13.12.2012 12:23
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Börsen in Asien zeigen keine einheitliche Tendenz

Tokio (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte entwickelten sich am Donnerstag sehr unterschiedlich. Der DAXglobal Asia , der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich zur Stunde moderat um 0,13 Prozent auf 351,75 Zähler.

In sehr guter Form waren dabei heute die Börsen in Japan. Die Kauflaune der Investoren wurde dabei insbesondere durch den schwachen Yen angeheizt. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) notierte im gesamten Handelsverlauf klar im grünen Bereich und verzeichnete am Ende einen Zugewinn von 1,68 Prozent auf 9.742,73 Stellen. Damit nähert sich der Index wieder deutlicher der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkten an. Moderater fielen derweil die Aufschläge beim breiter gefassten Topix aus, der sich um 1,00 Prozent auf 799,21 Zähler verbesserte. Im Handelsverlauf wurde dabei bereits die Marke von 800 Stellen geknackt. Vor dem Hintergrund des schwachen Yen standen heute auch Automobilwerte auf dem Einkaufszettel der Investoren. So konnten sich Toyota um 1,1 Prozent verteuern. Honda fuhren unterdessen sogar um 2,7 Prozent vor, während für Nissan ein Plus von 2,2 Prozent zu Buche stand. Mitsubishi Motors tendierten heute unverändert, nachdem der Titel gestern um mehr als 10 Prozent nach oben geschossen war. Schließlich stiegen Mitsubishi Heavy Industries (MHI) um 2,2 Prozent. Der Maschinenbaukonzern hat einen Zukauf gemeldet. So wird man die Sparte Pratt & Whitney Power Systems (PWPS) des US-Mischkonzerns United Technologies übernehmen. Bei PWPS handelt es sich um die Geschäftseinheit für kleine und mittelgroße Gasturbinen innerhalb der Aeroengine-Division Pratt & Whitney (P&W) von United Technologies. Die Einheit entwickelt, produziert und verkauft aus Flugtriebwerken abgeleitete Gasturbinen und beschäftigt rund 430 Mitarbeiter. Im Zuge der Akquisition wird den Angaben zufolge auch die italienische Turboden s.r.l., ein Hersteller so genannter Organic Rankine Cycle (ORC)-Turbinen und eine zu PWPS gehörende Gesellschaft, eine MHI-Konzerngesellschaft. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht genannt.

An den chinesischen Aktienmärkten gewannen unterdessen heute die Verkäufer die Oberhand. Das Sentiment am Markt wurde dabei durch Sorgen um eine drohende Liquiditätsverknappung zum Jahresende belastet. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 1,02 Prozent auf 2.061,48 Punkte. Deutlich moderater fielen daneben die Abschläge in Hongkong aus, wo der Hang Seng lediglich um 0,26 Prozent auf 22.445,58 Stellen nachgab. Die Anteilsscheine des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile entwickelten sich mit einem Wertverlust von 0,4 Prozent etwas schlechter als der Gesamtmarkt. Etwas besser erging es daneben den Aktionären des Internetunternehmens Tencent, die lediglich einen Abschlag von 0,1 Prozent zu beklagen hatten. In sehr guter Form zeigten sich derweil die Papiere des Börsenbetreibers HKEX, die gegen den insgesamt negativen Trend um 0,9 Prozent zulegen konnten. Keine einheitliche Tendenz war unterdessen bei Rohstoffwerten auszumachen. So verschlechterten sich beispielsweise CNOOC und PetroChina um 0,5 bzw. 0,4 Prozent, während Sinopec um 0,1 Prozent vorrücken konnten.

Nikkei 225 (Japan): 9.742,73 (+1,68 Prozent) TOPIX (Japan): 799,21 (+1,00 Prozent) Hang Seng (China): 22.445,58 (-0,26 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.061,48 (-1,02 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 2.002,77 (+1,38 Prozent) SENSEX (Indien): 19.229,26 (-0,65 Prozent) JSX (Indonesien): 4.320,19 (-0,40 Prozent) STI (Singapur): 3.156,55 (+0,48 Prozent) (13.12.2012/ac/n/m)

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