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21.04.2011 11:26

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Börsen in BRIC: Knüpfen an Vortagesgewinne an, gute US-Quartalszahlen sorgen für gute Stimmung

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Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index , der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, steigt gegenwärtig um 0,06 Prozent auf 466,18 Punkte. Die Wall Street präsentierte sich gestern nach guten Zahlen von Intel sehr fest.

Die Märkte in Brasilien konnten gestern, beflügelt durch eine starke Wall Street, an ihre Vortagesgewinne anknüpfen. Am Ende legte der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) um 1,36 Prozent zu und ging bei einem Stand von 67.058,00 Punkten aus dem Handel. Die Aktie des Flugzeugbauers Embraer schloss mit 1,1 Prozent im Plus, der Bankentitel Banco do Brasil kletterte um 3,1 Prozent, die Anteilsscheine von Petrobras verteuerten sich um 2,4 Prozent und der Eisenerzförderer Vale legte indessen um 1,8 Prozent zu.

Die positive Stimmung in China hielt heute an. Dabei erhielten die Märkte Unterstützung von guten Quartalszahlen aus den USA, allen voran von Apple, was auf eine robuste Weltkonjunktur hindeutet. Auf dem Festland waren vornehmlich Aktien aus dem Kohle- und Stahlsektor gefragt. Der Shanghai Composite konnte am Ende um 0,65 Prozent auf 3.026,67 Punkte vorrücken. Anhaltende Inflationssorgen haben nach Angaben von Marktteilnehmern aber einen stärkeren Anstieg verhindert. Erneut haben die Aktienmärkte in Hongkong besser performt als auf dem Festland. So verbesserte sich der Hang Seng um 1,01 Prozent und schloss bei 24.138,30 Zählern. Dabei hat der Index von Beginn an sehr fest über der Marke von 24.000 Zählern notiert. Aus dem Rohstoffsektor konnten vor allem die Papiere von CNOOC (+2,1 Prozent), die von Jiangxi Copper (+5,8 Prozent) sowie die von China Shenhua Energy (+3,8 Prozent) deutlich Kursaufschläge verbuchen. Aus dem Telekommunikationssektor stiegen Anteilsscheine von China Unicom (+5,2 Prozent) und Tencent (+2,3 Prozent) überdurchschnittlich.

Bereits gestern legte China Mobile (China Mobile (Hong Kong)), der nach Kundenzahlen weltgrößte Mobilfunkanbieter, die Geschäftszahlen für das erste Quartal vor. Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 118,17 Mrd. Chinesischen Yuan (CNY) über dem Vorjahreswert von 109,09 Mrd. CNY. Dabei konnte der chinesische Branchenprimus im Auftaktquartal insgesamt 16,82 Millionen Neukunden hinzugewinnen. Zum Ende des ersten Quartals verfügte China Mobile über insgesamt 600,84 Millionen Nutzer. Der durchschnittliche Mobilfunkumsatz pro Nutzer und Monat sank hingegen auf 67 CNY, nach 76 CNY in der Vorjahresperiode. Zuwachsraten hatte China Mobile hingegen beim mobilen Internet zu verzeichnen. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn ein Anstieg auf 26,86 Mrd. CNY verzeichnet, nach einem Nettogewinn von 25,48 Mrd. CNY im Vorjahreszeitraum. Die Aktie von China Mobile verlor heute in Hongkong um 0,9 Prozent.

Der chinesische Ölkonzern Sinopec (China PetroleumChemical) hat mit der Australia Pacific LNG Pty. Ltd. ein langfristiges LNG-Lieferabkommen geschlossen. Dies teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Die Aktie von Sinopec stieg in heute in Hongkong um 0,9 Prozent.

Auch die Börse in Indien präsentiert sich heute freundlich. So verbessert sich der Leitindex SENSEX momentan bei einem volatilen Kursverlauf um 0,66 Prozent und notiert bei 19.599,95 Zählern. Top-Performer ist aktuell die Aktie des Automobilkonzerns Maruti Suzuki, die um 3,4 Prozent zulegen kann. Es folgt der Öl- und Gaskonzern ONGC mit einem Aufschlag von 2,8 Prozent und Sterlite Industries mit 2,4 Prozent. Schlusslicht im SENSEX ist gegenwärtig die Aktie des Industriekonzerns Bharat Heavy Electricals mit einem Minus von 3,6 Prozent. Es folgen der Telekommunikationskonzern Bharti Airtel mit einem Abschlag von 1,3 Prozent und der IT-Dienstleister TCS mit -1,1 Prozent.

Der russische RTS-Index kann seine Vortagesgewinne weiter ausbauen. Derzeit notiert der Index mit einem Aufschlag von 0,99 Prozent bei 2.051,14 Zählern. Sberbank rücken um 0,4 Prozent vor, während Norilsk Nickel um 0,3 Prozent zulegen können. Gazprom verzeichnen schließlich einen Aufschlag von 1,4 Prozent. (21.04.2011/ac/n/m)

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