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28.02.2011 12:29

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Börsen in Asien: Freundlicher Wochenauftakt, Nintendo liefert erste 3DS-Spielekonsolen aus

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Tokio (aktiencheck.de AG) - Die asiatischen Börsen setzten heute größtenteils ihre Kurserholung vom Freitag fort. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, kann leicht zulegen und notiert aktuell mit 0,05 Prozent im Plus bei 326,98 Punkten.

Nach anfänglichen Kursverlusten konnten die Börsen in Tokio am Ende ins Plus drehen. Der Nikkei-Index legte um 0,92 Prozent auf 10.624,09 Zähler zu. Der marktbreitere Topix gewann 0,99 Prozent auf 951,27 Punkte. Im Fokus standen heute unter anderem die Anteilsscheine der Mizuho Financial Group . Presseangaben zufolge wolle das Unternehmen die Minderheitsaktionäre bei seinen Tochterfirmen auszahlen. Die Konsolidierungspläne kamen gut an und die Aktie schloss am Ende 1,8 Prozent im Plus. Die Aktie von NEC stand heute deutlich unter Druck und gab um 3,4 Prozent nach. Das Unternehmen senkte am Freitag den Gewinnausblick für das laufende Geschäftsjahr und Goldman Sachs stufte den Titel von "buy" auf "neutral" zurück. Titel des Spieleentwicklers Namco Bandai Holdings (NAMCO BANDAI) kletterten heute in Tokio um 3,8 Prozent, nachdem das Unternehmen Presseangaben zufolge ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt habe. Nintendo hat am Samstag die ersten Geräte der lang erwarteten Spielekonsole 3DS ausgeliefert. Der Titel gab heute um 4,1 Prozent nach. Im Automobilsektor rückten die Aktie von Toyota und Mazda um 1,7 Prozent bzw. um 1,9 Prozent vor. Die japanische Kfz-Produktion ist im Januar 2011 weiter gesunken, wie der Verband der japanischen Automobilhersteller JAMA heute erklärte. Binnen Jahresfrist schrumpfte die Produktion von Fahrzeugen in Japan um 6,3 Prozent auf 706.107 Einheiten. Hierbei handelt es sich um den vierten Rückgang in Folge. Im Vormonat war ein Minus von 5,1 Prozent verbucht worden. Ferner erhöhte sich die Exportzahl im Land der aufgehenden Sonne gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,3 Prozent auf 365.288 Einheiten.

Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) heute bekannt gab, ist die japanische Industrieproduktion im Januar 2011 deutlich gestiegen. So erhöhte sich die Fertigungsmenge gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,7 Prozent. Im Dezember hatte der Output der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft sogar um 4,9 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats gelegen. Binnen Monatsfrist zog die Industrieproduktion um 2,4 Prozent an, nach einem Plus von 3,3 Prozent im Dezember. Darüber hinaus wurden vom METI Daten zu den japanischen Einzelhandelsumsätzen für den Monat Januar 2011 veröffentlicht. Verglichen mit dem Vorjahresmonat stiegen die Umsatzerlöse in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft um 0,1 Prozent. Volkswirte waren hingegen von einem Umsatzrückgang von 1,5 Prozent ausgegangen, nach einem Minus von revidiert 2,1 Prozent im Dezember. Binnen Monatsfrist erhöhten sich die Einzelhandelsumsätze um 4,1 Prozent, gegenüber einem Rückgang um revidiert 4,2 Prozent im Dezember.

Die Aktienmärkte in China starteten fest in die neue Woche. Der Shanghai Composite stieg um 0,92 Prozent auf 2.905,05 Zähler. Der Hang Seng verzeichnete ein Plus von 1,42 Prozent und beendete den Handel bei 23.338,00 Punkten. Der Aufschwung wurde von der breiten Masse getragen. Aus dem Bankensektor legten zum Beispiel die Bank of China (+2,2 Prozent) und HSBC (+1,5 Prozent) zu. Unter den Versicherern verbesserten sich Ping An um 3,1 Prozent. Unter den Rohstoffwerten stiegen unter anderem Petrochina um 2,1 Prozent und Sinopec um 2,0 Prozent.

Die Börse in Indien konnte die anfänglichen Gewinne von mehr als 3 Prozent nicht ganz halten. Nachdem der SENSEX zwischenzeitlich bei knapp 18.300 Punkten notierte, schloss er am Ende um 0,69 Prozent fester bei 17.823,40 Punkten. Der Mischkonzern ITC führte die Gewinnerliste mit einem Plus von 8,2 Prozent an, gefolgt von Mahindra & Mahindra (+3,2 Prozent) sowie Maruti Suzuki (+3,0 Prozent). Zu den Top-Verlieren in Mumbai zählten Reliance Infrastcture (-4,4 Prozent), Hero Honda (-2,3 Prozent) und Tata Power (-1,8 Prozent). Wie die nationale Statistikbehörde heute bekannt gab, konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert werden. Davor war das BIP im Vorquartal um 8,9 Prozent geklettert. Volkswirte hatten ein Plus von 8,5 Prozent prognostiziert.

Nikkei 225 (Japan): 10.624,09 (+0,92 Prozent) TOPIX (Japan): 951,27 (+0,99 Prozent) Hang Seng (China): 23.338,00 (+1,42 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.905,05 (+0,92 Prozent) SET-Index (Thailand): 986,53 (+0,06 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.939,30 (-1,23 Prozent) SENSEX (Indien): 17.823,40 (+0,69 Prozent) TAIEX (Taiwan): 8.599,65 (+0,00 Prozent) JSX (Indonesien): 3.452,46 (+0,26 Prozent) FBM EMAS (Malaysia): 10.214,50 (-0,11 Prozent) STI (Singapur): 3.021,63 (-0,12 Prozent) PSEi (Philippinen): 3.766,73 (+0,79 Prozent) (28.02.2011/ac/n/m)

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