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31.01.2011 11:46

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Börsen in BRIC: Durch die Bank schwächer, SENSEX im Tagesverlauf erholt

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Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index startet schwach in die neue Handelswoche. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verliert zurzeit 0,84 Prozent auf 457,56 Punkte. Die US-Börsen schlossen am Freitag nach durchwachsenen Konjunkturdaten und einigen enttäuschenden Quartalsergebnissen mit deutlichen Abschlägen.

Die Börse in Brasilien folgte am Freitag der Wall Street und so verlor der Bovespa Index am Ende kräftig um 1,99 Prozent auf 66.697,60 Zähler. Im Handelsverlauf wurde die Marke von 66.000 Punkten sogar kurz unterschritten. Zu den wenigen Gewinnern zählten Anteilsscheine der Fluggesellschaft Embraer, die um 1,1 Prozent zulegen konnten. Papiere von Petrobras verloren moderat um 0,8 Prozent, Aktien von Vale verbilligten sich um 2,8 Prozent und der Börsenbetreiber BM&F Bovespa gab um 1,3 Prozent nach.

Die Märkte in China starteten uneinheitlich in die neue Handelswoche. Während sich die Börsen auf dem Festland im Vorfeld der Feiertage erneut freundlich präsentierten, kam es in Hongkong zu moderaten Kursverlusten. So stieg der Shanghai Composite um 1,38 Prozent auf 2.790,69 Zähler. Gesucht waren vor allem Aktien aus dem Bereich Wasseraufbereitung, nachdem Presseangaben zufolge die chinesische Regierung in den nächsten zehn Jahren rund 608 Mrd. Dollar in diesen Bereich investieren möchte. Der Hang Seng verlor am Handelsende 0,72 Prozent auf 23.447,34 Punkte. Auffällig waren heute deutliche Kursaufschläge bei Sinopec (+2,8 Prozent) und Petrochina (+3,0 Prozent). Größere Kursabgaben waren unter anderem beim Immobilienentwickler Cheung Kong (-2,8 Prozent), dem Mischkonzern Hutchinson (-2,4 Prozent) und beim Bankentitel HSBC (-1,5 Prozent) zu beobachten gewesen.

Presseangaben zufolge will der chinesische Öl- und Gaskonzern CNOOC einen 33-prozentigen Anteil am Schiefergasprojekt Niabara der US-Firma Chesapeake Energy übernehmen. Dafür solle CNOOC 570 Mio. Dollar bezahlen. Mit der Förderung von Schiefergas solle 2014 begonnen werden.

China Unicom (China Unicom (Hong Kong)) teilte am Freitag mit, dass man für das Geschäftsjahr 2010 einen deutlichen Gewinnrückgang erwartet. Wie der zweitgrößte chinesische Mobilfunkanbieter bekannt gab, dürfte der Nettogewinn nach Anteilen Dritter um mehr als 50 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert liegen. In Zusammenhang mit dem zu erwartenden deutlichen Ergebnisrückgang wurde auf hohe Investitionen beim Netzwerkausbau, gestiegene Abschreibungen und höhere Kaufanreize für Neukunden im Mobilfunkgeschäft verwiesen. Die Aktie von China Unicom schloss heute in Hongkong mit einem Minus von 0,9 Prozent, konnte sich aber im Tagesverlauf deutlich von seinen Tiefstständen erholen.

Auch in Indien kam es zu Beginn der neuen Handelswoche zu Kursverlusten, auch wenn ein Großteil der Verluste aufgeholt werden konnte. So verschlechtert sich der SENSEX derzeit nur um 0,37 Prozent auf 18.327,76 Punkte. Gegen den schwachen Gesamtmarkt konnte sich unter anderem die Aktie des Erdgas- und Mineralölunternehmens ONGC mit einem Zugewinn von 3,5 Prozent stemmen. Auf Platz zwei der Gewinnerliste ist aktuell Hindalco Industries mit einem Plus von 3,0 Prozent zu finden. Mahindra & Mahindra verteuern sich um 2,6 Prozent und Larsen & Toubro klettern um 2,4 Prozent nach oben. Unter den Top-Verlieren sind momentan unter anderem ITC (-3,0 Prozent), HDFC (-2,5 Prozent) und Reliance Infrastructure (-2,4 Prozent) zu finden.

Russlands Aktienmarkt präsentiert sich am heutigen Montag ebenfalls schwach. So büßt der RTS-Index momentan 0,99 Prozent auf 1.865,43 Punkte ein. Sberbank verlieren zur Stunde um 1,5 Prozent, Gazprom fallen um 1,1 Prozent und LUKoil verbilligen sich um 0,9 Prozent. (31.01.2011/ac/n/m)

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