiksystemen deutlich aus und hat dazu die restlichen 75 Prozent an der ISA - Innovative Systemlösungen für die Automation GmbH mit Sitz in Graz (Österreich), einem der führenden Software-Häuser für Lager- und Materialflusstechnik, erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

DAX: 7.634,31 (+0,39 Prozent) MDAX: 11.999,02 (+0,43 Prozent) SDAX: 5.238,74 (+0,25 Prozent) TecDAX: 831,61 (+0,56 Prozent) (18.12.2012/ac/n/m)

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