Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindices tendieren im frühen Dienstaghandel wenig verändert. Der DAX verbessert sich aktuell um 0,13 Prozent auf 7.843,08 Punkte, während der MDAX um 0,12 Prozent auf 12.774,99 Stellen zulegt. Für den SDAX geht es derweil um 0,19 Prozent auf 5.839,69 Zähler nach oben. Der TecDAX fällt um 0,35 Prozent auf 885,77 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,13 Prozent auf 141,97 Punkte, während sich der Euro um 0,08 Prozent auf 1,3456 US-Dollar verteuert.
Der für Februar vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert bei 5,8 Punkten nach revidierten 5,7 Punkten (revidiert von 5,6) im Vormonat. Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat um 6,6 Punkte auf -11,3 angestiegen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei 36 Punkten und damit 15 Zähler über dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war verbessert mit 35,3 nach zuvor noch 20,1 Punkten. Unterdessen sind die deutschen Einfuhrpreise im Dezember zum Vorjahr um 0,3 Prozent gestiegen nach zuletzt +1,1 Prozent. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,5 Prozent gefallen nach zuvor 0,0 Prozent. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis unverändert geblieben. Gegenüber dem Vormonat fiel der Index um 0,3 Prozent. Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland indes zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent angezogen nach zuletzt +1,5 Prozent. Auf Monatssicht sanken die deutschen Exportpreise um 0,4 Prozent nach +0,0 Prozent im Monat zuvor.
Die US-Leitindices zeigten sich am Montag mit uneinheitlichen Tendenzen. Im Fokus standen u.a. einige Konjunkturdaten sowie Quartalszahlen. Der Dow Jones verlor 0,10 Prozent auf 13.881,93 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,15 Prozent bei 3.154,30 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,18 Prozent auf 1.500,18 Punkte verzeichnete.
Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im Dax die Aktien von E.ON mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent wieder. Daneben legen auch Allianz um mehr als 1 Prozent zu, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Anteilsscheinen von Bayer trennen, die auf dem letzten Platz um 1,7 Prozent nachgeben.
Zahlen gibt es heute aus dem TecDAX. Die Software AG verzeichnete im vierten Quartal einen leichten Umsatz und EBIT-Rückgang und enttäuschte die Erwartungen der Analysten. Der Titel bricht als Schlusslicht im TecDax um 7,6 Prozent ein. Besser machte es unterdessen der Technologiekonzern JENOPTIK . So erhöhte man nach vorläufigen Zahlen den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich. Beim EBIT und Vorsteuergewinn konnten ebenfalls klare Zuwächse verzeichnet werden. Das Papier verbilligt sich um 0,6 Prozent. Schließlich hat der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius (Sartorius vz) im abgelaufenen Jahr seine eigenen Ziele übertroffen. Der Umsatz erhöhte sich um mehr als 15 Prozent, während der Gewinn überproportional zulegte. Die Aktie verzeichnet einen Abschlag von 2,1 Prozent. Die Gewinnerliste wird unterdessen von Wirecard mit einem Wertzuwachs von 4,4 Prozent angeführt.
DAX: 7.843,08 (+0,13 Prozent) MDAX: 12.774,99 (+0,12 Prozent) SDAX: 5.839,69 (+0,19 Prozent) TecDAX: 885,77 (-0,35 Prozent) (29.01.2013/ac/n/m)