09.11.2012 12:22
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Börsen in Asien: Mehrheitlich im Minus, Suzuki im Blick

Tokio (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten asiatischen Aktienbörsen zeigten am Freitag nach schwachen Vorgaben von der Wall Street mehrheitlich eine negative Tendenz. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich zur Stunde um 0,24 Prozent auf 344,08 Punkte.

Die japanischen Aktienmärkte knüpften an ihre schwache Entwicklung vom Vortag an, wenngleich die Verluste heute kleiner ausfielen. Das japanische Verbrauchervertrauen hat sich im Oktober nach Angaben des Kabinettsbüros verschlechtert. So verringerte sich der entsprechende saisonbereinigte Index auf 39,7 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 40,1 Punkten gelegen hatte. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) verlor 0,90 Prozent an Wert und schloss bei einem Stand von 8.757,60 Stellen. Etwas besser lief es für den breiter gefassten Topix, der um 0,63 Prozent auf 730,74 Zähler nachgab. Bei den Einzelwerten standen unter anderem die Anteilsscheine des Automobil- und Motorradherstellers Suzuki Motor mit einem Wertverlust von 2 Prozent im Blickfeld der Investoren. Das Unternehmen konnte beim Ergebnis im ersten Halbjahr zulegen. Der Umsatz lag unterdessen auf Vorjahresniveau. Profitieren konnte man vor allem von der stärkeren Nachfrage auf dem japanischen Heimatmarkt und den umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen. Allerdings hat man in Europa angesichts der schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen einen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Die Planzahlen für das laufende Fiskaljahr wurden bestätigt. Daneben fuhren Toyota mit einem Wertverlust von 0,5 Prozent hinterher, während Honda einen Verlust von 0,3 Prozent auszuweisen hatten. Für Nissan stand schließlich ein Plus von 0,1 Prozent zu Buche.

Die chinesischen Aktienmärkte tendierten ebenfalls schwächer. Im Blickfeld der Investoren standen dabei vor allem Konjunkturdaten. Die chinesische Industrieproduktion ist im Oktober nach Angaben der nationalen Statistikbehörde stärker gewachsen als im Vormonat. So kletterte die industrielle Wertschöpfung gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,6 Prozent, nach einem Plus von 9,2 Prozent im September. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich einen Anstieg um 9,4 Prozent prognostiziert. Die chinesischen Verbraucherpreise sind derweil im Oktober schwächer angewachsen als noch einen Monat zuvor. So lagen die Lebenshaltungskosten um 1,7 Prozent über dem Vorjahreswert, nachdem die Inflationsrate im Vormonat noch bei 1,9 Prozent gelegen hatte. Binnen Monatsfrist fielen die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent, wogegen sie im September um 0,3 Prozent gestiegen waren. Die chinesischen Erzeugerpreise verbuchten indes im Oktober erneut einen Rückgang, der jedoch schwächer ausfiel als noch im Vormonat. Demnach gingen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent zurück, während Volkswirte im Vorfeld mit einem Minus von 2,7 Prozent gerechnet hatten. Hierbei handelt es sich um den achten Preisrückgang in Folge. Davor war das Preisniveau im September um 3,6 Prozent gesunken. Schließlich hat sich der kräftige Anstieg beim chinesischen Einzelhandelsumsatz im Oktober mit erhöhtem Tempo fortgesetzt. So kletterten die Umsatzerlöse der Einzelhändler gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,5 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld eine Umsatzsteigerung von 14,4 Prozent prognostiziert, nach einem Plus von 14,2 Prozent im September.

Der Shanghai Composite ging mit einem leichten Minus von 0,12 Prozent auf 2.069,07 Stellen aus dem Handel. Beim Hang Seng fiel derweil der Abschlag mit 0,85 Prozent auf 21.384,38 Punkte deutlich höher aus. Die wichtigsten Banktitel wiesen einheitlich rote Vorzeichen aus. So verschlechterten sich HSBC, CCB, ICBC und Bank of China zwischen 0,4 und 1 Prozent.

Nikkei 225 (Japan): 8.757,60 (-0,90 Prozent) TOPIX (Japan): 730,74 (-0,63 Prozent) Hang Seng (China): 21.384,38 (-0,85 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.069,07 (-0,12 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.904,41 (-0,52 Prozent) SENSEX (Indien): 18.683,68 (-0,86 Prozent) JSX (Indonesien): 4.333,64 (+0,13 Prozent) STI (Singapur): 3.009,56 (-0,09 Prozent) (09.11.2012/ac/n/m)

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