01.03.2012 10:02
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Börse Frankfurt am Morgen: Verluste, AIXTRON brechen ein

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach den Verlusten vom Vortag geht es für die wichtigsten deutschen Aktienindizes auch im frühen Donnerstaghandel wieder nach unten. Dabei belasten auch die schwachen Vorgaben von der Wall Street. Der DAX verliert aktuell 0,09 Prozent auf 6.850,18 Punkte, während der MDAX um 0,40 Prozent auf 10.387,28 Stellen fällt. Für den SDAX geht es derweil um 0,12 Prozent auf 5.133,77 Zähler nach unten. Der TecDAX verschlechtert sich um 0,59 Prozent auf 767,43 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,03 Prozent auf 139,93 Punkte, während sich der Euro um 0,05 Prozent auf 1,3330 US-Dollar verteuert.

Trotz mehrheitlich positiver Konjunkturdaten sind die US-Indizes am Mittwoch mit Einbußen aus dem Handel gegangen. Nach der Veröffentlichung des Beige Book weiteten die Indizes ihre Verluste aus. Der Dow Jones verlor letztlich 0,41 Prozent auf 12.952,07 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,67 Prozent auf 2.966,89 Zähler nachgab. Der S&P 500 schloss um 0,47 Prozent schwächer bei 1.365,68 Punkten.

Im Dax richtet sich heute der Fokus der Investoren auf die Aktie von Beiersdorf , die um 0,7 Prozent nachgibt. Der Konsumgüterkonzern verlautbarte, dass sein Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 gesunken ist, während der Umsatz leicht zulegen konnte. Die Dividende bleibt indes stabil. Auf Basis des planmäßig abgeschlossenen Geschäftsjahres blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Der Konzernumsatz wuchs um 1,1 Prozent auf 5,63 Mrd. Euro. Organisch belief sich das Wachstum auf 2,1 Prozent. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) ohne Sondereffekte lag bei 646 Mio. Euro (Vorjahr: 699 Mio. Euro). Die EBIT-Umsatzrendite erreichte damit 11,5 Prozent (Vorjahr: 12,5 Prozent). Das Konzernergebnis nach Steuern verringerte sich auf 259 Mio. Euro, im Vergleich zu 326 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2010.

Fresenius (Fresenius SECo) teilte indes mit, dass man den am 16. November 2011 angekündigten Zukauf von Stammaktien des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care erfolgreich abgeschlossen hat. Den Angaben zufolge hat Fresenius insgesamt 3.500.000 Stück FME-Stammaktien erworben. Das Gesamtvolumen der Transaktion lag bei etwa 184 Mio. Euro. Per 29. Februar 2012 hält Fresenius nunmehr 94.380.382 FME-Stammaktien, der Stimmrechtsanteil beträgt 31,4 Prozent. Fresenius und Fresenius Medical Care geben derzeit jeweils um 0,3 Prozent nach. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im DAX die Papiere von BASF mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent wieder, während die rote Laterne von der Commerzbank mit einem Wertverlust von 1,3 Prozent eingenommen wird.

