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16.04.2012 10:00

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Börse Frankfurt am Morgen: Uneinheitlich, Fraport im Blick

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach den deutlichen Kursverlusten vom Freitag tendieren die wichtigsten deutschen Aktienindizes zum Start in die neue Handelswoche uneinheitlich. Die Kauflaune der Investoren wird dabei vor allem durch schwache Vorgaben aus den USA und Asien gedrückt. Der DAX verliert aktuell 0,15 Prozent auf 6.574,28 Punkte, während der MDAX um 0,23 Prozent auf 10.518,06 Stellen steigt. Für den SDAX geht es derweil um 0,21 Prozent auf 5.062,44 Zähler nach unten. Der TecDAX verbessert sich um 0,01 Prozent auf 777,27 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,04 Prozent auf 140,31 Punkte, während sich der Euro um 0,29 Prozent auf 1,3008 US-Dollar verbilligt.

Die Betriebe des deutschen Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten wiesen im Februar 2012 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Beschäftigungszuwachs aus. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 3,4 Prozent auf knapp 5,2 Millionen per Ende Februar. Damit setzte sich die seit Januar 2011 anhaltende Zunahme der Beschäftigtenzahl im Vorjahresvergleich fort.

Die wichtigsten US-Börsen bauten ihre Verluste im Laufe des letzten Handelstages immer weiter aus und gingen mit deutlichen Abschlägen ins Wochenende. Der Dow Jones notierte am Ende mit einem Minus von 1,05 Prozent bei 12.849,59 Zählern. Der NASDAQ Composite verlor 1,45 Prozent auf 3.011,33 Punkte, während der S&P 500 um 1,25 Prozent auf 1.370,26 Punkte nachgab.

Die Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) sieht sich auch ohne Partner gut aufgestellt und zeigt sich zuversichtlich, im Wettbewerb bestehen und Wachstum generieren zu können. "Die Deutsche Börse ist auch ohne Partner gut aufgestellt und sehr stark", sagte CFO Gregor Pottmeyer in einem Presseinterview. "Unser Geschäftsmodell, das die gesamte Wertschöpfungskette vom Handel über Clearing und Abwicklung bis hin zu Verwahrung und Marktdaten abdeckt, hat Vorbildcharakter und wird von anderen Börsen kopiert. Insofern haben wir mit unserem Modell, das wir weiterentwickeln, einen Vorsprung vor unseren Wettbewerbern." Nachdem auch zwei andere große Börsenfusionsprojekte in den zurückliegenden Monaten geplatzt sind, wird es nach Einschätzung von Pottmeyer nun zumindest eine längere Pause im Konsolidierungsprozess der Börsenbranche geben. Der Titel gibt um 0,3 Prozent nach. Ferner verschlechtern sich Allianz um 0,5 Prozent. Der Versicherungskonzern will den Umsatz mit Industriekunden in Schwellenländern in kurzer Zeit mehr als verdreifachen. Daneben verlieren Bayer 0,1 Prozent an Wert. Der Pharmakonzern verkauft seine weltweiten Rechte an den PET-Tracersubstanzen an die indische Piramal Healthcare Ltd. Zu den veräußerten Produkten zählt auch Florbetaben, das sich zurzeit in der dritten Phase der klinischen Entwicklung befindet und bei der Alzheimer-Diagnose zum Einsatz kommen soll. Auf Platz eins der Gewinnerliste legen Infineon um 0,6 Prozent zu, während die rote Laterne von SAP mit einem Abschlag von 2,2 Prozent getragen wird.

Im MDAX richtet sich der Fokus der Investoren zum Wochenstart auf die Aktie von Fraport , die sich um 0,6 Prozent verbilligt. Der Flughafenbetreiber konnte bei der Passagierzahl am Frankfurter Flughafen im März 2012 einen historischen Monats-Spitzenwert verbuchen. Dabei betrug die Zuwachsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat 4,1 Prozent. Insgesamt reisten im zurückliegenden Monat rund 4,5 Millionen Passagiere über Frankfurt. Der historische Monats-Spitzenwert vom März 2007 wurde um gut 50.000 Passagiere übertroffen. In den ersten drei Monaten 2012 haben rund 12,2 Millionen Passagiere den Frankfurter Flughafen genutzt, das sind 3,5 Prozent mehr Fluggäste als im selben Zeitraum des Vorjahres. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Airport in den ersten drei Monaten des Jahres allerdings ein Minus von 12,2 Prozent. Im März lag das Cargo-Aufkommen bei 180.332 Tonnen und sank damit um 11 Prozent unter das Vorjahresniveau. Gründe hierfür sind die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten sowie das Nachtflugverbot. Konzernweit zählte Fraport von Januar bis März gut 17,5 Millionen Passagiere, ein Plus von 3,9 Prozent. Das Cargo-Aufkommen verzeichnete konzernweit im ersten Quartal mit 546.509 Tonnen ein Minus von 10,9 Prozent.

DAX: 6.574,28 (-0,15 Prozent) MDAX: 10.518,06 (+0,23 Prozent) SDAX: 5.062,44 (-0,21 Prozent) TecDAX: 777,27 (+0,01 Prozent) (16.04.2012/ac/n/m)

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