04.12.2012 13:06
Bewerten
 (0)

Börse Frankfurt am Mittag: Uneinheitlich, Deutsche Post im Blick

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendieren im Dienstaghandel auch zur Mittagszeit uneinheitlich. Im Blickfeld der Investoren steht weiterhin der US-Haushaltsstreit. Der DAX verbessert sich aktuell um 0,27 Prozent auf 7.455,29 Punkte, während der MDAX um 0,35 Prozent auf 11.666,07 Stellen zulegt. Für den SDAX geht es derweil um 0,01 Prozent auf 5.112,33 Zähler nach oben. Der TecDAX fällt um 0,94 Prozent auf 834,71 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,04 Prozent auf 142,57 Punkte, während sich der Euro um 0,14 Prozent auf 1,3081 US-Dollar verteuert.

Die deutschen Exporte sind im dritten Quartal gestiegen, während die Einfuhren leicht zurückgingen. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) heute bekannt. Demnach stiegen die deutschen Ausfuhren im dritten Quartal 2012 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um insgesamt 3,6 Prozent auf 275,4 Mrd. Euro. Der Wert der Einfuhren verminderte sich im dritten Quartal 2012 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent und belief sich auf 225,3 Mrd. Euro.

Die Wall Street dürfte heute mit Wertzuwächsen in den Handel starten. So verbessert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,28 Prozent. Der NASDAQ-Future rückt um 0,33 Prozent vor, während der S&P-Future um 0,28 Prozent zulegt. Aus den USA werden heute keine wichtigen Konjunkturdaten gemeldet.

Deutsche Post (Deutsche Post) geben um 0,8 Prozent nach. Der Brief- und Logistikkonzern nutzt das aktuell für bonitätsstarke Unternehmen günstige Kapitalmarktumfeld zur langfristigen Ausfinanzierung eines weiteren Teils seiner Pensionsverpflichtungen. So plant der Konzern zu diesem Zweck über verschiedene Finanzierungsinstrumente die Aufnahme von Fremdmitteln im Volumen von bis zu 2,0 Mrd. Euro. Unterdessen teilte der Energieversorger E.ON (EON SE) mit, dass er und die Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund) die abschließenden Verträge über einen weitreichenden Tausch von Beteiligungen unterzeichnet haben. So übernimmt E.ON damit die bisher von Verbund gehaltene Beteiligung an EnerjiSA und damit Stromerzeugungskapazitäten und -projekte sowie Stromverteilung in der Türkei. Im Gegenzug gibt E.ON Anteile an bayerischen Wasserkraftwerken an Verbund ab. Die Transaktion steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU-Kommission, der deutschen und türkischen Wettbewerbsbehörden sowie der türkischen Regulierungsbehörde EMRA. E.ON verteuern sich um 0,3 Prozent. Des Weiteren baut BASF seine Marktposition in der Region Asien/Pazifik weiter aus und verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Metallspritzguss (Metal Injection Molding; MIM) mit zwei neuen Einrichtungen für Catamold, dem verarbeitungsfertigen Granulat für den Metallspritzguss. Die Anteilsscheine des Chemiekonzerns verschlechtern sich daraufhin um 0,2 Prozent.

Im Blickfeld stehen im Dax nach bereits gestern gemeldeten US-Absatzzahlen Automobiltitel. Daimler hat im November einen neuen Allzeit-Absatzrekord aufgestellt. So kletterte der US-Absatz um 15,6 Prozent auf 32.649 Fahrzeuge. Der Titel fährt um 0,6 Prozent vor. Für BMW geht es daneben um 0,8 Prozent nach oben. Im November wurden 36.461 Fahrzeuge verkauft, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 26.271 Einheiten einen Anstieg um 38,8 Prozent darstellt. Auch Volkswagen (Volkswagen vz) konnte im November eine deutliche Steigerung beim US-Absatz vorweisen. So wurden im Berichtsmonat 36.728 Modelle in den USA abgesetzt, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Plus von 29,3 Prozent entspricht. Das Papier tendiert unverändert. Die Gewinnerliste im DAX wird auch zur Mittagszeit von der Deutschen Bank und der Commerzbank mit Aufschlägen von jeweils 1,5 Prozent angeführt, während die rote Laterne von Infineon mit einem Minus von 2,5 Prozent getragen wird.

Im MDAX verlieren MAN 0,3 Prozent an Wert. Der Nutzfahrzeugkonzern führt einem Medienbericht zufolge angesichts der Absatzkrise in Europa ab Januar 2013 Kurzarbeit ein. Dies sei gleich nach der Weihnachtspause ab 14. Januar geplant, kündigte der Chef des europäischen Lkw-Geschäfts, Anders Nielsen, in einem Pressegespräch an. Im Werk München seien 3.500 Mitarbeiter betroffen und in Salzgitter 1.800. Daneben geht es für KUKA um 1,3 Prozent nach unten. Der Maschinenbaukonzern hat eine strategische Kooperation mit dem Autobauer Daimler geschlossen. Dabei ist die Mensch-Roboter-Kooperation Schwerpunkt dieser neuen Partnerschaft. So führen Mensch und Leichtbauroboter gemeinsam feinste Montagearbeiten aus, wobei Optimierungen sowohl für Beschäftigte in der Produktion als auch bei Fertigungsprozessen erzielt werden sollen. Die direkte Mensch-Roboter-Interaktion ermöglicht zukunftsweisende Produktionskonzepte mit dem Leichtbauroboter als "dritte Hand" des Mitarbeiters, hieß es. In Betriebsversuchen erforschen Mitarbeiter beider Unternehmen gemeinsam unter anderem Montagevorgänge in der Produktion und Schraubprozesse im Fahrzeug. Außerdem entwickeln sie Anlagenkonzepte für die sichere Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

Der Solartechnikkonzern SMA Solar (SMA Solar Technology) hat seine internationale Präsenz mit neuen Vertriebs- und Servicegesellschaften in Südafrika und Chile erweitert. Die Aktie gibt daraufhin um 0,7 Prozent nach.

DAX: 7.455,29 (+0,27 Prozent) MDAX: 11.666,07 (+0,35 Prozent) SDAX: 5.112,33 (+0,01 Prozent) TecDAX: 834,71 (-0,94 Prozent) (04.12.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?
  • Relevant1
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

RSS Feed

Analysen zu Deutsche Post AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
16:56 UhrDeutsche Post buyWarburg Research
30.07.2014Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
25.07.2014Deutsche Post ReduceCommerzbank AG
23.07.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
22.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
16:56 UhrDeutsche Post buyWarburg Research
23.07.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
21.07.2014Deutsche Post overweightJP Morgan Chase & Co.
18.07.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
23.06.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
30.07.2014Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
08.07.2014Deutsche Post HoldJefferies & Company Inc.
10.06.2014Deutsche Post HoldS&P Capital IQ
28.05.2014Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
15.05.2014Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
25.07.2014Deutsche Post ReduceCommerzbank AG
22.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
21.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
02.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
19.05.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Post AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige




Die 5 beliebtesten Top-Rankings






mehr Top Rankings
Die Bundesregierung hat ein "starkes Signal" von Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland angekündigt: Was halten Sie von dieser Haltung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen