15.01.2013 09:54
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Börse Frankfurt am Morgen: Uneinheitlich, Continental im Blick

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes zeigen nach der uneinheitlichen Entwicklung vom Vortag und mehrheitlich negativen Vorgaben von den US-Börsen im frühen Dienstaghandel keine einheitliche Tendenz. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,17 Prozent auf 7.716,62 Punkte, während der MDAX um 0,02 Prozent auf 12.315,49 Stellen zulegt. Für den SDAX geht es derweil um 0,06 Prozent auf 5.563,32 Zähler nach oben. Der TecDAX fällt um 0,28 Prozent auf 866,17 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,15 Prozent auf 142,98 Punkte, während sich der Euro um 0,11 Prozent auf 1,3362 US-Dollar verbilligt.

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2012 um 0,7 Prozent gewachsen. Damit hat sich das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr, als noch ein Anstieg um 3 Prozent verzeichnet wurde, deutlich verlangsamt.

Die US-Leitindizes zeigten sich am Montag mit uneinheitlichen Tendenzen. Vor allem Sorgen um schwächere Umsätze bei Apple belasteten die Stimmung an der Wall Street. Der Dow Jones gewann 0,14 Prozent auf 13.507,32 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Minus von 0,26 Prozent bei 3.117,50 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,09 Prozent auf 1.470,68 Punkte verzeichnete.

Bereits gestern wurden aus dem Dax Zahlen gemeldet. Der Automobilzulieferer Continental hat nach vorläufigen Eckdaten zum Geschäftsjahr 2012 die eigenen Ziele übertreffen können. So steigerte man den Umsatz trotz der Schwäche der europäischen Automobilmärkte um mehr als 7 Prozent auf rund 32,7 Mrd. Euro. Die bereinigte operative EBIT-Marge lag mit rund 10,7 Prozent deutlich über dem sehr guten Vorjahreswert von 10,1 Prozent. Die Aktie verbessert sich um 0,9 Prozent. Besser läuft es im DAX nur noch für Infineon mit einem Wertzuwachs von 2,4 Prozent, während die rote Laterne von Deutsche Lufthansa mit einem Abschlag von 2,9 Prozent getragen wird.

Verkehrszahlen meldete heute der Flughafenbetreiber Fraport . So konnte man 2012 am Heimatstandort Frankfurt rund 57,5 Mio. Fluggäste begrüßen. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Wachstum von 1,9 Prozent. Im Dezember war die Fluggastzahl allerdings rückläufig. Im Cargo-Geschäft musste man aber im abgelaufenen Jahr einen deutlichen Rückgang ausweisen. Der Titel fliegt mit einem Abschlag von 0,1 Prozent hinterher. Unterdessen hält der Rückversicherer Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung) seine Gewinnprognose trotz des Hurrikan "Sandy" unverändert aufrecht. So erwartet man auf Basis einer detaillierten Analyse des Schaden-Rückversicherungs-Portefeuilles eine Nettobelastung aus dem Hurrikan von 261 Mio. Euro. Durch schadenverlaufsabhängige Vertragskonditionen fallen zusätzliche Prämien in Höhe von 23,5 Mio. Euro netto an, sodass sich die Belastung auf 237,5 Mio. Euro reduziert. Damit liegt der Konzern eigenen Angaben zufolge mit seiner Schadenbelastung komfortabel innerhalb seines Großschadenbudgets für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das Papier fällt um 0,3 Prozent. Spitzenreiter im MDAX sind zur Stunde die Aktien von HOCHTIEF mit einem Zugewinn von 3,1 Prozent. Der Titel profitiert von einem positiven Analystenkommentar.

DAX: 7.716,62 (-0,17 Prozent) MDAX: 12.315,49 (+0,02 Prozent) SDAX: 5.563,32 (+0,06 Prozent) TecDAX: 866,17 (-0,28 Prozent) (15.01.2013/ac/n/m)

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