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26.11.2012 13:16

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Börse Frankfurt am Mittag: Weiter im Minus, Linde im Blick

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte tendieren am Montag auch im Mittagshandel mehrheitlich schwächer. Im Blickfeld der Investoren steht dabei der Sondergipfel der Euro-Finanzminister zum Thema Griechenland. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,26 Prozent auf 7.290,07 Punkte, während der MDAX um 0,46 Prozent auf 11.355,61 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,02 Prozent auf 5.025,69 Zähler nach oben. Der TecDAX notiert mit 0,26 Prozent im Minus bei 824,23 Punkten. Der Bund-Future gewinnt 0,10 Prozent auf 142,26 Punkte, während der Euro unverändert bei 1,2966 US-Dollar notiert.

Das Konsumklima in Deutschland hat sich etwas eingetrübt. Dies gab die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) heute bekannt. Der Gesamtindikator prognostiziert demnach für Dezember einen Wert von 5,9, nach revidiert 6,1 Zählern im November. Im Einzelnen erhöht sich der Index der Konjunkturerwartung um 1,2 auf -14,6 Zähler. Daneben verliert der Indikator der Einkommenserwartung 12,1 Punkte auf 17,8 Zähler. Der Indikator für die Anschaffungsneigung sinkt um 4,5 Punkte auf 29,4 Zähler.

Die Wall Street dürfte heute mehrheitlich mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,12 Prozent. Der NASDAQ-Future legt um 0,02 Prozent zu, während der S&P-Future 0,07 Prozent verliert. Aus den USA wird heute der Chicago Fed National Activity Index gemeldet.

Linde (Linde) verlautbarte, dass man von der Malaysia LNG Sdn. Bhd., einer Tochter des nationalen Öl- und Gasunternehmens PETRONAS, den Auftrag zum Bau einer mittelgroßen Erdgasverflüssigungsanlage erhalten hat. Die neue Anlage soll Ende 2014 ihren Betrieb aufnehmen. Die Anteilsscheine des Industriegaseherstellers rücken um 0,6 Prozent vor. Des Weiteren geht es für Siemens um 0,6 Prozent nach unten. Der Technologiekonzern teilte mit, dass Siemens VAI Metals Technologies von dem taiwanesischen Stahlkonzern Formosa Heavy Industries Co. den Auftrag erhalten hat, für den Neubau eines Stahlwerks in Vung Ang (Vietnam) vier Stranggießanlagen zu liefern. Das Auftragsvolumen liegt im oberen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die zum Chemie- und Pharmakonzern Bayer gehörende Bayer HealthCare kündigte derweil die Übernahme der Radimetrics Inc. an. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen Entwickler medizinischer Software mit Sitz im kanadischen Toronto. Radimetrics hat unter anderem ein Computerprogramm zur präzisen Messung der Strahlenbelastung von Patienten im Verlauf mehrerer bildgebender Untersuchungsverfahren auf den Markt gebracht. Finanzielle Einzelheiten der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben. Bayer verbilligen sich um 0,5 Prozent.

adidas (adidas) kommt auf dem wichtigen Zukunftsmarkt Russland offenbar schneller voran als zunächst erwartet. "In Russland werden wir bereits in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Euro umsetzen", sagte Vorstandschef Herbert Hainer gegenüber der Presse. "Damit haben wir dieses Ziel ein Jahr früher erreicht als eigentlich geplant." Die Aktien des Sportartikelherstellers verschlechtern sich um 0,3 Prozent. Unterdessen strebt SAP eine Börsennotiz auf dem chinesischen Festland an. Die Anteilsscheine des Software-Konzerns verlieren 0,3 Prozent an Wert. Die zum Autobauer Daimler gehörende Marke Mercedes-Benz will indes ihr Niederlassungsnetz ausdünnen und sich künftig auf profitable Filialen konzentrieren. Der Titel fährt daraufhin mit einem Abschlag von 0,5 Prozent hinterher. BMW legen indes um 0,7 Prozent zu. Der Automobilhersteller steigert einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr massiv die Produktion am Standort München. Auf Platz eins der Gewinnerliste im Dax fliegen Deutsche Lufthansa um 1,3 Prozent vor, während die rote Laterne von ThyssenKrupp mit einem Minus von 4,7 Prozent getragen wird. Der Titel leidet unter einem negativen Analystenkommentar.

Spitzenreiter im MDAX sind im Mittagshandel TUI mit einem Wertzuwachs von 2,2 Prozent, während dahinter Salzgitter um 2,1 Prozent zulegen. Die letzten beiden Plätze werden von HUGO BOSS und ProSiebenSat.1 Media mit Wertverlusten von jeweils 2,6 Prozent eingenommen.

Nordex (Nordex) verteuern sich um 1,9 Prozent. Der Windturbinenhersteller hat für seine Geschäftseinheit "Projektentwicklung" einen wichtigen Neukunden gewonnen. So haben erstmals die Stadtwerke München von dem Turbinenhersteller einen bereits fertig errichteten Windpark erworben. Das Projekt "Fillières" besteht aus vier Großturbinen der Serie N90/2500 und befindet sich im Nordosten Frankreichs in der Region Lothringen. Der kalkulierte Jahresenergieertrag liegt hier bei 20,7 Gigawattstunden.

Schließlich hat der im SDAX notierte Motorenhersteller DEUTZ hat den Verkauf seiner Rohrfertigung am Standort Köln-Deutz mit Wirkung zum 1. April 2013 an die T.ERRE Deutschland GmbH angekündigt. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Das Papier gibt um 0,1 Prozent nach.

DAX: 7.290,07 (-0,26 Prozent) MDAX: 11.355,61 (-0,46 Prozent) SDAX: 5.025,69 (+0,02 Prozent) TecDAX: 824,23 (-0,26 Prozent) (26.11.2012/ac/n/m)

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