08.11.2012 12:27
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Börsen in Asien: Indizes notieren einheitlich in der Verlustzone

Tokio (www.aktiencheck.de) - An den wichtigsten asiatischen Aktienbörsen gewannen am Donnerstag eindeutig die Verkäufer die Überhand. Dabei belastete die Sorge, dass es in den USA nicht zu einer rechtzeitigen Einigung über die Reduzierung des US-Haushaltsdefizits kommen könnte. In diesem Fall würden automatisch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen drohen, was wiederum die Wirtschaft abwürgen könnte. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich zwar zur Stunde um 1,11 Prozent auf 344,37 Punkte, konnte sich damit allerdings bereits wieder etwas von seinem bisherigen Tagestief entfernen.

Auch an den japanischen Aktienmärkten ging es heute steil nach unten. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) gab um 1,51 Prozent nach und schloss bei einem Stand von 8.837,15 Stellen. Damit hat sich der Index wieder deutlich von der psychologisch wichtigen Marke von 9.000 Zählern entfernt. Etwas moderater fielen daneben die Wertverluste mit 1,39 Prozent auf 735,35 Punkte beim breiter gefassten Topix aus. Die Auftragseingänge im Maschinenbau wiesen im September einen Rückgang aus. Dies gab die japanische Regierung heute bekannt. In der Kernberechnung (bereinigt um Kraftwerksanlagen und Schiffbau) verringerten sich die Auftragseingänge im Vormonatsvergleich saisonbereinigt um 4,3 Prozent, nach einer Abnahme um 3,3 Prozent im Vormonat August. Auf dem Verkaufszettel der Investoren fanden sich dabei auch Automobilwerte wieder. So verschlechterten sich Toyota um 2,6 Prozent, während Nissan 1,1 Prozent an Wert verloren. Honda fuhren mit einem Wertverlust von 3,5 Prozent hinterher.

In China ging es heute ebenfalls kräftig nach unten. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 1,63 Prozent auf 2.071,51 Punkte. In Hongkong fiel der Hang Seng um 2,41 Prozent auf 21.566,91 Stellen. Lenovo (Lenovo Group) verloren 2,7 Prozent an Wert. Nachbörslich gab der Computerkonzern dann bekannt, dass er seinen Gewinn im zweiten Quartal gesteigert hat, was mit soliden PC-Verkäufen zusammenhängt. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden geschlagen. Der Umsatz konnte indes prozentual zweistellig gesteigert werden. Vergleichsweise schlecht verbunden waren dabei die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So ging es für ihren Titel um 2,7 Prozent nach unten. Die wichtigsten Versicherungstitel notierten ebenfalls im Minus. So verbilligten sich China Life um 2,7 Prozent, während Ping An um 2 Prozent nachgaben. Rohstoffwerte standen ebenfalls auf verlorenem Posten. So brachen CNOOC und China Shenhua um 3 bzw. 3,3 Prozent ein.

Der Gouverneursrat der indonesischen Notenbank hält an seiner Geldpolitik fest und hat das Leitzinsniveau unverändert gelassen. So verharrt der Leitzinssatz bei 5,75 Prozent. Die Währungshüter halten das Zinsniveau für angemessen, um bei der Inflation den anvisierten Zielkorridor zu erreichen. Auch Volkswirte hatten im Vorfeld keine Veränderung erwartet.

Nikkei 225 (Japan): 8.837,15 (-1,51 Prozent) TOPIX (Japan): 735,35 (-1,39 Prozent) Hang Seng (China): 21.566,91 (-2,41 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.071,51 (-1,63 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.914,41 (-1,19 Prozent) SENSEX (Indien): 18.846,26 (-0,30 Prozent) JSX (Indonesien): 4.327,87 (-0,52 Prozent) STI (Singapur): 3.012,25 (-1,02 Prozent) (08.11.2012/ac/n/m)

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