13.06.2012 13:27
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Börse Frankfurt am Mittag: Moderate Verluste, Energieversorger stark

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Aktien haben zum Mittag vor dem Hintergrund einer italienischen Anleiheauktion in die Verlustzone gedreht. Das überlagernde Thema an den Märkten bleiben weiterhin die europäische Schuldenkrise und die am Sonntag in Griechenland anstehenden Neuwahlen. Der DAX verliert aktuell 0,42 Prozent auf 6.135,12 Punkte, während der MDAX 0,81 Prozent auf 9.963,42 Punkte absackt. Der SDAX liegt 0,03 Prozent höher bei 4.747,59 Stellen. Der TecDAX muss 0,28 Prozent auf 735,21 Punkte abgeben. Der Bund-Future verlor zuletzt 0,26 Prozent auf 141,63 Punkte, während sich der Euro um 0,19 Prozent auf 1,2529 US-Dollar verteuert.

An den US-Börsen ist ein schwächerer Handelsauftakt zu erwarten. Der Dow Jones Future verliert aktuell 0,27 Prozent, während der Nasdaq Future 0,15 Prozent im Minus liegt. Der S&P 500-Future verzeichnet einen Abschlag von 0,03 Prozent.

Der Umsatz in ausgewählten Dienstleistungsbereichen ist im ersten Quartal 2012 mit beschleunigtem Tempo angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt meldete, wuchs der Umsatz gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode nominal um insgesamt 5,4 Prozent. Die Inflation in Deutschland hat sich im Mai 2012 nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit vermindertem Tempo fortgesetzt. Demnach belief sich die Inflationsrate auf 1,9 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,1 Prozent im April 2012 und 2,3 Prozent im Mai 2011.

Zum Mittag stehen die Aktien der Versorgungsunternehmen E.ON (EON) und RWE im Dax mit einem Kursgewinn von 1,8 Prozent bzw. 1,1 Prozent an erster und zweiter Stelle. Einem Medienbericht zufolge fordern Energieversorger wie E.ON und RWE im Zusammenhang mit dem Atomausstieg rund 15 Mrd. Euro Schadenersatz von der Bundesregierung. Titel von Siemens verlieren 1,7 Prozent. Der Technologiekonzern meldete, dass Siemens Vietnam und Vietnam Motors Industry (Vinamotor) eine Kooperationsvereinbarung über die Ausstattung von Stadtbussen in Vietnam mit der Elfa-Hybridantriebstechnik von Siemens geschlossen haben. Die Vorzugsaktie von Volkswagen (Volkswagen vz) verliert an letzter Stelle 2,5 Prozent. Der Autobauer muss einem Medienbericht zufolge bei der Integration des Sportwagenherstellers Porsche Automobil Holding scheinbar mehr bezahlen als zunächst geplant. Wie die "Financial Times Deutschland" (Mittwoch) unter Berufung auf Konzern- und Finanzkreise berichtet, liege der Preis für die zweite Hälfte des Sportwagengeschäfts von Porsche bei etwa 4,5 Mrd. Euro. Das sind rund 600 Mio. Euro mehr als vor drei Jahren vereinbart.

Der MDAX wird am Mittag weiterhin von der Wacker Chemie-Aktie angeführt (+1,9 Prozent). Dahinter legen HUGO BOSS und GSW Immobilien 1,6 Prozent bzw. 1,1 Prozent an. Zu den schwächsten Werten zählen Gildemeister (-3,4 Prozent) und LEONI (-3,1 Prozent).

Der SDAX wird von Patrizia Immobilien mit +6,0 Prozent angeführt, während an letzter Stelle Anteile von Bertrandt mit einem Kursverlust von 3,5 Prozent liegen. Heidelberger Druckmaschinen legen nach Bekanntgabe eines Großauftrags an dritter Stelle 2,5 Prozent zu.

Der TecDax wird am Mittag von SMA Solar-Anteilen angeführt, welche 2,0 Prozent anziehen. Dahinter folgen SolarWorld mit +1,4 Prozent und Bechtle mit +1,0 Prozent. An letzter Stelle verlieren SINGULUS 2,1 Prozent.

DAX: 6.135,12 (-0,42 Prozent) MDAX: 9.963,42 (-0,81 Prozent) SDAX: 4.747,59 (+0,03 Prozent) TecDAX: 735,21 (-0,28 Prozent) (13.06.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

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23.02.2017Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
23.02.2017Volkswagen vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
22.02.2017Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
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23.02.2017Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
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22.02.2017Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
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20.02.2017Volkswagen vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
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08.02.2017Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
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24.01.2017Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
20.01.2017Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
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16.02.2017Volkswagen vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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