13.12.2012 11:24
Bewerten
 (0)

Börsen in BRIC: Indizes verzeichnen Abschläge

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index verzeichnet im bisherigen Donnerstaghandel Abschläge. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,29 Prozent auf 402,09 Punkte nach unten.

Während die Wall Street mit uneinheitlichen Tendenzen aus dem Handel ging, pendelte der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) am Mittwoch im Handelsverlauf um seinen Vortagesschlusskurs. Am Ende gewannen dann aber doch die Verkäufer die Oberhand und sorgen für ein Minus von 0,25 Prozent auf 59.474,18 Stellen. Banco do Brasil konnten sich dabei dem insgesamt schwächeren Trend widersetzen und legten um 0,9 Prozent zu. Deutlich schlechter lief es indes für Petrobras mit einem überproportionalen Abschlag von 0,7 Prozent. Vale verabschiedeten sich unterdessen mit einem Zugewinn von 0,5 Prozent aus dem Handel.

Aus China wurden heute nachgebende Indexnotierungen gemeldet. Die Kauflaune der Investoren wurde dabei durch Sorgen um eine drohende Liquiditätsverknappung zum Jahresende belastet. Der Shanghai Composite gab um 1,02 Prozent auf 2.061,48 Zähler nach und ging damit in der Nähe seines Tagestiefs aus dem Handel. Etwas besser konnte sich daneben noch in Hongkong der Hang Seng behaupten, der einen Abschlag von 0,26 Prozent auf 22.445,58 Punkte verzeichnete. Die wichtigsten Banktitel zeigten dabei keine einheitliche Tendenz. Während Bank of China auf Vortagesniveau aus dem Handel gingen, verbilligten sich ICBC und CCB um 0,2 bzw. 0,3 Prozent. HSBC konnten daneben um 0,4 Prozent vorrücken. Dem insgesamt negativen Trend widersetzen konnten sich derweil auch die Papiere des Börsenbetreibers HKEX, die einen Aufschlag von 0,9 Prozent verzeichneten. Bei den wichtigsten Versicherungswerten legten Ping An um 0,5 Prozent zu, während für die Papiere von China Life ein Abschlag von 0,2 Prozent zu Buche stand.

In Russland gewinnen nach einem unentschlossenen Handelsstart zur Stunde die Verkäufer die Überhand. Der Leitindex RTS fällt aktuell um 0,39 Prozent auf 1.501,10 Stellen, kann sich damit aber noch über der psychologisch wichtigen Marke von 1.500 Zählern behaupten. Unter Druck stehen dabei die Aktien von LukOil mit einem Abschlag von 0,8 Prozent, während sich gleichzeitig Gazprom um 0,7 Prozent verschlechtern. Sberbank notieren unterdessen mit 0,6 Prozent im Minus.

Die Börsen in Indien zeigen sich schließlich im aktuellen Handel in schwacher Verfassung. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) gibt um 0,65 Prozent auf 19.229,26 Punkte nach. Tata Motors fahren gegen den insgesamt negativen Trend deutlich um 4 Prozent vor. Gut verbunden sind ferner auch die Anteilseigner des Mobilfunkanbieters Bharti Airtel. So legt ihr Titel um 1,5 Prozent zu. (13.12.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- US-Börsen in der Gewinnzone -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

BayernLB verklagt Ecclestone. Euro gibt leicht nach. Studio Babelsberg erwartet für 2014 Millionenverlust. Sartorius verkauft Sparte. Ölpreise deutlich gestiegen. Verdi ruft an vier Amazon-Standorten zu Streiks bis Heiligabend auf. Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Unternehmen sind am attraktivsten für Informatiker?

Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche sind die reichsten Amerikaner unter 40 Jahren?

Wenn Zukunft Gegenwart wird

mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?