15.11.2012 11:23
Bewerten
 (0)

Börsen in BRIC: Indizes verzeichnen einheitlich Abschläge

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index hat im bisherigen Donnerstaghandel einen sehr schweren Stand und notiert deutlich in der Verlustzone. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 1,03 Prozent auf 383,14 Punkte nach unten.

Nachdem die US-Leitindizes am Mittwoch aufgrund der andauernden Unsicherheiten rund um die Verhandlungen über ein US-Sparpaket deutlich in der Verlustzone notierten, startete auch der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) gestern mit Kursverlusten und baute diese im Handelsverlauf konsequent aus. Am Ende verschlechterte sich der Index um 2,10 Prozent auf 56.279,36 Stellen. Vale konnten sich mit einem Minus von 1,9 Prozent etwas besser als der Gesamtmarkt halten, während sich Petrobras überproportional um 3,3 Prozent verschlechterten. Für Banco do Brasil stand unterdessen lediglich ein Minus von 0,1 Prozent zu Buche.

Deutliche Kursverluste wurden indes heute aus China gemeldet. Der Shanghai Composite verlor 1,22 Prozent auf 2.030,29 Stellen und ging damit in der Nähe seines Tagestiefs aus dem Handel. Noch schwerer tat sich daneben in Hongkong der Hang Seng , der 1,55 Prozent auf 21.108,93 Zähler einbüßte. Die allein regierende Kommunistische Partei in China hat Xi Jinping zum neuen Parteichef ernannt. Der bisherige Vize-Präsident Xi Jinping übernimmt zudem die Führung des Militärs sowie ab März 2013 das Präsidentenamt. Damit schrumpft der ständige Ausschuss des Politbüros von neun auf sieben Mitglieder. Ferner wurde auf dem einwöchigen Parteitag der Kommunisten in Peking beschlossen, dass Li Keqiang Regierungschef werden soll. Zu den größten Herausforderungen der neuen Führung im Inland dürften die Korruptionsbekämpfung und der Bürokratieabbau zählen. Einen sehr schweren Stand hatten im heutigen Handel die wichtigsten Banktitel. Während sich HSBC mit einem Minus von 0,7 Prozent noch besser als der Gesamtmarkt halten konnten, verschlechterten sich gleichzeitig CCB, ICBC und Bank of China überproportional zwischen 2 und 2,7 Prozent. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX gaben daneben um 1,9 Prozent nach, während für die beiden Versicherungswerte Ping An und China Life Abschläge von 1,5 bzw. 2 Prozent zu Buche standen.

Der russische Leitindex RTS pendelt im heutigen Handels um seinen Vortagesschlusskurs. Derzeit verschlechtert sich der Index um 0,03 Prozent auf 1.366,80 Stellen. Norlisk Nickel stehen mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent bei den Anlegern hoch im Kurs, während Gazprom um 0,1 Prozent vorrücken. LukOil verbessern sich daneben um 0,3 Prozent, während es für die Anteilsscheine der Sberbank ebenfalls um 0,3 Prozent nach oben geht.

An den indischen Aktienmärkten dominiert im heutigen Handel die Farbe rot. So gibt der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) um 0,79 Prozent auf 18.471,37 Punkte nach. Sehr gut verbunden sind allerdings die Anteilseigner des Mobilfunkanbieters Bharti Airtel. So rückt ihr Titel gegen den insgesamt klar negativen Trend um 3 Prozent vor. Ungleich schlechter läuft es daneben für Stahlwerte. So verbilligen sich Tata Steel und Jindal Steel um 2,7 bzw. 2,3 Prozent. (15.11.2012/ac/n/m)

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX stabil -- Asien schließt stärker -- Großaktionäre drängen STADA-Führung zu Okay für Übernahme -- CTS, United Internet, RATIONAL, Rheinmetall und KRONES erhöhen Dividende -- GfK, Facebook im Fokus

Drillisch setzt nach Gewinneinbruch auf mehr Premiumkunden. LEONI erwartet steigendes Ergebnis. Autobauer Chery sieht Rechte durch Daimler-Elektromarke EQ verletzt. GfK: Inflation dämpft Konsumlaune der deutschen Verbraucher. MediGene plant wichtigen Studienstart. Pfeiffer Vacuum will nach abgewehrter Busch-Übernahme deutlich zulegen.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Nordex AGA0D655
E.ON SEENAG99
Allianz840400
BASFBASF11
SAP SE716460
Deutsche Telekom AG555750
BMW AG519000
Siemens AG723610
Deutsche Lufthansa AG823212
MediGene AGA1X3W0