09.11.2012 11:26
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Börsen in BRIC: Indizes notieren einheitlich in der Verlustzone

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index zeigt sich nach schwachen Vorgaben von der Wall Street im bisherigen Freitaghandel in schlechter Verfassung. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,52 Prozent auf 392,37 Punkte nach unten.

Die brasilianischen Aktienmärkte folgten am Donnerstag der negativen Tendenz von den US-Börsen und gingen mit erheblichen Abschlägen aus dem Handel. Der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) notierte zwar im frühen Handel noch im Plus, tauchte dann aber ab und schloss mit einem Minus von 1,70 Prozent bei einem Stand von 57.524,45 Stellen in der Nähe seines Tagestiefs. Noch wesentlich schlechter als der Gesamtmarkt entwickelten sich die Papiere der Banco do Brasil, die um 4,5 Prozent einbrachen. Die Bank konnte ihren Gewinn im dritten Quartal leicht steigern. Petrobras verloren daneben 2,7 Prozent an Wert, während sich Vale um 2 Prozent verschlechterten.

An den chinesischen Aktienmärkten gewannen heute die Verkäufer die Oberhand. Die chinesischen Verbraucherpreise sind im Oktober schwächer angewachsen als noch einen Monat zuvor. Dies gab die nationale Statistikbehörde bekannt. Demnach lagen die Lebenshaltungskosten um 1,7 Prozent über dem Vorjahreswert, nachdem die Inflationsrate im Vormonat noch bei 1,9 Prozent gelegen hatte. Das Inflationsziel der Regierung von 4 Prozent wurde dadurch deutlich unterboten. Binnen Monatsfrist fielen die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent, wogegen sie im September um 0,3 Prozent gestiegen waren. Die chinesischen Erzeugerpreise verbuchten derweil im Oktober erneut einen Rückgang, der jedoch schwächer ausfiel als noch im Vormonat. Demnach gingen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent zurück, während Volkswirte im Vorfeld mit einem Minus von 2,7 Prozent gerechnet hatten. Hierbei handelt es sich um den achten Preisrückgang in Folge. Davor war das Preisniveau im September um 3,6 Prozent gesunken. Schließlich ist die chinesische Industrieproduktion im Oktober 2012 stärker gewachsen als im Vormonat. So kletterte die industrielle Wertschöpfung gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,6 Prozent, nach einem Plus von 9,2 Prozent im September. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich einen Anstieg um 9,4 Prozent prognostiziert. Der Shanghai Composite verzeichnete am Ende ein Abschlag von 0,12 Prozent auf 2.069,07 Punkte. Noch deutlich schlechter erging es in Hongkong dem Hang Seng , der einen Verlust von 0,85 Prozent auf 21.384,38 Stellen aufzuweisen hatte. Schlecht verbunden waren dabei die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So verlor ihr Titel 1,2 Prozent an Wert. Für die Papiere des Mischkonzerns Hutchinson ging es daneben um 0,5 Prozent nach unten. Die Aktien des Internetunternehmens Tencent verabschiedeten sich indes mit einem Minus von 1,3 Prozent aus dem Handel.

Aus Russland werden im aktuellen Handel ebenfalls Verluste gemeldet. Der Leitindex RTS gibt um 0,68 Prozent auf 1.400,62 Stellen nach. Unter Druck stehen dabei die Papiere von LukOil mit einem Abschlag von 0,9 Prozent, während sich Gazprom um 0,5 Prozent verbessern können. Sberbank verbilligen sich daneben um 0,8 Prozent. Die russische Notenbank hat heute beschlossen, ihre Geldpolitik unverändert fortzuführen und die Leitzinsen unangetastet zu lassen. Demnach verharrt der Satz für eintägige Repo-Geschäfte bei 8,25 Prozent. Nach Ansicht der Währungshüter wird der Inflationsdruck nachlassen. Volkswirte hatten diesen Beschluss bereits im Vorfeld erwartet.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) hat heute ebenfalls einen schweren Stand und gibt zur Stunde um 0,86 Prozent auf 18.683,68 Punkte nach. Gegen den insgesamt klar negativen Trend können Bajaj Auto um 0,4 Prozent vorrücken, während gleichzeitig State Bank of India deutlich um 3,9 Prozent an Wert verlieren. (09.11.2012/ac/n/m)

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