14.12.2012 09:56
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Börse Frankfurt am Morgen: Indizes notieren im Plus, Fresenius im Blick

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notieren am letzten Handelstag der Woche kurz nach Börsenstart in der Gewinnzone. Die Stimmung am Markt ist derzeit gut. Der DAX verbessert sich aktuell um 0,36 Prozent auf 7.609,62 Punkte, während der MDAX um 0,38 Prozent auf 11.968,73 Stellen zulegt. Für den SDAX geht es derweil um 0,16 Prozent auf 5.207,28 Zähler nach oben. Der TecDAX steigt um 0,34 Prozent auf 836,12 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,04 Prozent auf 145,00 Punkte, während sich der Euro um 0,05 Prozent auf 1,3083 US-Dollar verteuert.

Die US-Leitindizes schlossen den Donnerstaghandel in der Verlustzone ab, nachdem sich Anzeichen verdichtet hatten, dass die US-Politiker im Haushaltsstreit keine nennenswerten Fortschritte erzielt haben. Der Dow Jones verlor 0,55 Prozent auf 13.172,11 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Minus von 0,72 Prozent bei 2.992,16 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,63 Prozent auf 1.419,50 Punkte verzeichnete.

Der Gesundheitskonzern Fresenius (Fresenius SECo) teilte heute mit, dass er sich künftig auf seine vier Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care (FMC) , Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed konzentrieren wird. Die Tochter Fresenius Biotech wird der Konzern nicht fortführen. Derzeit führt Fresenius Gespräche mit mehreren Interessenten über einen Verkauf von Fresenius Biotech. Als gleichwertige Alternative prüft man die Weiterführung des profitablen und bereits seit Jahrzehnten im Krankenhausmarkt etablierten Immunsuppressivums ATG-Fresenius S im Konzern. In jedem Fall wird Fresenius das Geschäft mit dem Antikörper Removab nicht in eigener Verantwortung fortsetzen. Eine endgültige Entscheidung soll im ersten Quartal 2013 getroffen werden. Unterdessen hat die Fresenius-Tochter Fresenius Kabi AG die Übernahme des US-Unternehmens Fenwal Holdings Inc. erfolgreich abgeschlossen. Fresenius rechnet mit einmaligen Integrationskosten in Höhe von rund 100 Mio. Euro, die separat ausgewiesen werden. Mittelfristig werden Kostensynergien in Höhe von etwa 60 Mio. Euro p.a. Erwartet. Die Aktie von Fresenius rückt um 1,5 Prozent vor. Besser läuft es im Dax nur noch für Daimler mit einem Aufschlag von 2 Prozent. Im Blickfeld der Investoren stehen heute zudem auch die Papiere der Deutschen Bank (Deutsche Bank), die als Schlusslicht im DAX um 2,6 Prozent nachgeben. Vor dem OLG München beginnt heute eine neue Runde im Kirch-Prozess.

Im MDAX verteuern sich Wacker Chemie um 1,2 Prozent. Das Unternehmen hat heute in Shanghai seine neue Unternehmenszentrale für die Region Greater China (China und Taiwan) offiziell eröffnet. Dabei umfasst das neue Shanghai Center mit einer Fläche von etwa 10.000 Quadratmetern neben den Büros für Marketing-, Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen auch zahlreiche Labors für Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik. Spitzenreiter im MDAX sind derzeit Dürr mit einem Wertzuwachs von 1,8 Prozent, während gleichzeitig die rote Laterne von Fielmann mit einem Minus von 0,3 Prozent getragen wird.

DAX: 7.609,62 (+0,36 Prozent) MDAX: 11.968,73 (+0,38 Prozent) SDAX: 5.207,28 (+0,16 Prozent) TecDAX: 836,12 (+0,34 Prozent) (14.12.2012/ac/n/m)

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28.06.2017Fresenius SECo kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
28.06.2017Fresenius SECo buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
26.06.2017Fresenius SECo buyDeutsche Bank AG
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31.03.2010Fresenius VZ verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
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