ProSiebenSat.1 Media (ProSiebenSat1 Media vz) verschlechtern sich nach Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 um 1,3 Prozent. Der Medienkonzern hat seine Wachstumsziele für 2011 erreicht und alle relevanten Finanzkennzahlen verbessert. Dabei wurde erneut ein Rekordergebnis erzielt. Für 2012 plant man weiteres Wachstum. So wuchs der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Prozent auf 2,76 Mrd. Euro. Aufgrund des Umsatzanstiegs zeigte das recurring EBITDA ein Wachstum um 7,4 Prozent auf 850,0 Mio. Euro. Der bereinigte Jahresüberschuss aus dem fortgeführten Geschäft nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter stieg um 12,4 Prozent auf 309,4 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der nicht-fortgeführten Aktivitäten erwirtschaftete der Konzern einen bereinigten Jahresüberschuss von 685,3 Mio. Euro (Vorjahr: 357,2 Mio. Euro). Continental rollen auf dem letzten Platz des MDAX mit einem Abschlag von 2,2 Prozent hinterher. Der Automobilzulieferer hat im abgelaufenen Fiskaljahr 2011 neue Rekordmarken bei Umsatz, operativem Ergebnis und beim Nettoergebnis erzielt. Demnach lag der Umsatz mit 30,50 Mrd. Euro um 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich nach vorläufigen Berechnungen auf 2,60 Mrd. Euro, nach 1,94 Mrd. Euro im Vorjahr. Die entsprechende Marge kletterte auf 8,5 Prozent, nach zuvor 7,4 Prozent. Das Konzernergebnis nach Anteilen Dritter lag mit 1,24 Mrd. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 576,0 Mio. Euro. Daneben geht es für LANXESS um 0,4 Prozent nach unten. Der Spezialchemiekonzern wird am 11. September 2012 den Grundstein seiner neuen Anlage zur Produktion von Neodymium-Polybutadienkautschuk (Nd-PBR) legen. Dabei sollen rund 200 Mio. Euro in den Bau des neuen Werkes im Chemiepark auf Jurong Island investiert werden.

freenet (freenet) verteuern sich an der Spitze des TecDax um 7,3 Prozent. Der Telekommunikationsanbieter hat seine gesteckten Finanzziele im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen Zahlen deutlich übererfüllt. Das Konzernergebnis konnte dabei trotz rückläufiger Umsätze klar zulegen. Zudem wurde ein optimistischer Ausblick für 2012 gegeben. So belief sich das um Einmaleffekte bereinigte recurring Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen, Zinsen und Steuern) auf 360,3 Mio. Euro (Vorjahr: 366,5 Mio. Euro). Der Free Cash-Flow lag bei 241,0 Mio. Euro. Damit übertrifft die Gesellschaft ihre im November 2011 nochmals erhöhte Guidance von 355 Mio. Euro für das recurring Konzern-EBITDA und von >230 Mio. Euro für den Free Cash-Flow. Der Konzernumsatz ging von 3,34 Mrd. Euro im Vorjahr auf 3,22 Mrd. Euro zurück. Das Konzernergebnis erreichte 144,0 Mio. Euro, verglichen mit 112,5 Mio. Euro in 2010. AIXTRON (AIXTRON SE) brechen daneben am Indexende um 10 Prozent ein, nachdem der Technologiekonzern im vierten Quartal einen Verlust ausweisen musste. Der Umsatz lag mit 140,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 224,7 Mio. Euro. Beim Betriebsergebnis (EBIT) verzeichnete man einen Verlust von 16,9 Mio. Euro, nach einem Gewinn von 86,0 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 10,9 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Gewinn von 61,6 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Unter anderem hatte der Hersteller von LED-Anlagen unter der Investitionszurückhaltung der Branche zu leiden. MorphoSys konnte schließlich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 nicht das Vorjahresergebnis erreichen. Zwar wuchsen die Konzernumsatzerlöse um 16 Prozent auf 100,8 Mio. Euro (unter der Annahme konstanter Wechselkurse: 101,9 Mio. Euro). Ferner kletterte der operative Gewinn um 24 Prozent auf 12,2 Mio. Euro (unter der Annahme konstanter Wechselkurse: 12,9 Mio. Euro). Allerdings sank der Jahresüberschuss auf 8,2 Mio. Euro, im Vergleich zu 9,2 Mio. Euro im Vorjahr. Der sich ergebende verwässerte Gewinn pro Aktie betrug 0,36 Euro, nach zuvor 0,40 Euro. Die Aktie des Biotechnologiekonzerns verschlechtert sich um 2,3 Prozent.

DAX: 6.850,18 (-0,09 Prozent) MDAX: 10.387,28 (-0,40 Prozent) SDAX: 5.133,77 (-0,12 Prozent) TecDAX: 767,43 (-0,59 Prozent) (01.03.2012/ac/n/m)

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