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03.02.2012 12:34

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Börsen in Asien: Uneinheitlich, Panasonic im Blick

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Tokio (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte konnten sich am Freitag nach uneinheitlichen Vorgaben von der Wall Street nicht eindeutig für die ein- oder andere Richtung entscheiden. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich derzeit um 0,17 Prozent und notiert bei 336,36 Stellen.

An den japanischen Märkten herrschte heute mehrheitlich die Farbe rot vor. Zum einen hielten sich die Investoren vor dem heute Nachmittag mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht mit Neuengagements zurück. Zum anderen wurde die Stimmung auch durch einige schwächer ausgefallene Quartalsbilanzen getrübt. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) verlor am Ende 0,51 Prozent und ging bei einem Stand von 8.831,93 Zählern ins Wochenende. Etwas besser machte es der breiter gefasste Topix, der lediglich um 0,23 Prozent auf 760,69 Punkte nachgab. Toyota Motor fuhren um 0,2 Prozent hinterher. Der Automobilhersteller verlautbarte, dass er seinen konzernweiten Absatz im Jahr 2012 um 21 Prozent steigern will. So beläuft sich das weltweite Absatzziel des Konzerns für das Kalenderjahr 2012, einschließlich der Tochtergesellschaften Daihatsu Motor und Hino Motors (JP3792600003/ WKN 853852) demnach auf 9,58 Millionen Fahrzeuge. Den Angaben zufolge rechnet der Konzern damit, in 2012 in Japan konzernweit 2,32 Millionen Fahrzeuge zu verkaufen (+30 Prozent). In Übersee geht man für das laufende Jahr von einem Absatz von 7,26 Millionen Einheiten (+18 Prozent) aus.

Mit einer negativen Nachricht wartete indes Panasonic auf. Der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik hat im dritten Quartal einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn verzeichnet. Dabei hatte der Konzern unter Restrukturierungsbelastungen sowie einer schwachen Nachfrage nach seinen Fernsehgeräten zu leiden. Der Nettoverlust belief sich nach Abzug von Minderheitsanteilen im dritten Quartal zum 31. Dezember 2011 auf 197,7 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach einem Gewinn von knapp 40 Mrd. JPY im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von lediglich 8,4 Mrd. JPY ausgegangen. Der Umsatz verringerte sich um 14 Prozent auf 1,96 Bio. JPY. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Panasonic nunmehr einen rekordhohen Nettoverlust von 780 Mrd. JPY, nachdem man zuletzt noch einen Verlust von 420 Mrd. JPY prognostiziert hatte. Beim Umsatz geht der Konzern von 8,00 Bio. JPY aus, nach bisher prognostizierten 8,30 Bio. JPY. Auch beim operativen Gewinn erwartet der Konzern jetzt 30 Mrd. JPY, nachdem man zuletzt noch 130 Mrd. JPY in Aussicht gestellt hatte. Die Aktie legte heute um 1,2 Prozent zu. Unterdessen verloren Nikon 1 Prozent an Wert. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von digitalen Spiegelreflexkameras hat im dritten Quartal einen Verlust erwirtschaftet. Hintergrund waren die Auswirkungen der Überschwemmungen in Thailand auf das Geschäft bzw. die Produktion. Der Ausblick wurde indes bestätigt. So fiel der Umsatz um 15 Prozent auf 215,4 Mrd. JPY. Ferner belief sich der Nettoverlust auf 3,7 Mrd. JPY, gegenüber einem Vorjahresgewinn von 9,7 Mrd. JPY. Das operative Ergebnis sank von 18,6 Mrd. JPY auf 8,2 Mrd. JPY. Zahlen gab es schließlich heute auch aus Südkorea. Der Stahlhersteller POSCO (POSCO (Spons ADRS)) musste im Geschäftsjahr 2011 einen Gewinnrückgang um knapp 12 Prozent hinnehmen. Zurückzuführen war dies auf höhere Rohstoffkosten und eine schwächere Nachfrage in China. Der konsolidierte Nettogewinn des Konzerns belief sich dabei auf 3,70 Bio. Koreanische Won (KRW), gegenüber 4,19 Bio. KRW im Vorjahr. Der operative Gewinn verringerte sich marginal um 0,4 Prozent auf 5,41 Mrd. KRW. Der Umsatz kletterte um 44 Prozent auf 68,94 Bio. KRW. Das Papier verlor heute 0,4 Prozent an Wert.

In China ging heute der jüngste Aufwärtstrend mit vermindertem Tempo weiter. Der Shanghai Composite rückte um 0,77 Prozent auf 2.330,41 Stellen vor. In Hongkong verbesserte sich der Hang Seng um 0,08 Prozent auf 20.756,98 Punkte. Bei Banktiteln war keine einheitliche Tendenz auszumachen. Während HSBC und ICBC mit Abschlägen von 0,2 bzw. 0,4 Prozent aus dem Handel gingen, schlossen Bank of China auf Vortagesniveau. Für CCB und ABC ging es schließlich um 0,8 bzw. 0,5 Prozent nach oben.

Weiter in guter Form zeigt sich heute der indische Leitindex SENSEX . So steigt er momentan um 0,99 Prozent auf 17.604,96 Zähler. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Aktien des Kraftwerksbetreibers NTPC mit einem Zugewinn von 2,7 Prozent wieder. Gleichzeitig trennen sich die Anleger bevorzugt von den Papieren des Rohstoffunternehmens Hindalco Industries, die mit einem Abschlag von 3,1 Prozent die rote Laterne einnehmen.

Nikkei 225 (Japan): 8.831,93 (-0,51 Prozent) TOPIX (Japan): 760,69 (-0,23 Prozent) Hang Seng (China): 20.756,98 (+0,08 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.330,41 (+0,77 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.972,34 (-0,60 Prozent) SENSEX (Indien): 17.604,96 (+0,99 Prozent) JSX (Indonesien): 4.015,95 (-0,02 Prozent) STI (Singapur): 2.917,95 (+0,58 Prozent) (03.02.2012/ac/n/m)

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