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31.01.2012 12:28

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Börsen in Asien: Mehrheitlich im Plus, Honda fahren hinterher

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Tokio (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte tendierten am zweiten Tag der Handelswoche mehrheitlich im grünen Bereich. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verbessert sich derzeit um 0,48 Prozent und notiert bei 330,00 Stellen.

Keine einheitliche Tendenz war heute in Japan auszumachen. Dabei wurde die Stimmung am Markt durch gemischt ausgefallene Quartalsbilanzen ein wenig eingetrübt. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) konnte am Ende leicht um 0,11 Prozent auf 8.802,51 Zähler vorrücken. Schlechter lief es unterdessen für den breiter gefassten Topix, für den am Ende ein Abschlag von 0,23 Prozent auf 755,27 Punkte zu Buche stand. Die japanische Industrieproduktion ist im Dezember angewachsen. Dies gab das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) heute bekannt. So erhöhte sich die Fertigungsmenge gegenüber dem Vormonat um 4,0 Prozent. Im November hatte der Output der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft hingegen um 2,6 Prozent nachgegeben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Industrieproduktion um 4,1 Prozent, nach einem Minus von 4,2 Prozent im November. In Japan hat sich die Arbeitsmarktlage im Dezember 2011 indes nach Regierungsangaben verschlechtert. So erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenrate auf 4,6 Prozent, nach 4,5 Prozent im September. Volkswirte waren im Vorfeld nur von einem unveränderten Stand von 4,5 Prozent ausgegangen. Schließlich haben sich die japanischen Konsumausgaben im Dezember erhöht. So lagen die Ausgaben der Verbraucher um 0,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nach einem Minus von 3,2 Prozent im November. Volkswirte waren hingegen von einem leichten Rückgang um 0,1 Prozent ausgegangen.

Honda Motor (Honda Motor) fuhren mit einem Abschlag von 0,6 Prozent hinterher, nachdem der Automobilhersteller im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Belastet wurde die Ergebnisentwicklung vor allem durch den starken Yen sowie die Überschwemmungen in Thailand. Der Nettogewinn belief sich auf 47,7 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach 81,1 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn verringerte sich um 65 Prozent auf 44,3 Mrd. JPY. Der Umsatz lag mit 1,94 Bio. JPY um 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Für das laufende Fiskaljahr rechnet der Konzern nun mit einem Nettogewinn von 215 Mrd. JPY (-60 Prozent), einem operativen Gewinn von 200 Mrd. JPY (-65 Prozent) und Erlösen von 7,85 Bio. JPY (-12 Prozent). Für Toyota ging es daneben um 0,8 Prozent nach oben.

Toshiba (Toshiba) verloren 1,8 Prozent an Wert. Der zweitgrößte Elektronikkonzern und Chip-Hersteller in Japan hat im abgelaufenen Quartal einen Verlust verbuchen müssen. Zudem wurde der Jahresausblick nach unten korrigiert. Hintergrund sind der starke Yen, Überschwemmungen in Thailand und Verluste im TV-Geschäft. So belief sich der Nettoverlust auf 10,6 Mrd. JPY, gegenüber einem Vorjahresgewinn von 12,4 Mrd. JPY. Beim operativen Ergebnis wurde ein Gewinneinbruch um 72 Prozent auf 10,5 Mrd. JPY ausgewiesen. Die Umsatzerlöse sanken um 9,3 Prozent auf 1,44 Bio. JPY. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nun mit einem Nettogewinn von nur noch 65 Mrd. JPY (zuvor: 140 Mrd. JPY) und einem Umsatz von 6,2 Bio. JPY (zuvor: 7,0 Bio. JPY). Auch TDK wies im dritten Quartal einen Verlust aus. Der Umsatz des Herstellers von Magnetköpfen für Festplatten verringerte sich auf 191,8 Mrd. JPY, nach 219,9 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 11,64 Mrd. JPY ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 12,60 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Unter anderem hat der Konzern nach eigenen Angaben unter den Auswirkungen der Flutkatastrophe in Thailand sowie dem starken Japanischen Yen zu leiden gehabt. Für das laufende Fiskaljahr erwartet TDK nunmehr einen Umsatz von rund 800 Mrd. JPY (zuvor: 890 Mrd. JPY) und einen Nettoverlust von rund 11,00 Mrd. JPY. Zuvor hatte der Konzern hier einen Nettogewinn von 50,00 Mrd. JPY in Aussicht gestellt. Der Titel verlor 1,4 Prozent an Wert.

