Tokio (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten Börsen in Asien zeigten sich nach positiven Vorgaben von der Wall Street am Freitag mehrheitlich von ihrer freundlichen Seite. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, zeigt sich im bisherigen Freitaghandel ebenfalls verbessert und rückt um 0,73 Prozent auf 320,78 Stellen vor.
Aus Japan wurden am letzten Tag der Handelswoche grüne Vorzeichen gemeldet. Dabei profitierten die Indizes von positiven Vorgaben von der Wall Street und verringerten Ängsten im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) verbesserte sich am Ende um 1,36 Prozent auf 8.500,02 Zähler und ging damit in der Nähe seines Tageshochs aus dem Handel. In nicht ganz so guter Form zeigte sich der breiter gefasste Topix, der lediglich um 1,02 Prozent auf 734,60 Punkte zulegen konnte. Bei den Einzelwerten standen INPEX (Inpex) mit einem Zugewinn von 1,2 Prozent im Blick. Der französische Ölkonzern Total (TOTAL) gab heute bekannt, dass er und sein japanischer Joint Venture-Partner INPEX die endgültige Investment-Entscheidung für das LNG-Projekt Ichthys in Australien getroffen haben. Den Angaben zufolge sieht das Projekt eine Gesamtinvestitionssumme von 34 Mrd. US-Dollar vor. Die Produktion soll den Angaben zufolge Ende 2016 beginnen.
Unterschiedliche Vorzeichen gab es am Freitag an den chinesischen Aktienmärkten. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 1,34 Prozent auf 2.244,58 Zähler. Gleichzeitig trieben die positiven Vorgaben aus den USA und abnehmende Ängste im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise in Hongkong den Hang Seng um 0,57 Prozent auf 19.204,42 Punkte nach oben. Die chinesischen Devisenreserven sind im vierten Quartal 2011 gesunken. Wie die chinesische Notenbank heute erklärte, lag die Reserveposition zum Jahresende mit 3,18 Bio. US-Dollar unter dem Niveau vom Monatsende September mit 3,2 Bio. US-Dollar. Damit gingen die Devisenreserven im Reich der Mitte erstmals seit dem zweiten Quartal 1998 zurück. Keine einheitliche Tendenz war heute bei Rohstoffwerten auszumachen. Während beispielsweise China Shenhua um 1,4 Prozent nachgaben, rückten PetroChina um 1,9 Prozent vor. Anders gestaltete es sich bei den wichtigsten Banktiteln, die einheitlich im grünen Bereich notierten. Allerdings fielen die Zugewinne bei CCB und HSBC mit 0,5 bzw. 0,8 Prozent noch relativ moderat ausfielen, während sich ABC, ICBC und Bank of China zwischen 2 und 2,9 Prozent verteuerten. Für die Papiere des Internetunternehmens Tencent stand am Ende ebenfalls ein überproportionaler Aufschlag von 1,4 Prozent zu Buche.
Die Einzelhandelsumsätze im Insel- und Stadtstaat Singapur haben sich im November 2011 nach Angaben des Statistikamtes reduziert. So schrumpften die Einzelhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent. Dagegen war das Umsatzniveau im Oktober um 6,0 Prozent angewachsen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zogen die Umsätze der Einzelhändler des Tigerstaats um 6,4 Prozent an.
Mehrheitlich grüne Vorzeichen werden heute aus Indien gemeldet. Der Leitindex SENSEX rückt momentan um 0,73 Prozent auf 16.154,62 Punkte vor. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren notieren dabei Tata Steel mit einem Aufschlag von 7,1 Prozent, während sich die Anteilseigner gleichzeitig bevorzugt von den Titeln von Gail India trennen, die sich um 3,2 Prozent verbilligen.
Nikkei 225 (Japan): 8.500,02 (+1,36 Prozent) TOPIX (Japan): 734,60 (+1,02 Prozent) Hang Seng (China): 19.204,42 (+0,57 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.244,58 (-1,34 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.875,68 (+0,60 Prozent) SENSEX (Indien): 16.154,62 (+0,73 Prozent) JSX (Indonesien): 3.935,33 (+0,66 Prozent) STI (Singapur): 2.791,54 (+1,75 Prozent) (13.01.2012/ac/n/m)