Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notieren im frühen Donnerstaghandel mehrheitlich in der Verlustzone. Dabei sorgt die Griechenland-Problematik weiter für Verunsicherung. Die Anleger hoffen hier auf eine schnelle Lösung. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,30 Prozent auf 7.199,56 Punkte. Der MDAX fällt um 0,05 Prozent auf 10.764,93 Stellen. Für den SDAX geht es derweil um 0,41 Prozent nach oben auf 5.341,40 Zähler. Der TecDAX gibt um 0,07 Prozent nach auf 839,42 Punkte. Der Bund Future verliert 0,23 Prozent auf 127,85 Zähler, während sich der Euro um 0,10 Prozent auf 1,4245 US-Dollar verschlechtert.
Die Wall Street zeigte sich am Mittwoch mit schwachen Tendenzen. Auf der einen Seite stützten mehrheitlich positive Quartalsausweise, während auf der anderen Seite die US-Schuldenkrise auf die Stimmung der Anleger drückte. Der Dow Jones verschlechterte sich um 0,12 Prozent auf 12.571,91 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,43 Prozent auf 2.814,23 Punkte nachgab. Der S&P 500 verlor 0,07 Prozent auf 1.325,84 Punkte.
Im Dax stehen auch heute im frühen Handel wieder Banktitel hoch im Kurs. Auf Platz eins der Gewinnerliste notiert die Commerzbank mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent, gefolgt von der Deutschen Bank, die sich um 1,4 Prozent verteuert. Am Indexende fahren indes Volkswagen mit einem Abschlag von 1,7 Prozent hinterher.
Im MDAX können sich im frühen Handel Axel Springer mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent auf den ersten Platz der Gewinnerliste setzen, während Wincor Nixdorf als Schlusslicht um 1,9 Prozent nachgeben.
Zahlen gab es heute aus dem TecDAX. Der Netzwerkspezialist ADVA konnte im zweiten Quartal 2011 bei Umsatz und Ergebnis zulegen. So wuchs der Umsatz um 13,4 Prozent auf 77,8 Mio. Euro und lag damit leicht über der Prognosebandbreite von 72 Mio. bis 77 Mio. Euro. Das IFRS Proforma Betriebsergebnis lag mit 3,5 Mio. Euro oder 4,5 Prozent vom Umsatz ebenfalls leicht über der Prognosebandbreite, die 1 Prozent bis 4 Prozent vom Umsatz betrug. Nach IFRS ergab sich ein Betriebsergebnis von 2,4 Mio. Euro, nach zuvor 1,0 Mio. Euro. Ferner entstand ein IFRS Quartalsgewinn in Höhe von 0,8 Mio. Euro, nach 0,6 Mio. Euro im zweiten Quartal 2010. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,02 Euro, nach zuvor 0,01 Euro. Der Titel verschlechtert sich nach dem starken Anstieg von gestern heute im frühen Handel als schwächster Wert im TecDax um 2,6 Prozent. Indes zeigte BB Biotech in der ersten Jahreshälfte 2011 eine gute Performance. Das im Bereich Biotechnologie tätige Beteiligungsunternehmen schloss den Inneren Wert (NAV) von BB Biotech in der ersten Jahreshälfte mit einem Plus von 8.2 Prozent (in US-Dollar, dividendenadjustiert). Die Aktie von BB Biotech konnte dividendenadjustiert um 9,1 Prozent (in CHF) respektive um 11.5 Prozent (in Euro) zulegen. Das zweite Quartal entsprach, gemessen an der Performance, nicht den eigenen Erwartungen, zumal die Kernbeteiligungen nicht mit dem Sektor mithalten konnten. Bei den klein- und mittelgrossen Biotech-Firmen baute das Management Team ein halbes Dutzend Positionen auf und vollzog den Einstieg in die Emerging Markets - vorab Indien. Der Anteilsschein verteuert sich um 0,6 Prozent. Vorne rücken centrotherm um 2 Prozent vor.
Der im SDAX notierte Personaldienstleister Amadeus FiRe (Amadeus Fire) konnte im ersten Halbjahr mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg aufwarten. So lag der Umsatz mit 62,9 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 54,0 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde beim Gewinn nach Anteilen Dritter ein Anstieg auf 6,4 Mio. Euro erzielt, nach 4,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Papier legt um 2,3 Prozent zu.
DAX: 7.199,56 (-0,30 Prozent) MDAX: 10.764,93 (-0,05 Prozent) SDAX: 5.341,40 (+0,41 Prozent) TecDAX: 839,42 (-0,07 Prozent) (21.07.2011/ac/n/m)