Tokio (aktiencheck.de AG) - Die asiatischen Börsen haben zum Wochenausklang mehrheitlich zulegen können. Verluste waren lediglich in Seoul und Hongkong auszumachen. Dabei hat die Wall Street am Vorabend deutlich fester tendiert. Wie zuvor bekannt wurde, wollen die EU-Staaten Griechenland im Notfall vor einem Staatsbankrott retten. Deutliche Gewinne wurden aus Shanghai, Manila, Jakarta und Tokio gemeldet. Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit 1,29 Prozent im Plus bei 10.092,19 Punkten. Der TOPIX zog um 0,98 Prozent an auf 892,16 Zähler. Der DAXglobal Asia, der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, rückt aktuell um 0,96 Prozent vor auf 285,04 Punkte.
Papiere des Autobauers Toyota gewannen in Tokio 2,1 Prozent. Daneben kletterten Honda und Mazda um 0,5 bzw. um 0,4 Prozent. Nissan gaben gegen den Trend 1,9 Prozent ab. Der Motorradhersteller Yamaha Motor hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz- und Ergebnisrückgang verbucht, was mit der Schwäche auf dem nordamerikanischen sowie dem europäischen Markt und ungünstigen Wechselkursen zusammenhängt. Demnach sank das Nettoergebnis auf -216,1 Mrd. Japanische Yen (JPY), gegenüber einem Gewinn von 1,9 Mrd. JPY im Vorjahr. Die Erlöse fielen um 28,1 Prozent auf 1,15 Bio. JPY. Für das laufende Geschäftsjahr stellt der Konzern ein ausgeglichenes Nettoergebnis und einen operativen Gewinn von 10 Mrd. JPY in Aussicht. Yamaha schlossen mit 3,1 Prozent im Minus.
Die Aktie des Glasproduzenten Asahi Glass schoss nach einem erfreulichen Ausblick um fast 7 Prozent in die Höhe. Im Stahlsegment gewannen JFE 1,9 Prozent und Kobe Steel 0,6 Prozent. Nippon Steel und Sumitomo Metal traten indes nur auf der Stelle. Papiere der Handelsgesellschaft Mitsubishi Corp. konnten um 3,2 Prozent vorrücken. Titel des Ölkonzerns INPEX gewannen 1,7 Prozent.
Im Technologiesektor verteuerten sich unter anderem Sony um 1,5 Prozent, Nintendo um 2,3 Prozent und Toshiba um 2,6 Prozent. Elpida Memory gingen mit +2 Prozent in das Wochenende. Advantest zogen um 1,4 Prozent an. Die Aktie des Telekomriesen NTT kletterte um 1,8 Prozent. Daneben rückten NTT DoCoMo um 1,2 Prozent, Softbank ebenfalls um 1,2 Prozent und KDDI um 2,4 Prozent vor.
In Shanghai gewannen unter anderem Jiangxi Copper 3,3 Prozent, Baoshan Iron & Steel 2,4 Prozent und China Shenhua Energy 0,9 Prozent. Umsatzspitzenreiter in Hongkong waren HSBC mit einem Minus von 0,7 Prozent. Daneben verloren ICBC 0,4 Prozent und CCB 0,5 Prozent.
Nikkei 225 (Japan): 10.092,19 (+1,29 Prozent) TOPIX (Japan): 892,16 (+0,98 Prozent) Hang Seng (China): 20.268,69 (-0,11 Prozent) Shanghai Composite (China): 3.018,13 (+1,09 Prozent) SET-Index (Thailand): 698,03 (+0,38 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.593,66 (-0,26 Prozent) SENSEX (Indien): 16.152,59 TAIEX (Taiwan): 7,441.84 JSX (Indonesien): 2.534,14 (+1,05 Prozent) FBM EMAS (Malaysia): 8.436,33 (+0,46 Prozent) STI (Singapur): 2.758,90 (+0,19 Prozent) PSEi (Philippinen): 2.949,65 (+1,40 Prozent) (12.02.2010/ac/n/m)