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20.12.2011 12:25

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Börsen in Asien: Uneinheitlich, Aufschläge in Japan und Südkorea

China Mobile (Hong Kong) zu myNews hinzufügen Was ist das?


Tokio (aktiencheck.de AG) - Nachdem es gestern an den meisten asiatischen Börsen im Zuge von Sorgen vor einer möglichen politischen Destabilisierung in Nordkorea nach dem Tod des Machthabers Kim Jong Il nach unten ging, standen am Dienstag teilweise die Zeichen wieder auf Erholung, nachdem es keine Hinweise auf eine politische Destabilisierung in Nordkorea gab. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich allerdings derzeit um 0,35 Prozent auf 292,42 Punkte.

In Südkorea konnte sich der Leitindex KOSPI ein wenig von seinen massiven Vortagesverlusten erholen und schloss am Ende mit einem Zugewinn von 0,91 Prozent bei 1.793,06 Stellen.

Auch in Japan standen die Ampeln heute auf grün. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) verbesserte sich um 0,49 Prozent auf 8.336,48 Zähler. Moderater fiel der Zugewinn allerdings beim breiter gefassten Topix aus, der lediglich um 0,29 Prozent auf 718,49 Punkte vorrücken konnte. Der Index der Frühindikatoren in Japan ist im Oktober 2011 gesunken. Die vorläufigen Angaben wurden aber heute vom Kabinettsbüro nach oben korrigiert. So gab der Index auf 92,0 Punkte nach, während vorläufig nur ein Indexstand von 91,5 Punkten veröffentlicht worden war. Im September hatte der Index noch bei revidiert 92,3 Punkten gelegen. Unterdessen hat sich die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Japan im Oktober 2011 erhöht. Dies gab das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie bekannt. Im Vormonatsvergleich wuchs der All-Industry-Index saisonbereinigt um 0,8 Prozent an, wogegen für September 2011 ein Rückgang um 0,7 Prozent ermittelt worden war. Gegenüber dem Vorjahresmonat zog der Index um 0,2 Prozent an, gegenüber einem Minus von 0,6 Prozent im September. Einen schweren Stand hatten in Japan im heutigen Handel Banktitel. So verschlechterten sich beispielsweise Mitsubishi UFJ Financial um 0,3 Prozent, während Nomura Holdings um 1,2 Prozent nachgaben.

An den chinesischen Aktienmärkten waren indes heute kaum Veränderungen auszumachen. Während der Markt von Schnäppchenjägern angetrieben wurde, belastete gleichzeitig die angespannte Liquiditätslage. Der Shanghai Composite verlor am Ende um 0,10 Prozent auf 2.215,93 Stellen. Besser lief es in Hongkong, wo der Hang Seng am Ende einen Zugewinn von 0,06 Prozent auf 18.080,20 Zählern vorweisen konnte. China Mobile (China Mobile (Hong Kong)) verbilligten sich um 0,9 Prozent. Der nach Kundenzahlen weltgrößte Mobilfunkanbieter konnte im November einen weiteren Anstieg bei der Zahl der Mobilfunkkunden ausweisen. So wurden im Berichtsmonat insgesamt 5,43 Millionen Mobilfunkkunden hinzugewonnen. Die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden beläuft sich damit Ende November auf 644,319 Millionen. Seit Jahresbeginn konnte China Mobile damit rund 60,302 Millionen Neukunden hinzugewinnen. Daneben ging es allerdings für China Unicom um 0,6 Prozent nach oben, während China Telecom 1,8 Prozent an Wert einbüßten. In guter Form zeigten sich derweil Rohstoffwerte. So stand beispielsweise für Sinopec ein Aufschlag von 0,8 Prozent zu Buche, während sich PetroChina sogar mit einem Wertanstieg von 1,5 Prozent aus dem Handel verabschieden konnten.

Der Anstieg der taiwanesischen Auslandsaufträge hat sich im November 2011 nach Regierungsangaben mit abgebremstem Tempo fortgesetzt. Demnach kletterten die Auftragseingänge aus dem Ausland binnen Jahresfrist um 2,54 Prozent, nach 4,38 Prozent im Vormonat. Volkswirte waren von einer Steigerung um 2,8 Prozent ausgegangen. Gegenüber dem Vormonat verringerten sich die Auslandsaufträge saisonbereinigt um 1,49 Prozent.

Unter Druck stehen schließlich heute die Märkte in Indien. Der indische Leitindex SENSEX verliert derzeit 1,33 Prozent auf 15.175,08 Punkte. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich die Papiere des Erdgas- und Mineralölunternehmens ONGC mit einem Zugewinn von 2,4 Prozent wieder. Die rote Laterne wird gleichzeitig von den Anteilsscheinen des Baukonzerns Jaiprakash Associates mit einem Wertverlust von 7,3 Prozent eingenommen.

Nikkei 225 (Japan): 8.336,48 (+0,49 Prozent) TOPIX (Japan): 718,49 (+0,29 Prozent) Hang Seng (China): 18.080,20 (+0,06 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.215,93 (-0,10 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.793,06 (+0,91 Prozent) SENSEX (Indien): 15.175,08 (-1,33 Prozent) JSX (Indonesien): 3.752,34 (-0,48 Prozent) STI (Singapur): 2.614,45 (-0,14 Prozent) (20.12.2011/ac/n/m)

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