09.11.2012 13:17
Bewerten
 (0)

Börse Frankfurt am Mittag: Verluste, Rheinmetall brechen ein

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes verzeichnen am letzten Handelstag der Woche auch zur Mittagszeit Abschläge. Dabei belasten die negativen Vorgaben von den US-Börsen sowie schwache Konjunkturdaten aus Europa. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,98 Prozent auf 7.134,12 Punkte, während der MDAX um 0,56 Prozent auf 11.319,35 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,58 Prozent auf 4.973,76 Zähler nach unten. Der TecDAX notiert mit 0,35 Prozent im Minus bei 803,84 Punkten. Der Bund-Future gewinnt 0,22 Prozent auf 143,29 Punkte, während sich der Euro um 0,16 Prozent auf 1,2722 US-Dollar verbilligt.

Die Inflation in Deutschland hat sich im Oktober nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit unverändertem Tempo fortgesetzt. So belief sich die Inflationsrate erneut auf 2,0 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,0 Prozent im September 2012 und 2,5 Prozent im Oktober 2011. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit erreicht. Die Inflationsrate wurde weiterhin deutlich durch die Preisentwicklung bei Energie bestimmt. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Oktober 2012 nur bei 1,6 Prozent gelegen. Auf Monatssicht blieben die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte unverändert, während sie im Vormonat und im Vorjahresmonat schon stabil waren.

Die Wall Street dürfte heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,59 Prozent nach unten. Der NASDAQ-Future verliert 0,48 Prozent an Wert, während der S&P-Future um 0,58 Prozent nachgibt. Aus den USA werden heute die Außenhandelspreise, Lagerbestände und Umsätze im Großhandel sowie die Verbraucherstimmung gemeldet.

Im Mittelpunkt des Interesses steht heute im Dax der Zahlenausweis der Allianz . Der Versicherungskonzern konnte im dritten Quartal Umsatz, operatives Ergebnis und Quartalsüberschuss verbessern. Alle drei Geschäftsbereiche verzeichneten Verbesserungen. Im Vorjahr hatten Wertminderungen auf Finanztitel und griechische Staatsanleihen den Überschuss stark belastet. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet die Allianz ein operatives Ergebnis von mehr als 9 Mrd. Euro. Die Aktie fällt um 1,8 Prozent. Unterdessen fahren BMW um 0,6 Prozent vor. Der Automobilkonzern konnte im Oktober 2012 mit einem Absatzanstieg aufwarten und erzielte dabei einen neuen Rekordwert. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren stehen im DAX Commerzbank und Deutsche Bank mit Abschlägen von 5 bzw. 4,1 Prozent, während auf Platz eins der Gewinnerliste Infineon um 1,5 Prozent steigen.

Mit einem Abschlag von 7,5 Prozent finden sich die Anteilsscheine des Rüstungskonzerns Rheinmetall am MDAX-Ende wieder. Der Konzern musste in den ersten neun Monaten 2012 einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz stieg allerdings. Auch beim Auftragseingang legte man zu. Die Umsatz- und Gewinnprognosen für 2012 wurden allerdings im Anschluss gesenkt. Auf Platz eins der Gewinnerliste können ElringKlinger um 1,7 Prozent vorrücken.

Drillisch (Drillisch) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012 einen Anstieg beim EBITDA erzielt. Der Umsatz war aber rückläufig. Im Anschluss bestätigte der Vorstand die Jahresprognose für 2012. Die Aktie des Mobilfunk-Service-Providers gibt um 0,6 Prozent nach. Daneben brechen euromicron als schwächster Wert im TecDax um 10 Prozent ein. Der Lösungsanbieter für Kommunikations-, Daten- und Sicherheitsnetzwerke musste in den ersten neun Monaten 2012 einen Gewinnrückgang verbuchen. Beim Umsatz legte man aber leicht zu. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen davon aus, die Umsatzziele von 330 bis 345 Mio. Euro zu erreichen und ein operatives Ergebnis unter Berücksichtigung der Integrationskosten in etwa auf Vorjahresniveau zu realisieren. PSI verbilligen sich um 0,2 Prozent. Der Softwarekonzern hat einen weiteren Auftrag erhalten. Schließlich steigen Nordex an der Indexspitze um 2,1 Prozent. Der Windturbinenhersteller hat einen Großauftrag aus Südafrika an Land gezogen.

Der im SDAX notierte Immobilienkonzern Immobilienkonzern IVG Immobilien konnte seinen Verlust in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres reduzieren und hat die Prognose für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Der Umsatz zeigte sich indes deutlich rückläufig. Der Titel fällt um 0,9 Prozent.

DAX: 7.134,12 (-0,98 Prozent) MDAX: 11.319,35 (-0,56 Prozent) SDAX: 4.973,76 (-0,58 Prozent) TecDAX: 803,84 (-0,35 Prozent) (09.11.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Rheinmetall AG

  • Relevant
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Rheinmetall AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
14.02.2017Rheinmetall buyUBS AG
07.02.2017Rheinmetall HoldCommerzbank AG
01.02.2017Rheinmetall HoldDeutsche Bank AG
25.01.2017Rheinmetall SellDeutsche Bank AG
06.01.2017Rheinmetall kaufenIndependent Research GmbH
14.02.2017Rheinmetall buyUBS AG
06.01.2017Rheinmetall kaufenIndependent Research GmbH
13.12.2016Rheinmetall kaufenDZ BANK
12.12.2016Rheinmetall kaufenBankhaus Lampe KG
12.12.2016Rheinmetall buyKepler Cheuvreux
07.02.2017Rheinmetall HoldCommerzbank AG
01.02.2017Rheinmetall HoldDeutsche Bank AG
05.01.2017Rheinmetall HoldCommerzbank AG
13.12.2016Rheinmetall NeutralOddo Seydler Bank AG
13.12.2016Rheinmetall HoldDeutsche Bank AG
25.01.2017Rheinmetall SellDeutsche Bank AG
06.11.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
12.08.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
01.06.2015Rheinmetall verkaufenCredit Suisse Group
22.05.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Rheinmetall AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt in Grün -- US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen -- Gerüchte über Fusion von Sprint und T-Mobile US beflügeln Telekom-Aktie -- Covestro, Kraft Heinz, Unilever im Fokus

TOTAL und OMV sollen helfen: Der Iran hat bei der Ölförderung Großes vor. Schweizerische Nationalbank gibt erneut Milliarden für stabilen Franken aus. Umstrukturierung von Saudi Aramco könnte Riesen-Börsengang verzögern. Borussia Dortmund kann Ergebnis und Umsatz deutlich steigern. Facebook kommt bald auch im Fernsehen - Direktangriff auf YouTube.
Mit welchem Beruf kommt man am ehesten an die Spitze?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So haben sich Apple, SAP, Zalando und Co. entwickelt
Jetzt durchklicken
Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Wer verzeichnet den höchsten Umsatz?
Jetzt durchklicken
In diesen Ländern ist die Korruption besonders hoch
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Die USA fordern von ihren Nato-Verbündeten, wie vereinbart 2 Prozent ihres BIP für das Militär auszugeben. Sollte Deutschland deshalb seine Verteidigungsausgaben erhöhen??
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
GAZPROM PJSC (spons. ADRs)903276
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
Apple Inc.865985
Unilever N.V.A0JMZB
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
E.ON SEENAG99
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
Covestro AG606214
TeslaA1CX3T
BayerBAY001
Siemens AG723610