21.12.2012 12:26
Bewerten
 (0)

Börsen in Asien notieren einheitlich im Minus

Tokio (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Freitag in schwächerer Verfassung. Für eine deutliche Belastung sorgte dabei der andauernde Haushaltsstreit in den USA. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich zur Stunde um 0,71 Prozent auf 345,06 Zähler.

Die wichtigsten japanischen Aktienindizes setzten auch heute ihren negativen Trend vom Vortag fort und präsentierten sich in rot. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) notierte zwar im frühen Handel noch in der Gewinnzone, ließ dann aber immer mehr nach und verabschiedete sich schließlich mit einem Minus von 0,99 Prozent auf 9.940,06 Punkte in den Feierabend. Damit schloss der Index in der Nähe seines Tagestiefs und konnte die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Zählern nicht verteidigen. Ein ganz ähnlicher Handelsverlauf war daneben auch beim breiter gefassten Topix auszumachen, der zuletzt mit einem Abschlag von 0,70 Prozent auf 832,72 Stellen aus dem Handel ging. Auf dem Verkaufszettel der Investoren fanden sich dabei vor allem auch exportsensitive Titel wie etwa Automobilwerte wieder. So fuhren beispielsweise Toyota mit einem Wertverlust von 2,4 Prozent hinterher. Daneben konnten sich allerdings Honda mit einem Minus von lediglich 0,5 Prozent noch deutlich besser behaupten. Mazda verbilligten sich indes um 2 Prozent, während für Nissan ein Abschlag von 2,4 Prozent zu Buche stand. Bei den Technologiewerten verschlechterten sich unterdessen Sony um 1,6 Prozent. Gleichzeitig fielen Canon um 1,5 Prozent, während Panasonic mit einem Minus von 1,4 Prozent aus dem Handel gingen.

Die chinesischen Aktienmärkte taten sich heute ebenfalls sehr schwer und tendierten schwächer. Der Shanghai Composite verlor 0,69 Prozent auf 2.153,31 Punkte. Gleichzeitig stand in Hongkong beim Hang Seng am Ende ein Wertverlust von 0,68 Prozent auf 22.506,29 Zähler zu Buche. Vergleichsweise gut verbunden waren dabei die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So konnte sich ihr Titel mit einem Wertverlust von 0,4 Prozent etwas besser als der Gesamtmarkt behaupten. China Unicom konnten daneben sogar gegen den insgesamt negativen Trend um 0,2 Prozent vorrücken. Die Aktionäre des Internet-Unternehmens Tencent mussten unterdessen bei ihrem Titel ein Minus von 0,5 Prozent hinnehmen. Die wichtigsten Rohstoffwerte zeigten ferner heute mehrheitlich eine negative Tendenz. So verloren beispielsweise Sinopec 1,4 Prozent an Wert, während CNOOC und China Shenhua um 0,4 bzw. 0,2 Prozent nachgaben. Für die Anteilsscheine von PetroChina ging es aber um 0,4 Prozent nach oben.

Im indischen Aktienhandel gewinnen heute ebenfalls die Verkäufer die Oberhand. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) notiert zur Stunde mit 1,09 Prozent auf 19.242,00 Stellen im Minus. Rote Vorzeichen weisen dabei auch Stahlwerte aus. Während die Abschläge bei Tata Steel mit 0,4 Prozent geringer als beim Gesamtmarkt ausfallen, stehen die Aktien von Jindal Steel gleichzeitig mit einem Minus von 3,5 Prozent deutlich unter Druck.

Nikkei 225 (Japan): 9.940,06 (-0,99 Prozent) TOPIX (Japan): 832,72 (-0,70 Prozent) Hang Seng (China): 22.506,29 (-0,68 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.153,31 (-0,69 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.980,42 (-0,95 Prozent) SENSEX (Indien): 19.242,00 (-1,09 Prozent) JSX (Indonesien): 4.250,22 (-0,11 Prozent) STI (Singapur): 3.163,56 (-0,38 Prozent) (21.12.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- US-Börsen in der Gewinnzone -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

BayernLB verklagt Ecclestone. Euro gibt leicht nach. Studio Babelsberg erwartet für 2014 Millionenverlust. Sartorius verkauft Sparte. Ölpreise deutlich gestiegen. Verdi ruft an vier Amazon-Standorten zu Streiks bis Heiligabend auf. Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Unternehmen sind am attraktivsten für Informatiker?

Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche sind die reichsten Amerikaner unter 40 Jahren?

Wenn Zukunft Gegenwart wird

mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?