12.11.2012 09:52
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Börse Frankfurt am Morgen: DAX startet leicht fester, Deutsche Wohnen im Blick

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte präsentieren sich am Montagmorgen kurz nach Handelsbeginn leicht fester Der DAX verbessert sich aktuell um 0,14 Prozent auf 7.174,19 Punkte, während der MDAX um 0,02 Prozent auf 11.343,86 Stellen zulegt. Für den SDAX geht es derweil um 0,27 Prozent auf 4.993,53 Zähler nach oben. Der TecDAX notiert mit 0,55 Prozent im Plus bei 807,56 Punkten. Der Bund-Future verschlechtert sich um 0,01 Prozent auf 143,42 Punkte, während sich der Euro um 0,11 Prozent auf 1,2709 US-Dollar verbilligt.

Die deutschen Großhandelsverkaufspreise sind im Oktober 2012 mit beschleunigtem Tempo angestiegen. Dies gab das Statistische Bundesamt bekannt. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Preise um 4,6 Prozent, nach Zuwächsen von 4,2 Prozent im September 2012 und 5,0 Prozent im Oktober 2011. Ferner gingen die Großhandelspreise binnen Monatsfrist um 0,7 Prozent zurück, während sie im September 2012 um 1,3 Prozent gestiegen und im Oktober 2011 um 1,0 Prozent gefallen waren.

Im Dax richtet sich das Interesse u. a. auf den Energieversorger E.ON (EON). Einem Medienbericht zufolge ist der Streit zwischen dem Management und der Belegschaft über das radikale Sparprogramm beigelegt. Aktuell präsentiert sich E.ON mit einem Aufschlag von 0,1 Prozent im oberen Mittelfeld. An der Spitze sind zu Handelsbeginn Deutsche Lufthansa mit Zugewinnen von 0,9 Prozent zu finden. Auch SAP und Deutsche Telekom verzeichnen größere Aufschläge. Am unteren Ende des DAX befinden sich derzeit Anteilsscheine von FMC mit einem Minus von 0,5 Prozent. Abschläge in ähnlicher Größenordnung sind derzeit bei der Deutschen Post und der Deutschen Bank auszumachen.

Im MDAX machte der Flughafenbetreiber Fraport mit einem Anstieg der Passagierzahlen auf sich aufmerksam. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Berichtsmonat am Flughafen Frankfurt 5,214 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der erneute Zuwachs wurde erzielt, obwohl am Monatsende der Hurrikan "Sandy" den Verkehr von und nach Frankfurt beeinträchtigte. Das Cargo-Aufkommen schwächte sich im Vorjahresvergleich um 7,3 Prozent auf rund 180.000 Tonnen ab. Die Fraport-Konzernflughäfen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 50 Prozent entwickelten sich im Oktober insgesamt erfreulich und beförderten in Summe 9,126 Millionen Fluggäste (+2,7 Prozent).

Außerdem wurden einige Quartalsberichte veröffentlicht. So konnte der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen in den ersten neun Monaten mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten. Im Anschluss wurde außerdem die Jahresprognose nach oben revidiert. Anleger honorieren das Zahlenwerk derzeit mit einem Aufschlag von mehr als 2 Prozent. Noch stärker präsentiert sich derzeit Klöckner mit einem Zugewinn von 3,6 Prozent. Der Agrarhändler BayWa hat ebenfalls sein Zahlenwerk für die ersten neun Monate des laufenden Fiskaljahres vorgelegt. Dabei wurde trotz höherer Umsatzerlöse unter dem Strich ein Gewinnrückgang ausgewiesen. Im Anschluss bestätigte der Konzern die Ziele für das laufende Fiskaljahr und will demnach die Umsatz- und Ergebniskennzahlen gegenüber dem Vorjahr verbessern. Die Aktie von BayWa rangiert kurz nach Handelseröffnung mit einem leichten Aufschlag von 0,1 Prozent im unteren Mittelfeld. Schlusslicht im MDAX ist aktuell die Aktie von EADS mit einem Minus von 0,8 Prozent. Ebenfalls schwächer präsentieren sich Anteilsscheine von GAGFAH und der Aareal Bank, die jeweils knapp 0,6 Prozent abgeben müssen.

Der Biotechnologiekonzern MorphoSys gab bekannt, dass sich sein monoklonaler HuCAL-Antikörper MOR103 in einer Studie zur subkutanen Verabreichung als sicher und gut verträglich erwiesen hat und ein vorteilhaftes und wettbewerbsfähiges pharmakokinetisches Profil aufweist. Aktuell präsentiert sich der Wert mit einem Plus von 1,5 Prozent an der Spitze des TecDAX. Ebenfalls fester tendieren SolarWorld und JENOPTIK mit Zugewinnen von jeweils mehr als 1 Prozent. Am unteren Ende sind aktuell LPKF und Drillisch mit Abschlägen von jeweils rund 0,3 Prozent zu finden.

DAX: 7.174,19 (+0,14 Prozent) MDAX: 11.343,86 (+0,02 Prozent) SDAX: 4.993,53 (+0,27 Prozent) TecDAX: 807,56 (+0,55 Prozent) (12.11.2012/ac/n/m)

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20.01.2017Deutsche Wohnen overweightMorgan Stanley
16.01.2017Deutsche Wohnen buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
06.01.2017Deutsche Wohnen OutperformCredit Suisse Group
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30.12.2016Deutsche Wohnen kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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30.12.2016Deutsche Wohnen kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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