09.07.2012 09:57
Bewerten
 (0)

Börse Frankfurt am Morgen: Kaum verändert, METRO unter Druck

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendieren im frühen Montaghandel zum Start in die neue Börsenwoche nahezu unverändert. Die Stimmung am Markt wird dabei auch von der jüngsten Schwächephase des Euro belastet. Der DAX verliert aktuell 0,01 Prozent auf 6.409,21 Punkte, während der MDAX um 0,01 Prozent auf 10.447,22 Stellen fällt. Für den SDAX geht es derweil um 0,19 Prozent auf 4.848,47 Zähler nach unten. Der TecDAX verbessert sich um 0,03 Prozent auf 756,88 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,03 Prozent auf 143,90 Punkte, während sich der Euro um 0,21 Prozent auf 1,2296 US-Dollar verteuert.

Der deutsche Außenhandelsüberschuss hat sich im Mai vergrößert. Nach vorläufigen Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamtes wies die Außenhandelsbilanz einen Überschuss von 15,3 Mrd. Euro aus, nachdem im Vorjahresmonat ein Aktivsaldo von 14,6 Mrd. Euro verzeichnet worden war. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,0 Mrd. Euro. Nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank schloss die Leistungsbilanz derweil mit einem Plus von 9,0 Mrd. Euro, nach 7,4 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Derweil konnte das Verarbeitende Gewerbe im Mai nach vorläufigen Angaben ein Umsatzwachstum erzielen. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Umsatz arbeitstäglich bereinigt um 0,7 Prozent, nach einem Umsatzminus von 0,7 Prozent im April. Hierbei ging der Inlandsumsatz um 1,4 Prozent zurück und die Erlöse im Geschäft mit den ausländischen Abnehmern kletterten um 3,0 Prozent.

Die US-Leitindizes verabschiedeten sich am Freitag mit Minuszeichen ins Wochenende, nachdem die neuesten Arbeitsmarktdaten am Vormittag für negative Impulse gesorgt hatten. Der Dow Jones gab abschließend 0,96 Prozent auf 12.772,47 Zähler ab. Der NASDAQ Composite schloss bei 2.937,33 Stellen (-1,30 Prozent) und der S&P 500 notierte zu Handelsende 0,94 Prozent leichter bei 1.354,68 Punkten.

BMW (BMW) wird bis 2015 weitere 250 Mio. Britische Pfund (GBP) in sein britisches Produktionsnetzwerk mit dem MINI Werk in Oxford, dem Presswerk in Swindon und dem Motorenwerk in Hams Hall investieren. Die Aktie fährt daraufhin um 0,1 Prozent vor. Unterdessen will der Technologiekonzern Siemens die Produktion seiner Windkraftanlagen einem Medienbericht zufolge stärker nach dem Vorbild der Autoindustrie auf Serienfertigung und Plattformstrategien umstellen, um die Produktionskosten zu drücken. Das Papier gibt um 0,4 Prozent nach. Als Schlusslicht im Dax verbilligen sich METRO um 3,4 Prozent. Olaf Koch, Vorstandschef des Einzelhandelskonzerns, erwartet durch die Euro-Krise Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Verbraucher. So verderbe die Euro-Krise den Deutschen die Kauflust. Man rechne beim Konsum in diesem Jahr bestenfalls noch mit einem kleinen Plus. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im DAX E.ON mit einem Zugewinn von 1,1 Prozent wieder.

Für Nordex geht es um 1,5 Prozent nach oben. Der Windturbinenhersteller ist optimistisch, dass er das laufende Jahr mit schwarzen Zahlen abschließen kann, trotz des Abschieds aus dem Geschäft mit Turbinen für Meereswindparks sowie seiner Probleme in China. QIAGEN tendieren daneben unverändert. Wie bereits am späten Freitag bekannt gegeben wurde, hat die US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das therascreen KRAS RGQ PCR-Kit (therascreen KRAS-Test) erteilt. Damit kann das Produkt nun als therapiebegleitender Test für die Verwendung mit Erbitux (Cetuximab) zur Behandlung von Patienten mit metastasierendem Darmkrebs eingesetzt werden.

DAX: 6.409,21 (-0,01 Prozent) MDAX: 10.447,22 (-0,01 Prozent) SDAX: 4.848,47 (-0,19 Prozent) TecDAX: 756,88 (+0,03 Prozent) (09.07.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu METRO AG St.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu METRO AG St.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.12.2014METRO kaufenBankhaus Lampe KG
17.12.2014METRO HoldDeutsche Bank AG
17.12.2014METRO HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
17.12.2014METRO HoldWarburg Research
17.12.2014METRO HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
17.12.2014METRO kaufenBankhaus Lampe KG
17.12.2014METRO overweightBarclays Capital
17.12.2014METRO buyequinet AG
16.12.2014METRO kaufenIndependent Research GmbH
16.12.2014METRO addCommerzbank AG
17.12.2014METRO HoldDeutsche Bank AG
17.12.2014METRO HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
17.12.2014METRO HoldWarburg Research
17.12.2014METRO HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
16.12.2014METRO HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
17.12.2014METRO UnderweightJP Morgan Chase & Co.
03.12.2014METRO UnderweightJP Morgan Chase & Co.
25.09.2014METRO SellHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
02.09.2014METRO SellHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
31.07.2014METRO SellHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für METRO AG St. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr METRO AG St. Analysen
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt leicht im Minus -- Dow schließt nach Fed-Zinsentscheid deutlich stärker -- Russische Regierung verkauft Devisen wegen Rubelverfall -- Samsung, Philips, Fed-Sitzung im Fokus

Fed stimmt Märkte auf kommende Zinserhöhung ein. Präsidentenwahl in Griechenland geht in die zweite Runde. Blackberry will mit dem 'Classic' alte Fans zurückgewinnen. Coeure: Breiter Konsens im EZB-Rat für zusätzliche Maßnahmen. Commerzbank fällt wegen Russland-Sorgen ans DAX-Ende. Obama unterzeichnet Haushalt.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche sind die reichsten Amerikaner unter 40 Jahren?

Wenn Zukunft Gegenwart wird

mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?