Für die Aktie des Technologiekonzerns Fujitsu ging es unterdessen nach Drittquartalszahlen um 0,7 Prozent nach oben. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 1,08 Bio. JPY unter dem Vorjahreswert von 1,10 Bio. JPY. Unter dem Strich wies man beim Nettoergebnis einen Verlust von 4,33 Mrd. JPY aus, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 16,55 Mrd. JPY erzielt hatte. Für das laufende Fiskaljahr stellt der Konzern nunmehr einen Umsatz von 4,49 Bio. JPY sowie einen Nettogewinn von 35,0 Mrd. JPY in Aussicht. Zuletzt hatte Fujitsu für das laufende Fiskaljahr einen Umsatz von 4,54 Bio. JPY sowie einen Nettogewinn von 60 Mrd. JPY prognostiziert. Schließlich öffnete auch Daiwa Securities Group seine Bücher zum abgelaufenen Quartal. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 70,34 Mrd. JPY unter dem Vorjahreswert von 96,52 Mrd. JPY. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 21,57 Mrd. JPY verzeichnet, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 1,18 Mrd. JPY erwirtschaftet hatte. Unter anderem hatte der Konzern unter dem schwierigen Umfeld an den internationalen Kapitalmärkten und rückläufigen Ergebnissen im Handelsgeschäft zu leiden gehabt. Die Anteilsscheine verteuerten sich trotzdem um 0,7 Prozent.

An den chinesischen Aktienmärkten waren heute die Käufer in der Überzahl. Der Shanghai Composite verbesserte sich um 0,33 Prozent auf 2.292,61 Zähler. Deutlich größer fiel der Aufschlag in Hongkong aus, wo es für den Hang Seng um 1,14 Prozent auf 20.390,49 Punkte nach oben ging. Die Titel des Mischkonzerns Hutchinson rückten um 1,7 Prozent vor, während sich gleichzeitig die Papiere des Internetunternehmens Tencent deutlich überproportional um 2,9 Prozent verbesserten. China Telecom verteuerten sich sogar um 3,6 Prozent. Schließlich geht der Energieversorger Huaneng Power International für das abgelaufene Fiskaljahr 2011 von einem deutlichen Gewinnrückgang aus. So rechnet das Konzernmanagement beim Nettogewinn für das Fiskaljahr 2011 gegenüber dem Vorjahr mit einem Rückgang um mehr als 50 Prozent. In diesem Zusammenhang wurde vom Konzern auf höhere Dieselpreise sowie gestiegene Zinsausgaben verwiesen. Das Papier verbesserte sich heute um 1,7 Prozent.

In Indien stehen die Zeichen heute ebenfalls auf Erholung. Der Leitindex SENSEX rückt derzeit um 1,96 Prozent auf 17.193,55 Stellen vor. Die Gewinnerliste wird aktuell von den Aktien des Rohstoffunternehmens Hindalco Industries angeführt, die sich um 6,7 Prozent verbessern. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren stehen derweil die Papiere von Coal India mit einem Abschlag von 3 Prozent.

Nikkei 225 (Japan): 8.802,51 (+0,11 Prozent) TOPIX (Japan): 755,27 (-0,23 Prozent) Hang Seng (China): 20.390,49 (+1,14 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.292,61 (+0,33 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.955,79 (+0,79 Prozent) SENSEX (Indien): 17.193,55 (+1,96 Prozent) JSX (Indonesien): 3.941,69 (+0,68 Prozent) STI (Singapur): 2.906,69 (+0,64 Prozent) (31.01.2012/ac/n/m)

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