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13.11.2012 09:59

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Börse Frankfurt am Morgen: Verluste, E.ON brechen ein

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte haben einen schwächeren Start in den Dienstaghandel erwischt. Neben Sorgen um Griechenland stehen dabei zahlreiche Quartalsausweise im Blickfeld der Anleger. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,69 Prozent auf 7.119,33 Punkte, während der MDAX um 0,55 Prozent auf 11.256,24 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,36 Prozent auf 4.986,01 Zähler nach unten. Der TecDAX notiert mit 0,21 Prozent im Minus bei 805,17 Punkten. Der Bund-Future verbessert sich um 0,15 Prozent auf 143,39 Punkte, während sich der Euro um 0,25 Prozent auf 1,2673 US-Dollar verbilligt.

Die US-Leitindizes konnten am Montag kaum verändert in die neue Handelswoche starten. Die Anleger hielten sich am Feiertag "Veterans` Day" mehrheitlich zurück. Erfreuliche Konjunkturdaten aus China stützten indes den Handel lange Zeit. So zeigte sich das Exportwachstum im Reich der Mitte zuletzt zweistellig und lag über den Erwartungen. Der Dow Jones stand am Ende unverändert bei 12.815,08 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Minus von 0,02 Prozent bei 2.904,26 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,01 Prozent auf 1.380,03 Punkte verzeichnete.

Im Blickfeld der Investoren stehen heute im Dax die Zahlenausweise von E.ON und K+S. E.ON (EON) konnte seinen Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres angesichts eines klaren Umsatzwachstums deutlich verbessern. Insbesondere in den Segmenten Optimierung & Handel und im regionalen Netz- und Vertriebsgeschäft in Deutschland stiegen die Umsätze. Dagegen ging der Umsatz in der nuklearen und fossilen Erzeugung deutlich zurück. Die Ergebnisprognose für 2012 wurde bestätigt. Vor dem Hintergrund der erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheiten und strukturellen Änderungen des Sektor-Umfeldes erscheint der bisherige Ausblick für das Jahr 2013 aber nicht erreichbar. E.ON überprüft daher derzeit diese Prognose sowie die Aussagen für 2015 im Rahmen des aktuellen Planungsprozesses. Die Aktie des Energieversorgers bricht als Schlusslicht im DAX um 9,3 Prozent ein. Daneben geht es für K+S um 5,1 Prozent nach oben. Der Düngemittelhersteller konnte bei Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal die hohen Vorjahreswerte übertreffen. Ferner wurde der Ausblick für das Jahr 2012 präzisiert. So geht man davon aus, beim Umsatz und beim Gewinn nur einen Wert am unteren Ende der zum Halbjahr genannten Prognosebandbreite zu erreichen. Vorne verteuern sich Commerzbank um 0,7 Prozent.

Aareal Bank (Aareal Bank) verzeichnen zur Stunde einen Wertverlust von 0,9 Prozent. Der Immobilienfinanzierer verlautbarte, dass er auch im dritten Quartal auf Kurs geblieben ist und sich in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld weiterhin gut entwickelt hat. So ging das Konzernbetriebsergebnis und der Konzerngewinn leicht zurück. Trotz der weiterhin erheblichen Herausforderungen bestätigte man die Prognose für das Konzernergebnis im laufenden Geschäftsjahr. Kabel Deutschland verbilligen sich um 1,2 Prozent. Der Kabelnetzbetreiber hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 sein Nettoergebnis deutlich gesteigert. Beim Umsatz legte man ebenfalls zu.

HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) rücken daneben als bester Wert im MDAX um 2,2 Prozent vor. Der Konzern musste in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen, hat aber im Anschluss die Jahresprognose bestätigt. Daneben fallen LEONI um 1 Prozent. Der Automobilzulieferer wartete in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres mit einem Ergebnisplus auf. Im weiteren Jahresverlauf rechnet der Konzern aber mit einer merklichen Abschwächung des Geschäfts.

Schlecht lief es indes im abgelaufenen Fiskaljahr für Wincor Nixdorf . So musste der Anbieter von IT-Lösungen für Banken und Handelsunternehmen einen Gewinneinbruch hinnehmen und kündigte eine deutliche Kürzung der Dividende an. Der Titel verliert 0,8 Prozent an Wert.

Zahlen wurden zudem auch aus dem TecDax gemeldet. Nordex rücken als Spitzenreiter um 5,8 Prozent vor, nachdem der Windturbinenhersteller meldete, dass er Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gesteigert hat. Der Auftragsbestand sichert indes das Umsatzziel für 2012. Indes verlieren Bechtle 1,2 Prozent an Wert. Der IT-Dienstleister hat in den ersten neun Monaten den Umsatz gesteigert, während der Vorsteuergewinn sank. Die Gewinnprognose wurde zurückgenommen.

DAX: 7.119,33 (-0,69 Prozent) MDAX: 11.256,24 (-0,55 Prozent) SDAX: 4.986,01 (-0,36 Prozent) TecDAX: 805,17 (-0,21 Prozent) (13.11.2012/ac/n/m)

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