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21.11.2011 10:07

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Börse Frankfurt am Morgen: Indizes starten schwach in die neue Handelswoche

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nachdem es bereits am Freitag an den wichtigsten deutschen Aktienmärkten nach unten ging, sind auch im frühen Montaghandel rote Vorzeichen auszumachen. Als Belastungsfaktor erweisen sich dabei wieder Sorgen um die hohe Staatsverschuldung in den USA und Europa. Der DAX verliert aktuell 2,82 Prozent auf 5.636,28 Punkte, während der MDAX um 2,01 Prozent auf 8.452,39 Stellen fällt. Für den SDAX geht es derweil um 1,37 Prozent auf 4.339,89 Zähler nach unten. Der TecDAX verschlechtert sich um 2,04 Prozent auf 657,33 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,62 Prozent auf 137,35 Punkte, während sich der Euro um 0,55 Prozent auf 1,3453 US-Dollar verbilligt.

Das aktuelle Indikatorenbild deutet auf eine merklich ruhigere konjunkturelle Gangart zum Jahresende hin, nachdem die deutsche Wirtschaft in den Sommermonaten dieses Jahres spürbar gewachsen ist. Dies geht aus dem heute vorgelegten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums (BMF) hervor. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in preis-, saison- und kalenderbereinigter Betrachtung im dritten Quartal um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal an. Die Wachstumsbeschleunigung wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wohl ausschließlich von der Binnennachfrage getragen. Das Statistische Bundesamt hat zugleich seine vorläufigen Ergebnisse für die vorangegangenen Quartale überprüft. Die Neuberechnung ergibt, dass der kalender-, saison- und preisbereinigte BIP-Anstieg im zweiten Vierteljahr mit 0,3 Prozent nun etwas höher liegt, als er noch im September veröffentlicht wurde (+0,1 Prozent). Daneben ist das deutsche Steueraufkommen im Oktober 2011 gestiegen. So lagen die Steuereinnahmen (ohne reine Gemeindesteuern) mit 36,76 Mrd. Euro um 8,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Einzelnen wuchsen die Steuereinnahmen des Bundes um 11,5 Prozent auf 16,93 Mrd. Euro, während die Steuern für die Länder um 6,8 Prozent auf 15,83 Mrd. Euro zulegten.

Nachdem es bereits am Donnerstag an den US-Börsen nach unten ging, zeigten sich die Märkte in Amerika auch am Freitag mehrheitlich in schwacher Form. Dabei stützte zeitweise der Umstand, dass die Renditen für spanische und italienische Staatsanleihen zuletzt wieder gesunken sind. Der Dow Jones verbesserte sich um 0,22 Prozent auf 11.796,16 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,60 Prozent auf 2.572,50 Zähler fiel. Der S&P 500 gab um 0,04 Prozent nach auf 1.215,65 Punkte.

adidas (adidas) laufen mit einem Abschlag von 3 Prozent hinterher. Der Sportartikelhersteller beabsichtigt Presseangaben zufolge, das deutschlandweit erste Geschäft für seine Modemarke Neo im Februar in Hamburg in der Poststraße zu eröffnen. Dem Bericht zufolge plant der Konzern aus Herzogenaurach zehn weitere Geschäfte in deutschen Großstädten. "Wenn wir hier erfolgreich sind - woran wir fest glauben -, werden wir das Konzept in Europa ausbauen", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer gegenüber der Presse. Im Dax stehen heute ferner auch die Aktien von K+S im Blick. Der Düngemittelhersteller hat einem Pressebericht zufolge eine höhere Dividende in Aussicht gestellt und ließ zudem durchblicken, dass das Geschäft mit Streusalz offenbar gut läuft. Der Titel verbilligt sich um 2,6 Prozent. Alle 30 DAX-Werte notieren im roten Bereich. Am kleinsten fallen die Wertverluste mit 1,5 Prozent bei Beiersdorf aus, während am Indexende Commerzbank um 4,8 Prozent einbrechen.

DAX: 5.636,28 (-2,82 Prozent) MDAX: 8.452,39 (-2,01 Prozent) SDAX: 4.339,89 (-1,37 Prozent) TecDAX: 657,33 (-2,04 Prozent) (21.11.2011/ac/n/m)

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