03.12.2012 11:25
Bewerten
 (0)

Börsen in BRIC: Indizes weisen mehrheitlich rote Vorzeichen aus

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index hat zum Start in die neue Handelswoche einen sehr schweren Stand und notiert deutlich in der Verlustzone. Zur Stunde geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,71 Prozent auf 387,46 Punkte nach unten.

Während sich die Indizes an den US-Börsen am Freitag nicht eindeutig für die eine oder andere Richtung entscheiden konnten, gewannen an den brasilianischen Aktienmärkten die Verkäufer die Überhand. Der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) verschlechterte sich am Ende um 0,65 Prozent auf 57.474,57 Stellen. Im Handelsverlauf war der Index dabei bereits deutlich unter die Marke von 57.000 Zählern gefallen. Vale konnten gegen den insgesamt negativen Trend moderat um 0,3 Prozent zulegen, während es gleichzeitig für Petrobras überproportional um 2,6 Prozent nach unten ging. Für Banco do Brasil stand schließlich ein Wertverlust von 1,7 Prozent zu Buche.

In China dominierte am ersten Handelstag der Woche eindeutig die Farbe rot. Der Einkaufsmanagerindex in der chinesischen Industrie hat sich nach Regierungsangaben für November auf 50,6 Punkte belaufen. Damit wurden die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt. Der Shanghai Composite verlor am Ende 1,03 Prozent auf 1.959,77 Punkte. Noch etwas schlechter lief es in Hongkong für den Hang Seng , der um 1,19 Prozent auf 21.767,85 Zähler nachgab und damit die Marke von 22.000 Stellen nicht verteidigen konnte. Die wichtigsten Banktitel wiesen einheitlich negative Vorzeichen aus. Während sich HSBC mit einem Wertverlust von 0,6 Prozent noch besser als der Gesamtmarkt behaupten konnten, ging es daneben für CCB, ICBC und Bank of China zwischen 1,4 und 1,8 Prozent nach unten. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX verloren daneben 0,9 Prozent an Wert. Noch wesentlich schwächer präsentierten sich die Titel des Internet-Unternehmens Tencent, für die es um 3,1 Prozent nach unten ging.

Der russische Leitindex RTS pendelt derzeit um seinen letzten Schlusskurs. Aktuell legt der Index um 0,05 Prozent auf 1.437,31 Zähler zu. In guter Verfassung präsentieren sich dabei die Anteilsscheine der Sberbank mit einem Wertzuwachs von 0,5 Prozent, während Gazprom ein Minus von 0,1 Prozent ausweisen müssen. Die Anteilsscheine von LukOil tendieren währenddessen kaum verändert.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) gibt derzeit um 0,18 Prozent auf 19.305,32 Punkte nach. Banktitel zeigen dabei keine einheitliche Tendenz. Während State Bank of India deutlich um 1,5 Prozent nach oben geht, können sich gleichzeitig ICICI Bank immerhin um 0,3 Prozent verbessern. HDFC Bank stehen unterdessen mit einem Minus von 2,4 Prozent deutlich unter Druck. (03.12.2012/ac/n/m)

Heute im Fokus

DAX schließt tief im Minus -- Dow mit Verlusten -- German Pellets kaufte vor Insolvenz E.ON-Kraftwerk -- adidas steigert Gewinn -- Société Générale: Renditeziel in Gefahr -- Tesla, Twitter im Fokus

Euro-Finanzminister sehen Marktturbulenzen gelassen. Zahl der Fahrzeug-Rückrufe seit 2011 verdreifacht. Russland fordert Europa zu Ende der Sanktionen auf. Daimler-Vorstand wird wohl umgebaut. Industrieverband: Griechenland droht wieder die Zahlungsunfähigkeit. Ölpreise fallen deutlich - WTI nur knapp über 12-Jahrestief. Deutsche Post steigt stärker ins Reisegeschäft ein. Auch für die Fed gehören Negativzinsen in den Instrumenten-Kasten. Geschäft mit Luxus-Kosmetik treibt L'Oreal-Umsatz an.
Welche ist die wertvollste Marke im Bereich des Sports?
Wer verdient am meisten?
Diese 10 Produkte sind nur für den ganz großen Geldbeutel

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?