10.12.2012 13:09
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Börse Frankfurt am Mittag: Weiter im Minus, Autowerte im Blick

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben einen schlechten Start in die neue Handelswoche erwischt und notieren am Montag auch zur Mittagszeit in der Verlustzone. Die Stimmung der Investoren wird dabei auch durch die italienische Regierungskrise getrübt. Der DAX büßt aktuell 0,55 Prozent auf 7.476,26 Punkte ein, während der MDAX um 0,69 Prozent auf 11.815,06 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,50 Prozent auf 5.115,99 Zähler nach unten. Der TecDAX fällt um 0,62 Prozent auf 830,65 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,15 Prozent auf 145,94 Punkte, während sich der Euro um 0,05 Prozent auf 1,2909 US-Dollar verteuert.

Der deutsche Außenhandelsüberschuss hat sich im Oktober vergrößert. Nach vorläufigen Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamtes wies die Außenhandelsbilanz einen Überschuss von 15,8 Mrd. Euro aus, nachdem im Vorjahresmonat ein Aktivsaldo von 11,0 Mrd. Euro verzeichnet worden war. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,2 Mrd. Euro. Nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank schloss die Leistungsbilanz mit einem Plus von 13,6 Mrd. Euro, nach 9,9 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Deutschland exportierte Waren im Wert von 98,5 Mrd. Euro und importierte Waren für 82,7 Mrd. Euro. Damit erhöhten sich die Ausfuhren um 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Einfuhren um 6,0 Prozent zulegten. Das Verarbeitende Gewerbe musste derweil im Oktober nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts einen Umsatzrückgang ausweisen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank der Umsatz arbeitstäglich um 3,3 Prozent, nach einem Umsatzminus von 2,6 Prozent im September. Im Vergleich zum Vormonat fiel der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,8 Prozent, gegenüber einer Abnahme um 3,0 Prozent im September 2012. Das deutsche Handwerk musste schließlich im dritten Quartal nach vorläufigen Ergebnissen einen Umsatzrückgang ausweisen. So fielen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,7 Prozent. Gleichzeitig waren in diesen Gewerben 0,7 Prozent weniger Personen tätig als Ende September 2011.

An der Wall Street zeichnet sich heute eine negative Handelseröffnung ab. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,24 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,35 Prozent nach, während der S&P-Future 0,26 Prozent an Wert verliert. Aus den USA werden heute keine wichtigen Konjunkturdaten gemeldet.

Volkswagen (Volkswagen vz) fahren mit einem Abschlag von 0,5 Prozent hinterher. Die zum Autobauer gehörende AUDI (Audi) konnte im November den weltweiten Absatz prozentual zweistellig steigern. Auch BMW verbuche im November einen deutlichen Absatzanstieg. So erhöhte sich der Absatz im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahreswert um 23 Prozent. Die Aktie fällt ebenfalls um 0,5 Prozent.

Daneben legen Fresenius Medical Care um 0,5 Prozent zu. Der Dialysespezialist erweitert seinen Vorstand um das Ressort Forschung und Entwicklung. Dr. Olaf Schermeier wird zum 1. März 2013 die globale Verantwortung für diesen Bereich übernehmen und als neues Mitglied in den Vorstand einziehen. Unterdessen tendieren ThyssenKrupp mit 0,3 Prozent im Plus. Der Stahl- und Industriekonzern will einem Medienbericht zufolge seine deutschen Stahlwerke auf den Prüfstand stellen. Wie es unter Berufung auf Arbeitsmarktkreise heißt, wird ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger nach der Trennung von drei Vorständen bis Mitte nächsten Jahres ein Konzept für die Zukunft des deutschen Stahlgeschäfts erarbeiten lassen, das "alle Möglichkeiten" prüfen soll. Ebenso prüft der Vorstand Unternehmenskreisen zufolge den Verkauf der Autozulieferer-Töchter Bilstein (Stoßdämpfer) und Presta (Lenksäulen). Auch darüber soll 2013 entschieden werden. Verkaufsgespräche über den Baggerzulieferer Berco laufen den Kreisen zufolge bereits. Auf dem Verkaufszettel im Dax finden sich auch im Mittagshandel vor allem Banktitel wieder. So geben Commerzbank und Deutsche Bank auf den letzten beiden Plätzen um 3 bzw. 2,2 Prozent nach, während vorne K+S um 0,6 Prozent vorrücken können.

Im MDAX geht es für Douglas (DOUGLAS) um 0,2 Prozent nach unten. Die Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) gab bereits am Freitag bekannt, dass sie über außerplanmäßige Veränderungen im MDAX entschieden hat. Demnach weist die Aktie von Douglas aufgrund der Übernahme durch die Beauty Holding Three AG einen Streubesitzanteil von unter 10 Prozent auf und erfüllt somit nicht mehr die erforderlichen Mindest-Freefloat-Kriterien für einen Verbleib im Index. Für die Douglas-Aktie wird die Aktie von Talanx in den MDAX aufgenommen. Die Änderungen finden mit Wirkung zum 12. Dezember 2012 statt. Daneben verbilligen sich TAG Immobilien um 0,4 Prozent. Der Immobilienkonzern hat heute weitere Einzelheiten zur geplanten Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme der TLG Wohnen GmbH bekannt gegeben. So hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats das endgültige Volumen der Kapitalerhöhung festgelegt und beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um 30 Mio. Euro durch Ausgabe von 30 Millionen neuer Stückaktien zu erhöhen. 64 Prozent der neuen Aktien wurden den Angaben zufolge bei den bisherigen Aktionären aufgrund der Ausübung von Bezugsrechten platziert. Damit wird dem Konzern ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 270 Mio. Euro zufließen.

DAX: 7.476,26 (-0,55 Prozent) MDAX: 11.815,06 (-0,69 Prozent) SDAX: 5.115,99 (-0,50 Prozent) TecDAX: 830,65 (-0,62 Prozent) (10.12.2012/ac/n/m)

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23.09.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
23.09.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
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16.09.2016Volkswagen vz HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
23.09.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
23.09.2016Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
22.09.2016Volkswagen vz buyequinet AG
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16.09.2016Volkswagen vz HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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07.09.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
23.09.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
07.09.2016Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
07.09.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
19.08.2016Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
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