Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes befinden sich im frühen Mittwochhandel auf dem Rückzug. Hintergrund sind wieder aufkeimende Konjunktursorgen, nachdem japanische Konjunkturdaten schwach ausgefallen waren. Der DAX verschlechtert sich aktuell um 0,95 Prozent auf 7.021,70 Punkte, während der MDAX um 0,84 Prozent auf 11.160,54 Stellen nachgibt. Für den SDAX geht es derweil um 0,47 Prozent auf 4.983,86 Zähler nach unten. Der TecDAX notiert mit 0,84 Prozent im Minus bei 789,70 Punkten. Der Bund-Future gewinnt 0,52 Prozent auf 142,11 Punkte, während sich der Euro um 0,14 Prozent auf 1,2459 US-Dollar verbilligt.
Die US-Leitindizes rutschten im Handelsverlauf am Dienstag in die Verlustzone und schlossen einheitlich im negativen Bereich. Der Dow Jones gab bis Handelsende 0,51 Prozent auf 13.203,58 Zähler ab. Der NASDAQ Composite büßte 0,29 Prozent auf 3.067,26 Stellen ein und der S&P 500 ging mit einem Abschlag von 0,35 Prozent auf 1.413,17 Punkte in den Feierabend.
BASF (BASF) verlieren 1,3 Prozent an Wert. Der Chemiekonzern teilte mit, dass er und das Cooperative Research Centre for Polymers (CRC-P) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben, um eine Reihe innovativer Polymere zu entwickeln. ThyssenKrupp fallen derweil um 0,9 Prozent. Der Stahlkonzern will sich von seinen Stahlwerken in Brasilien und den USA trennen. Einem Pressebericht zufolge können unverbindliche Kaufangebote für die Sparte Steel Americas bis zum 28. September eingereicht werden. Wie es heißt, gibt es derzeit etwa zehn Interessenten, darunter die Stahlhersteller Ternium , Companhia Siderurgica Nacional (Companhia Siderurgica Naciona) und ArcelorMittal . Auf dem Verkaufszettel der Investoren finden sich heute auch Banktitel wieder. Die Anleger nehmen hier nach der guten Kursentwicklung der vergangenen Handelstage Gewinne mit. So geben Deutsche Bank um 0,7 Prozent nach, während es gleichzeitig für Commerzbank um 1,6 Prozent nach unten geht. Die rote Laterne wird unterdessen von Infineon mit einem Wertverlust von 1,8 Prozent getragen. Kein einziger Wert im Dax kann grüne Vorzeichen ausweisen. Am besten läuft es noch für die Allianz. Der Titel kann zumindest sein Vortagesniveau verteidigen.
Spitzenreiter im MDAX sind die Papiere von RHÖN-KLINIKUM, die sich vor dem Hintergrund von Übernahmespekulationen um 2,1 Prozent verteuern. Daneben notieren lediglich noch Deutsche Wohnen und Gerresheimer in der Gewinnzone. Auf den letzten drei Plätzen geben Klöckner & Co, LEONI und Salzgitter um mehr als 2 Prozent nach.
SINGULUS (Singulus Technologies) hat derweil in den letzten Tagen die weitere Bestellung für eine TIMARIS Vakuum-Beschichtungsanlage erhalten. Dabei handelt es sich bei dem neuen Auftrag um ein System für den Bereich Forschung. Der Auftragsbestand erhöht sich damit auf acht Systeme. Aufgrund der vielversprechenden Gespräche bei weiteren konkreten Projekten rechnet die Gesellschaft mit zusätzlichen Vertragsabschlüssen in diesem Geschäftsjahr. Die Anteilsscheine des Technologiekonzerns verschlechtern sich um 0,6 Prozent.
DAX: 7.021,70 (-0,95 Prozent) MDAX: 11.160,54 (-0,84 Prozent) SDAX: 4.983,86 (-0,47 Prozent) TecDAX: 789,70 (-0,84 Prozent) (22.08.2012/ac/n/m)