23.11.2012 13:13
Bewerten
(0)

Börse Frankfurt am Mittag: Uneinheitlich, Volkswagen im Blick

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte zeigen im Freitaghandel auch zur Mittagszeit in einem nachrichtenarmen Umfeld keine einheitliche Tendenz. Im Blickfeld der Investoren stehen dabei insbesondere Konjunkturdaten. Der DAX verbessert sich aktuell um 0,06 Prozent auf 7.249,07 Punkte, während der MDAX um 0,27 Prozent auf 11.351,20 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,19 Prozent auf 4.992,67 Zähler nach oben. Der TecDAX notiert mit 0,03 Prozent im Minus bei 824,02 Punkten. Der Bund-Future gewinnt 0,11 Prozent auf 142,32 Punkte, während sich der Euro um 0,21 Prozent auf 1,2899 US-Dollar verteuert.

Die deutsche Wirtschaft trotzt der europäischen Rezession, wenn auch mit nachlassendem Wachstumstempo. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach vorläufigen Berechnungen - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach Zuwächsen von 0,3 Prozent im zweiten Quartal und 0,4 Prozent im Vorjahresquartal. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) aus dem Ausland. Aus dem Inland kamen hingegen unterschiedliche Signale. Im Vorjahresvergleich stieg das preisbereinigte BIP um 0,4 Prozent, nach Zuwächsen von 0,5 Prozent im Vorquartal und 2,6 Prozent im Vorjahresquartal. Der vergleichsweise geringe Zuwachs ist wie schon im zweiten Quartal unter anderem einem Kalendereffekt geschuldet. Nach Kalenderbereinigung ergibt sich ein entsprechend stärkerer Anstieg des BIP von 0,9 Prozent. Der Auftragseingang in Betrieben des deutschen Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten verzeichnete indes im September einen Rückgang. Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpften die Eingänge preisbereinigt um 3,8 Prozent, wobei die Nachfrage im Hochbau um 2,0 Prozent zulegte und im Tiefbau um 10,0 Prozent nachgab.

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im November verbessert. So erhöhte sich der Index auf 101,4 Punkte, nach 100,0 Punkten im Vormonat und 106,8 Punkten im November 2011. Damit ist das ifo-Geschäftsklima zum ersten mal nach sechs Rückgängen in Folge wieder gestiegen. Im Einzelnen kletterte der Teilindex der aktuellen Geschäftslage von 107,2 Punkten im Vormonat auf nun 108,1 Punkte, während der Subindex zu den Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate von 93,2 auf 95,2 Punkte anwuchs. Unterdessen ist der ifo Geschäftsklimaindikator im Dienstleistungsgewerbe Deutschlands ist im November erneut gesunken. So verringerte sich der Index auf 8,5 Punkte, nach 9,1 Punkten im Vormonat und 15,1 Punkten im November 2011. Im Einzelnen verharrte der Teilindex der aktuellen Geschäftslage mit 23,0 Punkten auf dem Vormonatsniveau, während der Subindex zu den Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate von -4,0 auf nun -5,0 Punkte abgab.

An den US-Börsen zeichnet sich heute eine uneinheitliche Handelseröffnung ab. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,08 Prozent. Der NASDAQ-Future legt um 0,12 Prozent zu, während der S&P-Future 0,07 Prozent verliert. Aus den USA werden heute keine marktbewegenden Konjunkturdaten gemeldet.

Vor dem Hintergrund der erneuten Lieferverzögerung der ICE-Züge von Siemens an die Deutsche Bahn soll es einem Medienbericht zufolge nun einen Krisen-Gipfel auf Vorstandsebene geben. Wie es heißt, soll der Krisengipfel noch vor Weihnachten stattfinden. Auf der Agenda würden Themen wie Schadenersatz und das weitere Vorgehen wegen der Lieferverzögerung stehen. Siemens verbilligen sich um 0,1 Prozent. Volkswagen (Volkswagen vz) fahren daneben mit einem Abschlag von 0,3 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern hat für die kommenden Jahre ein milliardenschweres Investitionsprogram angekündigt. So wird man in den kommenden drei Jahren im Konzernbereich Automobile 50,2 Mrd. Euro investieren. Das ist das Ergebnis der Investitionsplanung für die Jahre 2013 bis 2015, die der Aufsichtsrat in seiner Sitzung heute erörtert hat. Erstmalig umfasst die Planung auch die Marken MAN und Porsche als neue vollkonsolidierte Gesellschaften.

Derweil hat Linde von der norwegischen Skangass AS einen Auftrag zum Bau eines mittelgroßen Import-Terminals für Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas - LNG) erhalten. Der Auftrag umfasst Engineering-, Beschaffungs-, Bau- und Inbetriebnahmeleistungen im Wert von rund 44 Mio. Euro. Linde übernimmt auch das Schnittstellen-Management mit dem Tankhersteller. Für die Anteilsscheine des Technologiekonzerns geht es um 1,1 Prozent nach oben. Die zum Energieversorger RWE gehörende Tochter RWE Innogy hat des Weiteren nach 1,5 jähriger Bauzeit das portugiesische Wasserkraftwerk in Agilde in Betrieb genommen. Zudem steigt die zu RWE gehörende RWE Effizienz GmbH in Zusammenarbeit mit der VARTA Storage GmbH mit dem Produkt RWE HomePower solar in den Markt für Solarstrom-Speicher für Haushaltskunden ein. Das Papier verschlechtert sich um 1 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren stehen im Dax im Mittagshandel LANXESS mit einem Wertzuwachs von 1,3 Prozent, während die rote Laterne nach wie vor von der Commerzbank mit einem Minus von 2,8 Prozent getragen wird.

Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge bei ihrem geplanten Einstieg beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS EADS-Anteile vom französischen Staat übernehmen. Wie es heißt, habe die Bundesregierung die staatseigene Förderbank KfW beauftragt, direkt Gesellschafter-Anteile vom französischen Staat zu kaufen. In der Folge würde die KfW deutlich weniger Aktien von Daimler übernehmen. Der Autobauer hält bislang noch 15 Prozent der Aktien und möchte diese verkaufen. Bislang war immer geplant, dass diese an den deutschen Staat gehen sollten. EADS fliegen mit einem Abschlag von 2 Prozent hinterher. Am schlechtesten läuft es im Mittagshandel für Celesio mit einem Minus von 3,7 Prozent. Vorne gewinnen Wacker Chemie 1,3 Prozent an Wert.

Eine Nachricht gibt es heute auch aus dem TecDAX. Evotec ist vom französischen Ministerium für Hochschulwesen und Forschung für drei Jahre für das französische Steuerguthaben Forschung akkreditiert worden. Dabei ermöglicht die französische Maßnahme Steuerguthaben Forschung ('Crédit d'Impôt Recherche', CIR) es teilnahmeberechtigten französischen Forschungsunternehmen, die in Frankreich körperschaftssteuerpflichtig sind, Steuervergünstigungen von bis zu 30 Prozent auf an Evotec ausgelagerte F&E-Aktivitäten in Anspruch zu nehmen. Die Aktie des Biotechnologiekonzerns verbessert sich um 1 Prozent.

DAX: 7.249,07 (+0,06 Prozent) MDAX: 11.351,20 (-0,27 Prozent) SDAX: 4.992,67 (+0,19 Prozent) TecDAX: 824,02 (-0,03 Prozent) (23.11.2012/ac/n/m)

Anzeige

Aktuelle Zertifikate von

NameTypWKNHebel
Open End Turbo auf DaimlerNG12W7

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
JAC Joint-Venture
Chinesen genehmigen E-Auto-Projekt von VW
Das von Volkswagen (VW) mit dem chinesischen Hersteller Anhui Jianghuai Automobile (JAC) geplante Joint-Venture für Elektroautos hat nach Angaben des Landes Niedersachsen eine wichtige Hürde genommen.

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
26.05.2017Volkswagen (VW) vz market-performBernstein Research
24.05.2017Volkswagen (VW) vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
23.05.2017Volkswagen (VW) vz overweightBarclays Capital
23.05.2017Volkswagen (VW) vz HoldDeutsche Bank AG
22.05.2017Volkswagen (VW) vz buyequinet AG
24.05.2017Volkswagen (VW) vz Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
23.05.2017Volkswagen (VW) vz overweightBarclays Capital
22.05.2017Volkswagen (VW) vz buyequinet AG
19.05.2017Volkswagen (VW) vz overweightJP Morgan Chase & Co.
12.05.2017Volkswagen (VW) vz buyCitigroup Corp.
26.05.2017Volkswagen (VW) vz market-performBernstein Research
23.05.2017Volkswagen (VW) vz HoldDeutsche Bank AG
22.05.2017Volkswagen (VW) vz market-performBernstein Research
17.05.2017Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
08.05.2017Volkswagen (VW) vz HoldDeutsche Bank AG
07.04.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.04.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
30.03.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
20.03.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
15.03.2017Volkswagen vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) AG Vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht leichter ins Wochenende -- US-Börsen schließen kaum verändert -- Trump kritisiert scharf deutschen Handelsbilanzüberschuss -- AIXTRON, GM, Manz, OPEC im Fokus

Chinesen genehmigen E-Auto-Projekt von VW. US-Wirtschaft startet besser ins Jahr als bisher gedacht. Bosch gerät wegen Daimler-Ermittlungen ins Visier der Justiz. Anleger greifen bei XING auf Rekordniveau weiter zu. Teslas Model 3 beschleunigt langsamer als BMW 300i.

Top-Rankings

KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett aktuell im Depot
Die Top-Positionen von Warren Buffett (März 2017)
Bestbezahlte Praktikantenstellen
Welches Unternehmen bietet am meisten?
Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Das verdienen die Chefs der Notenbanken
Wie hoch sind ihre Gehälter?
Aktion Frühjahrsputz: Die unsinnigsten Subventionen der Bundesregierung
So werden Steuergelder verschwendet
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Bitcoin bleibt auf Rekordkurs und stieg erstmals über 2.000 US-Dollar. Haben Sie auch schon mal Geschäfte mit der Digitalwährung gemacht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Amazon.com Inc.906866
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
BASFBASF11
AIXTRON SEA0WMPJ
Allianz840400
EVOTEC AG566480
AURELIUSA0JK2A
Infineon AG623100