06.07.2012 13:12
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Börse Frankfurt am Mittag: Weiter im Minus, Autowerte fahren hinterher

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notieren im Vorfeld des für heute Nachmittag erwarteten US-Arbeitsmarktberichts weiterhin in der Verlustzone. Der DAX verliert aktuell 0,43 Prozent auf 6.507,78 Punkte, während der MDAX um 0,69 Prozent auf 10.533,69 Stellen fällt. Für den SDAX geht es derweil um 0,56 Prozent auf 4.889,03 Zähler nach unten. Der TecDAX verschlechtert sich um 0,50 Prozent auf 767,03 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,21 Prozent auf 143,42 Punkte, während sich der Euro um 0,09 Prozent auf 1,2377 US-Dollar verbilligt.

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat im Mai nach vorläufigen Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums zugelegt. Demnach stieg die Erzeugung im Vergleich zum Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,6 Prozent, wogegen sie im Monat zuvor nach revidierten Angaben um 2,1 Prozent gesunken war. Hierbei wuchs die Industrieproduktion um 1,8 Prozent an.

An der Wall Street zeichnet sich zurzeit eine negative Handelseröffnung ab. So verliert der Dow Jones Future aktuell 0,14 Prozent. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich momentan um 0,13 Prozent, während der S&P-Future um 0,15 Prozent nachgibt. Aus den USA werden heute die Arbeitsmarktdaten gemeldet.

BMW fahren mit einem Abschlag von 3,6 Prozent als Schlusslicht im Dax hinterher. BMW Motorrad hat im ersten Halbjahr 2012 einen leichten Absatzrückgang verbucht. Allerdings erwartet BMW Motorrad für das zweite Halbjahr ein deutliches Wachstum und bleibt auf Kurs, um einen neuen Absatzrekord zu erzielen. Gleichzeitig geht es für Daimler und Volkswagen um 1,9 bzw. 0,4 Prozent nach unten. Die stärksten Kurszuwächse können unterdessen mit einem Aufschlag von 2 Prozent nach wie vor die Papiere der Deutschen Lufthansa verzeichnen.

MTU Aero Engines (MTU Aero Engines) geben um 0,4 Prozent nach. Der Triebwerkshersteller hat mit dem High-Tech-Unternehmen Sagem, das zum französischen Mischkonzern Safran (SAFRAN) gehört, eine Vereinbarung zur Gründung eines 50:50 Joint Ventures zur Entwicklung sicherheitskritischer Software und Hardware für militärische und zivile Luftfahrtanwendungen unterzeichnet. Der Motorenhersteller DEUTZ hat unterdessen mit einem neuen syndizierten Kredit die bisherige Finanzierung abgelöst. Wie schon gestern bekannt gegeben wurde, ist die Kreditlinie von 160 Mio. Euro unbesichert und hat eine Laufzeit bis Juni 2017. Ferner wurde bei der Europäischen Investitionsbank ein zinsgünstiges und ebenfalls unbesichertes Darlehen in Höhe von 90 Mio. Euro aufgenommen, das über einen Zeitraum von acht Jahren zu tilgen ist. Die Anteilsscheine fallen daraufhin zur Mittagszeit um 2,9 Prozent. Schlusslicht im MDAX sind momentan die Aktien von Fielmann mit einem Wertverlust von 4,4 Prozent. Der Titel wird allerdings heute ex Dividende gehandelt. Daneben büßen Brenntag 3,2 Prozent ein, nachdem der Finanzinvestor Brachem seinen Anteil an dem Chemikalienhändler veräußert hat.

Im SDAX fliegen Air Berlin mit einem Abschlag von 1,1 Prozent hinterher, nachdem die Fluggesellschaft im Juni erneut einen Rückgang bei den Passagierzahlen ausweisen musste. Die Auslastung der Flotte war ebenfalls rückläufig. Daneben verbilligen sich comdirect bank um 0,2 Prozent, nachdem der Konzern seine Monatszahlen für Juni bekannt gegeben hat. Demnach konnten sowohl die Kundengesamtzahl als auch die Zahl der Wertpapierdepots und des betreuten Kundengesamtvermögens im Vergleich zum Vormonat erhöht werden.

DAX: 6.507,78 (-0,43 Prozent) MDAX: 10.533,69 (-0,69 Prozent) SDAX: 4.889,03 (-0,56 Prozent) TecDAX: 767,03 (-0,50 Prozent) (06.07.2012/ac/n/m)

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