21.02.2012 13:14
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Börse Frankfurt am Mittag: Verluste, Aareal Bank brechen ein

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notieren nach dem nunmehr beschlossenen neuen Hilfspaket für Griechenland im Dienstaghandel auch zur Mittagszeit in der Verlustzone. Dabei leiden die Indizes vor allem unter Gewinnmitnahmen. Der DAX verliert aktuell 0,78 Prozent auf 6.894,32 Punkte, während der MDAX um 0,84 Prozent auf 10.495,40 Stellen fällt. Für den SDAX geht es derweil um 0,39 Prozent auf 5.088,65 Zähler nach unten. Der TecDAX verschlechtert sich um 0,79 Prozent auf 786,22 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,07 Prozent auf 138,06 Punkte, während sich der Euro um 0,06 Prozent auf 1,3213 US-Dollar verteuert.

Die US-Börsen dürften heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,40 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,39 Prozent nach, während der S&P-Future 0,58 Prozent verliert. Aus den USA wird heute der Chicago Fed National Activity Index gemeldet.

Im Dax stehen heute die Zahlen von Fresenius und Fresenius Medical Care im Blickfeld der Anleger. Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 erneut Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert, die eigenen Ziele erreicht und dabei neue Rekordwerte erzielt. Auch 2012 sollen Umsatz und Ergebnis weiter deutlich steigen. Im Gesamtjahr wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 12,8 Mrd. US-Dollar (+5 Prozent währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 2 Prozent. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 9 Prozent auf 1,07 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 3,54 US-Dollar pro Stammaktie, verglichen mit 3,25 US-Dollar im Jahr 2010. Das Papier gibt um 0,8 Prozent nach. Indes geht es für die Aktie des Gesundheitskonzerns Fresenius (Fresenius SECo) um 0,5 Prozent nach unten. Der Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 ebenfalls Umsatz und Ergebnis gesteigert. Auch für 2012 wird ein starkes Wachstum in allen Unternehmensbereichen erwartet. So wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 16,52 Mrd. Euro (+6 Prozent währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 4 Prozent. Das bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um 17 Prozent auf 770 Mio. Euro, während es inklusive der Sondereinflüsse aus der Akquisition von APP Pharmaceuticals bei 690 Mio. Euro (Vorjahr: 622 Mio. Euro) lag.

Des Weiteren verlautbarte Siemens , dass Siemens VAI Metal Technologies von dem russischen Stahlerzeuger OAO Severstal (Severstal Cherepovets Metal Factory) den Auftrag erhalten hat, eine Sekundärentstaubung im Konverterstahlwerk am Standort Tscherepowez zu installieren. Das Papier verbilligt sich um 0,1 Prozent. Merck gab heute bekannt, dass sie ihr Geschäft mit Elektrolyten für Hochleistungsbatterien an den Chemiekonzern BASF veräußert. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Zudem hat BASF weitere Preiserhöhungen angekündigt. Während BASF um 0,2 Prozent nachgeben, notieren Merck annähernd auf Vortagesniveau. Als Schlusslicht im DAX verschlechtern sich ThyssenKrupp nach einem negativen Analystenkommentar um 3,4 Prozent, während sich vorne Linde um 0,5 Prozent verbessern.

Aareal Bank brechen am Indexende des MDAX um 7,5 Prozent ein. Der Immobilienfinanzierer hat im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen, untestierten Zahlen sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert. So ergab sich für 2011 unter Berücksichtigung des Sonstigen betrieblichen Ergebnisses von -14 Mio. (Vorjahr: -9 Mio.) Euro insgesamt ein Konzernbetriebsergebnis von 185 Mio. Euro, nach 134 Mio. Euro im Vorjahr. Nach Abzug von 52 Mio. Euro Steuern und Ergebnisanteilen Fremder Dritter (19 Mio. Euro) betrug der auf die Gesellschafter der Aareal Bank AG entfallende Jahresüberschuss 114 Mio. (Vorjahr: 76 Mio.) Euro. Nach Abzug der Nettoverzinsung der SoFFin-Einlage (21 Mio. Euro) betrug der Konzerngewinn 93 Mio. Euro, nach 46 Mio. Euro in 2010. Allerdings enttäuschte man beim Ausblick. Daneben verbilligen sich Brenntag um 1,5 Prozent. Der Chemiedistributeur wartete im abgelaufenen Fiskaljahr auf Basis vorläufiger Berechnungen mit einem deutlichen Gewinnanstieg auf. So lag der Umsatz mit 8,68 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 7,65 Mrd. Euro. Maßgeblichen Anteil an der Umsatzsteigerung von 13,5 Prozent (auf Basis konstanter Wechselkurse: +15,4 Prozent) hatten unter anderem höhere Verkaufspreise sowie größere Absatzmengen. Vor allem aber gelang es Brenntag, das Bruttoergebnis vom Umsatz auf Basis konstanter Wechselkurse um 10,0 Prozent (wie berichtet: um 8,0 Prozent) auf 1,77 Mrd. Euro zu steigern. Beim Nachsteuergewinn wurde ein Anstieg auf 279,3 Mio. Euro ausgewiesen, nach 146,6 Mio. Euro im Vorjahr. Schließlich geht es für HOCHTIEF um 2,8 Prozent nach unten. Die zu dem Baukonzern gehörende Tochter Leighton Holdings hat von der Al Habtoor Group in Dubai einen Auftrag im Wert von 515 US-Dollar erhalten.

TAG Immobilien (TAG Immobilien) hat das abgelaufene Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen und die eigene Prognose für das Ergebnis vor Steuern (EBT) weit übertroffen. So wurde auf Konzernebene ein EBT von gut 80 Mio. Euro (Vorjahr: 22 Mio. Euro) erzielt. Der Immobilienbestand wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr verdoppelt und beläuft sich nun auf ein Volumen von rund 2 Mrd. Euro (Vorjahr: rund 1 Mrd. Euro) mit über 30.000 Wohneinheiten. Der NAV (Net Asset Value) gemäß EPRA-Vorgaben betrug ca. 8,75 Euro (Vorjahr: 6,67 Euro) je Aktie per Ende 2011. Der Titel verteuert sich um 0,5 Prozent. Daneben rollen VTG nach vorläufigen, noch untestierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Abschlag von 0,9 Prozent hinterher. Der Umsatz des Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmens wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 19,2 Prozent auf 750,0 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich gleichzeitig um 9,3 Prozent auf 168,7 Mio. Euro. Schließlich verschlechtern sich Dürr (Duerr) um 0,7 Prozent. Der Maschinen- und Anlagenbauer hat im Jahr 2011 bei allen wesentlichen Kennzahlen besser abgeschnitten als im Vorjahr. Der Auftragseingang stieg auf eine neue Höchstmarke. Dabei profitierte man von dem anhaltenden Kapazitätsaufbau der Automobilindustrie in China und anderen Emerging Markets. Die Dividende soll deutlich angehoben werden. Der Umsatz stieg um 52 Prozent auf 1,92 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge betrug 5,5 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich von 7,1 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 64,3 Mio. Euro.

DAX: 6.894,32 (-0,78 Prozent) MDAX: 10.495,40 (-0,84 Prozent) SDAX: 5.088,65 (-0,39 Prozent) TecDAX: 786,22 (-0,79 Prozent) (21.02.2012/ac/n/m)

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