DAX8.5310,7%  Dow15.307-0,5%  Euro1,2839-0,1% 
ESt502.8350,5%  Nas3.463-1,1%  Öl101,9-0,4% 
TDax975,80,7%  Nikkei14.737-5,7%  Gold1.3730,2% 

04.06.2012 13:40

Senden

Börse Frankfurt am Mittag: Weiterhin im Minus, Deutsche Bank gesucht

EON zu myNews hinzufügen Was ist das?


Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Indizes bewegen sich zur Mittagszeit weiterhin deutlich im Minus, auch wenn die Verluste im Laufe des Vormittags leicht reduziert werden konnten. Angesichts der anhaltenden Probleme in der Eurozone herrscht am Markt weiterhin Krisenstimmung. Der DAX verliert aktuell 0,95 Prozent auf 5.992,96 Punkte, während der MDAX um 1,77 Prozent auf 9.695,73 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 2,68 Prozent auf 4.590,91 Zähler nach unten. Der TecDAX fällt um 2,53 Prozent zurück auf 712,42 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,26 Prozent auf 145,95 Punkte, während der Euro um 0,31 Prozent auf 1,2436 US-Dollar nach oben klettert.

Die Wall Street dürfte heute verhalten in den Handel starten. So verliert der Dow Jones Future derzeit 0,11 Prozent. Der NASDAQ-Future legt um 0,04 Prozent zu, während der S&P-Future um 0,02 Prozent nach oben klettert. Aus den USA werden heute die Industrieaufträge gemeldet.

Wie das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) heute mitteilte, prognostiziert der IWH-Flash-Indikator eine Fortsetzung der kräftigen konjunkturellen Belebung vom Beginn des Jahres. Nachdem das Wachstum zum Ende des Jahres 2011 eine kurze Pause eingelegt hatte, stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt zu Beginn des Jahres 2012 um 0,5 Prozent überraschend kräftig an. Ausschlaggebend dafür war vor allem eine Ausweitung der Exporte und des Konsums. Die Investitionen gingen hingegen wohl zurück. Eine wesentliche Rolle spielten dabei die dämpfenden Effekte des zeitweise harten Winterwetters auf die Bauinvestitionen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland dürfte im zweiten Quartal 2012 nochmals kräftig um 0,5 Prozent ansteigen, und auch im dritten Quartal dürfte mit 0,3 Prozent die konjunkturelle Belebung anhalten.

Im Dax behaupten sich weiterhin Anteile der Deutschen Bank an der Indexspitze. Der Titel zieht um 3,1 Prozent an. Mit der Deutschen Börse (+0,9 Prozent) und Allianz (+0,3 Prozent) bewegen sich nur zwei weitere Werte im Plus. Aktien von E.ON (EON) notieren nahezu unverändert. Der Energieversorger gab heute bekannt, dass er beabsichtigt, das Regionalversorgungsgeschäft in Deutschland künftig auf die vier größten Regionalversorger E.ON Avacon AG, E.ON Bayern AG, E.ON edis AG und E.ON Hanse AG zu konzentrieren.

Für Aktien der Deutschen Lufthansa (Deutsche Lufthansa) geht es derweil um 0,3 Prozent nach unten. Einem Medienbericht zufolge will man sich von weiteren Tochtergesellschaften trennen. Aktien der Deutschen Telekom (Deutsche Telekom) verlieren 0,2 Prozent. Die zum Konzern gehörenden Geschäftskundensparte T-Systems hat einen weiteren Großauftrag erhalten. So wird der schweizerische Industriekonzern Georg Fischer AG künftig Cloud Services aus einem deutschen Rechenzentrum von T-Systems beziehen.

