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09.11.2012 10:01

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Börse Frankfurt am Morgen: Mehrheitlich im Minus, Allianz im Blick

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes verzeichnen am letzten Handelstag der Woche kurz nach Börsenstart mehrheitlich Abschläge. Dabei belasten die negativen Vorgaben von den US-Börsen. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,53 Prozent auf 7.166,84 Punkte, während der MDAX um 0,22 Prozent auf 11.357,67 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,20 Prozent auf 4.992,84 Zähler nach unten. Der TecDAX notiert mit 0,01 Prozent im Plus bei 806,77 Punkten. Der Bund-Future gewinnt 0,11 Prozent auf 143,14 Punkte, während sich der Euro um 0,03 Prozent auf 1,2738 US-Dollar verbilligt.

Die Inflation in Deutschland hat sich im Oktober nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit unverändertem Tempo fortgesetzt. So belief sich die Inflationsrate erneut auf 2,0 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,0 Prozent im September 2012 und 2,5 Prozent im Oktober 2011. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit erreicht. Die Inflationsrate wurde weiterhin deutlich durch die Preisentwicklung bei Energie bestimmt. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Oktober 2012 nur bei 1,6 Prozent gelegen. Auf Monatssicht blieben die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte unverändert, während sie im Vormonat und im Vorjahresmonat schon stabil waren.

Die US-Leitindizes präsentierten sich am Donnerstag trotz erfreulicher Konjunkturdaten und diverser Quartalsberichte mit deutlichen Abschlägen. Damit führten die Märkte ihre heftigen Vortagesverluste fort, die sie in der Folge der Wiederwahl von Barack Obama zum Präsidenten zu verkraften hatten. Der Dow Jones verlor 0,94 Prozent auf 12.811,32 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Minus von 1,42 Prozent bei 2.895,58 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 1,22 Prozent auf 1.377,51 Punkte verzeichnete.

Im Mittelpunkt des Interesses steht heute im Dax der Zahlenausweis der Allianz . Der Versicherungskonzern konnte im dritten Quartal Umsatz, operatives Ergebnis und Quartalsüberschuss verbessern. Alle drei Geschäftsbereiche verzeichneten Verbesserungen. Im Vorjahr hatten Wertminderungen auf Finanztitel und griechische Staatsanleihen den Überschuss stark belastet. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet die Allianz ein operatives Ergebnis von mehr als 9 Mrd. Euro. Die Aktie fällt um 1,2 Prozent. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren stehen im DAX aber Commerzbank und Deutsche Bank mit Abschlägen von 4,2 bzw. 1,9 Prozent, während auf Platz eins der Gewinnerliste Beiersdorf um 0,7 Prozent vorrücken.

Für eine Enttäuschung sorgte unterdessen der Rüstungskonzern Rheinmetall . So musste man in den ersten neun Monaten 2012 einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz stieg allerdings. Auch beim Auftragseingang legte man zu. Die Umsatz- und Gewinnprognosen für 2012 wurden allerdings im Anschluss gesenkt. Das Papier verschlechtert sich als Schlusslicht im MDAX um 3,3 Prozent. Vorne können FUCHS PETROLUB und Südzucker um mehr als 1 Prozent vorrücken.

Drillisch (Drillisch) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012 einen Anstieg beim EBITDA erzielt. Der Umsatz war aber rückläufig. Im Anschluss bestätigte der Vorstand die Jahresprognose für 2012. Die Aktie des Mobilfunk-Service-Providers legt um 0,3 Prozent zu.

Der im SDAX notierte Immobilienkonzern Immobilienkonzern IVG Immobilien konnte seinen Verlust in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres reduzieren und hat die Prognose für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Der Umsatz zeigte sich indes deutlich rückläufig. Der Titel fällt um 0,8 Prozent.

DAX: 7.166,84 (-0,53 Prozent) MDAX: 11.357,67 (-0,22 Prozent) SDAX: 4.992,84 (-0,20 Prozent) TecDAX: 806,77 (+0,01 Prozent) (09.11.2012/ac/n/m)

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