Aktien von ThyssenKrupp fallen um 0,4 Prozent zurück. Der brasilianische Eisenerzproduzent und Rohstoffkonzern Vale S.A. (Vale SA) will einem Medienbericht zufolge die hoch defizitäre brasilianische Stahlschmelze von ThyssenKrupp in Brasilien übernehmen. Anteile von Bayer weisen derweil ein Minus von 0,8 Prozent auf, obwohl der Pharmakonzern heute positive Studiendaten mit den beiden Krebsmitteln Regorafenib und Alpharadin bekannt gab. Am unteren Ende finden sich Aktien von Infineon (Infineon Technologies) mit einem Abschlag von 2,8 Prozent wieder. Der Technologiekonzern hat am heutigen Montag die zweite Generation seiner embedded Power (ePower)-Bausteine vorgestellt. Volkswagen (Volkswagen vz) verlieren derweil 2,9 Prozent. Dabei gab der Automobilkonzern am Samstag bekannt, dass er mit einer umfassenden strukturellen und personellen Neuaufstellung seiner Strategie 2018 zusätzliche Schubkraft gibt. Der Aufsichtsrat hat den geplanten Maßnahmen bereits zugestimmt. Linde fallen als Schlusslicht um 3,4 Prozent zurück.

Aktien der Aareal Bank klettern an der Spitze des MDAX um 2,0 Prozent nach oben. GSW Immobilien und Deutsche Wohnen legen auf den folgenden Plätzen um jeweils rund 0,3 Prozent zu. Anteile von STADA Arzneimittel verlieren indes 2,5 Prozent. Der Pharmakonzern meldete heute, dass seine Vertriebsgesellschaften STADApharm GmbH, ALIUD PHARMA GmbH und cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische und diagnostische Präparate mbH bei der zweiten Ausschreibungsrunde der Barmer GEK für in Deutschland bundesweit geltende Rabattverträge für Arzneimittel sehr erfolgreich waren. Als Schlusslicht bewegen sich TUI mit 6,9 Prozent im Minus.

Im TecDax bewegt sich aktuell XING mit einem Aufschlag von 1,0 Prozent als einziger Wert im Plus. Auf dem zweiten und dritten Platz geben Software AG und SMA Solar jeweils rund 1 Prozent nach. Für Anteile von Nordex geht es um 3,0 Prozent nach unten. Der Windturbinenhersteller gab heute bekannt, dass er sich den Auftrag für die Errichtung eines 47,5-MW-Windparks in der Türkei gesichert hat. Abschläge von über 4 Prozent müssen am unteren Ende Papiere von Carl Zeiss Meditec, SolarWorld und AIXTRON hinnehmen. Gigaset verlieren als schwächster Wert 6,8 Prozent.

DAX: 5.992,96 (-0,95 Prozent) MDAX: 9.695,73 (-1,77 Prozent) SDAX: 4.590,91 (-2,68 Prozent) TecDAX: 712,42 (-2,53 Prozent) (04.06.2012/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu E.ON SE

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
21.05.13EON SE haltenMorgan Stanley
21.05.13EON SE haltenExane-BNP Paribas SA
15.05.13EON SE kaufenGoldman Sachs Group Inc.
10.05.13EON SE haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
10.05.13EON SE haltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
15.05.13EON SE kaufenGoldman Sachs Group Inc.
08.05.13EON SE kaufenWarburg Research
26.04.13EON SE kaufenGoldman Sachs Group Inc.
18.04.13EON SE kaufenBarclays Capital
15.04.13EON SE kaufenBarclays Capital
21.05.13EON SE haltenMorgan Stanley
21.05.13EON SE haltenExane-BNP Paribas SA
10.05.13EON SE haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
10.05.13EON SE haltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
07.05.13EON SE haltenMorgan Stanley
10.05.13EON SE verkaufenCredit Suisse Group
10.05.13EON SE verkaufenHSBC
09.05.13EON SE verkaufenCitigroup Corp.
09.05.13EON SE verkaufenUBS AG
08.05.13EON SE verkaufenIndependent Research GmbH
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für E.ON SE nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen